<![CDATA[Veranstaltungskalender von Mitte (Wedding, Tiergarten, Mitte)]]> http://www.berlin.de/land/kalender/ Mon, 19 February 2018 07:28:18 +0000 <![CDATA[Deutsch-französische Fortbildung für Lehrkräfte und Schulpersonal „Schulaustausch für alle“ (22.02.2018)]]>
Um diese Fragen zu beantworten und Lehrkräfte und Schulpersonal bei der Planung und Gestaltung eines Schulaustausches zu unterstützen bietet das DFJW (Deutsch-Französisches Jugendwerk) eine zweiteilige Fortbildung mit dem Titel „Schulaustausch für alle“ an.

Weitere Informationen erhalten Sie über die angegebenen Homepage.]]>
Thu, 22 February 2018 00:00:00 +0000
<![CDATA[ Ausstellung "Umweltschutz im Haushalt" (22.02.2018 09:00 - 18:00 Uhr)]]> Mit jedem Griff ins Einkaufsregal beeinflussen wir das Warenangebot, ob wir wollen oder nicht. Zwar ist es in unserer Konsumgesellschaft nicht immer leicht, eine gute Entscheidung zu treffen.
Aber jeder kann mit kleinen Schritten etwas tun - in jedem Moment!
Die vom Umweltladen Mitte konzipierte Ausstellung soll zum Nachdenken über Gewohnheiten und auch zu neuen Verhaltensweisen anregen.
Auf 12 Tafeln wird die Thematik verständlich und anschaulich präsentiert.

Die Texte sind in deutscher und türkischer Sprache verfasst.

Zeitraum: bis zum 31. August 2018

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr

Bitte Feiertage und Schließzeiten beachten!

Der Eintritt ist frei!]]>
Thu, 22 February 2018 09:00:00 +0000
<![CDATA[Mamba Schnapp - das kunterbunte Krokodil (22.02.2018 10:00 Uhr)]]>
„Mamba Schnapp – das kunterbunte Krokodil“
Kaspertheater mit Musik und Tanz von Thomas Mierau und Edda Walström

Prinzessin Marzipan hat Geburtstag, und alle sind fieberhaft mit den Vorbereitungen beschäftigt, denn es soll ein schönes Fest werden mir vielen Überraschungen. Alle sind dazu eingeladen. Kasper übt schon fleißig Seifenblasen-Puste. Doch wo sind die anderen? - Alle haben sich versteckt, um einem riesengroßen Krokodil zu entkommen, vor dem sie sich fürchten. Große Gefahr! Die Party muss abgesagt werden, meint der König und verbietet seiner Tochter, sich draußen aufzuhalten. Die Diener sind beauftragt das riesengroße, grünlich-runde, kunterbunte Tier zu fangen. Schon nähert es sich dem Schlossgarten. Doch es wundert sich, dass alle vor ihm flüchten. Liegt das an seinem Aussehen? Alle haben Angst vor ihm, sogar der Räuber und die Hexe. Nur Kasper und die Zuschauer-Kinder finden das Krokodil gar nicht so schrecklich. Es ist eigentlich ganz OK, und – es hat ebenfalls Angst: vor den Menschen, die es einfangen wollen. Kasper redet mit dem Krokodil. Schließlich lernen alle, wie sie mit dem anderen, dem Fremden umgehen und Freude haben können. Und die Prinzessin staunt, wie einfach es ist, sich mit einem Krokodil zu verständigen. So kann das Geburtstagsfest doch noch stattfinden. – Ob ein Krokodil auch Seifenblasen pusten kann? – Und wie! Und es kann sogar mit der Prinzessin eine Tarantella tanzen! –
Nach seiner letzten erfolgreichen Kaspertheater-Inszenierung „Kasper rettet den kleinen Eisbär“ hat sich der Puppenspieler Thomas Mierau erneut einem aktuellen Thema gewidmet. Und es entstand ein unterhaltsames Stück gegen Ausgrenzung und gegen die Angst vor dem Anderssein und Andersaussehen. - Und das für kleine Kinder? Ja! Denn es geht dabei märchenhaft und sehr lustig zu. So haben die kleinen und - wie immer - auch die großen Zuschauer ihren Spaß. - Die Inszenierung verknüpft die traditionelle Spielweise des Kasperletheaters mit aktuellen Themen. In fantasievoller, spielerischer Weise erfahren die kleinen und großen Zuschauer, dass es besser ist, miteinander zu reden als über einander und dass es sich lohnt, Neues kennen zu lernen und dabei gute Ratgeber zu haben. Zudem gibt es viel aktionsreichen Spaß und bekannte Lieder zum Mitsingen. - Autor, Ausstattung, Inszenierung, Darsteller: Thomas Mierau, Textmitarbeit Edda Walström, Musik: Volksweisen live auf Volksinstrumenten und Privataufnahmen Produktion: THEATER MIRAKULUM, Aufführungsdauer: ca. 40 Min.; Zielgruppe: Kitas, Familien, Schulen; Altersempfehlung für Kitas: von 3 1/2 bis 6 Jahren; Altersempfehlung für Schulen: von 6 bis 10 Jahren (mit Führung und Blick hinter die Kulissen) –

Kosten Hausvorstellung:
Kinder bis 13 Jahre 6,- €, Erwachsene 9,- € (freie Platzwahl)
10er-Gruppen ab 4 Jahre über JKS: 3,50 €

Ermäßigungsscheine für Gruppen der Stadt Berlin können beim JugendKulturService (JKS) unter Telefon 235 56 20 beantragt werden. Gefördert werden dabei Theaterbesucher aus Kitas, Schulen, Vereine, private Nachbarschafts-, Hausgemeinschafts- oder Familieninitiativen.

Tickets bestellen:
Im Haus über Telefon 030 - 4 49 08 20, über Internetseite www.mirakulum.de/spiel_f.html und über E-Mail: info@mirakulum.de.

Tickets kaufen: Im Haus eine halbe Stunde vor und nach jeder Aufführung oder zur Bürozeit Di - Do 14 - 18 Uhr

Alle Termine: (nur auf Vorbestellung)
2018
So 11.02. 11:00 + 16:00
Mi 14.02. 10:00
Do 15.02. 10:00
So 18.02. 11:00 + 16:00
Mi 21.02. 10:00
Do 22.02. 10:00]]>
Thu, 22 February 2018 10:00:00 +0000
<![CDATA[Ausstellung »Zeilen & Spalten« (22.02.2018 11:00 - 19:00 Uhr)]]>
Eröffnung: Samstag, 17. Februar 2018 um 19 Uhr
Ausstellung: 17. Februar 2018 bis 28. März 2018

Begleitende Veranstaltung:
Mittwoch, 07. März 2018 um 17 Uhr
kuratorische Führung durch die Ausstellung mit Dr. Ute Müller-Tischler und Sebastian Häger

Die Arbeiten von Christian Gode und Tim Stapel gehen dem Verhältnis von Dekonstruktion und Neuordnung, Fragment und Raum nach. Dabei beziehen sie sich nicht auf eine abstrakte Vorstellung von Raum, sondern auf die konkreten, ortsspezifischen Gegebenheiten der Galerieräume. Ihre in der Ausstellung eingerichteten minimalistischen Interventionen aus formalistischen Objekten, Architekturfragmenten und Text bilden eine immersive Kulisse. Geometrische Linien durschneiden Türschwellen, dekonstruieren den Boden und teilen Wände, aus denen verborgene Wandtexturen wuchern. Ihre Arbeiten wirken auf unterschiedlichen Ebenen wie verschiebbare Module, die es uns ermöglichen, die Vorstellung eines Ganzen umzusortieren.

Christian Gode, 1976 in Bochum geboren, studierte bis 2007 Kunst und Pädagogik an der Universität in Essen. In seinen Arbeiten geht es grundsätzlich um eine veränderte Betrachtung der räumlichen Wahrnehmung. Tapete, Teppichboden, Rigipswände aber auch Linien, Umrisse, architektonische Besonderheiten und konkrete Formen des Raumes, die wieder in diesen transferiert werden, bilden den Zugang für ein Spiel mit dem vorhandenen Raum. Zeitgleich bilden sie den Einstieg in den Raum des Imaginären. Bei Gode versteht sich das Imaginäre jedoch nicht auf einer erzählerischen Ebene, sondern auf einer rein Formalistischen. Seine räumlichen Dekonstruktionen platziert er gestalterisch reduktionistisch immer mit Bezug zum konkreten Raum, den er dadurch neu lesbar macht.
http://www.christiangode.de/

Tim Stapel, 1979 in Braunschweig geboren lebt und arbeitet in Berlin. Im Jahre 2008 beendet er als Meisterschüler der Klasse von Prof. Frank Badur sein Studium der Bildenden Kunst an der Universität der Künste Berlin. Stapel geht es in seinen Arbeiten um einen ortsspezifischen Gedanken. Der Raum ist bei ihm nicht nur Bezugspunkt, sondern er befindet sich bereits in den angewandten Mitteln, seiner von Architektur inspirierten Formsammlungen. Seine Arbeiten haben den Purismus der 1960er Jahre hinter sich gelassen und überraschen durch eine Aufhebung perspektivischer Eindeutigkeit. Die bildliche Intensität seiner Raumkörper und seiner Oberflächenstrukturen entziehen sich einer Raumwirkung und werfen Fragen der Konkreten Kunst neu auf.
http://timstapel.blogspot.de/]]>
Thu, 22 February 2018 11:00:00 +0000
<![CDATA[Ausstellung "Hibernation" (22.02.2018 12:00 - 18:00 Uhr)]]> Linda Kuhn und Alvaro Urbano
20. Januar bis 10. März
Eröffnung am 19. Januar um 19 Uhr

Die Doppelausstellung präsentiert Installationen und plastische Arbeiten von Linda Kuhn und Alvaro Urbano, die sich passend zur Jahreszeit mit dem Thema der Winterruhe menschlicher und nichtmenschlicher Tiere auseinandersetzen. Die eigens für den Bärenzwinger konzipierten Arbeiten nehmen dessen räumliche Strukturen subtil auf und fokussieren als dritte Ausstellung des gleichnamigen Programmschwerpunkts die »Spuren des Animalischen«.

Kuratiert von Julia Heunemann und Nadia Pilchowski]]>
Thu, 22 February 2018 12:00:00 +0000
<![CDATA[Ausstellung »Once Upon A Time, Once Upon No Time« (22.02.2018 12:00 - 19:00 Uhr)]]>
Ausstellungszeitraum: 17. Februar – 24. März 2018

Das UP (Unsustainable Privileges) Ausstellugsprogramm setzt sich in 2018 mit einer Einzelausstellung des Filmemachers und Künstlers Azin Feizabadi fort. Seine Arbeiten stammen aus einem Langzeitprojekt mit dem Titel A COLLECTIVE MEMORY, das seit 2009 einen Recherche- und Produktionsrahmen stellt, innerhalb dessen er sich mit alternativen Formen der Geschichtsschreibung auseinandersetzt. Mit filmischen und installativen Mitteln greift Feizabadi diesen Diskurs in der Galerie Wedding auf und stellt ihn in Bezug zu Fragen der Konstruktion von Zeit und Identität; Fragen die auch in seinem neuen Erzählfilm »Uchronia« thematisiert werden. Es ist der Versuch, das Verständnis von kultureller und nationaler Identität aus seiner ausschließlich historischen Begründung zu hinterfragen. Wie sehen alternative Formen von Geschichtsschreibung aus, die sich außerhalb institutioneller und ideologischer Vorgaben bewegen?

Feizabadi geht es darum, Wege zu finden, Geschichten abzukapseln und sie durch den Gebrauch poetischer und experimenteller Ausdrucksformen darzustellen, während er auf wissenschaftliche und ideologische Mittel verzichtet. Wie viele Künstler*innen, Dichter*innen und Denker*innen vor ihm spekuliert Feizabadi über das mögliche Ende von Layla und Majnuns Liebesaffäre, im Sinne einer Fortsetzung der klassischen, orientalischen Geschichte arabischen Ursprungs. Darüber hinaus ist die deutsche Schauspielerin Brigitte Mira in dem neu produzierten Werk Feizabadis in der Galerie Wedding auf multiple Weise präsent.

Begleitende Veranstaltungen:

Begleitende Veranstaltungen

Donnerstag, 08.03.2018 um 17 Uhr
Ausstellungsrundgang mit Kurator Bonaventure Soh Bejeng Ndikung

Samstag, 24.03.2018 von 19 bis 22 Uhr
Finissage der Ausstellung]]>
Thu, 22 February 2018 12:00:00 +0000
<![CDATA[Ausstellung "dark days in paradies" (22.02.2018 13:00 - 19:00 Uhr)]]>
"dark days in paradise"

mit Arbeiten von Elisabeth Masé und Dietrich Walther


Eröffnung: Freitag, 26. Januar, 19 Uhr
Einführung: Veronika Witte

Ausstellung: 27. Januar - 3. März 2018, Di-Sa 13-19 Uhr

Mit Elisabeth Masé und Dietrich Walther sind in der Ausstellung „dark days in paradise“ zwei künstlerische Positionen vertreten, deren rätselhafte und eindringliche Arbeiten aus dem Persönlichsten heraus grundsätzliche Fragen formulieren und deren Bildsprachen Formen für Subkutanes finden. Sie thematisieren ein Unbehagen, das die oftmals sorgsam aufrecht erhaltenen Konstruktionen unserer Vorstellungen von Glück, Kindheit, Familie, Sicherheit und gesellschaftlicher Zugehörigkeit ins Wanken bringt.

Dietrich Walthers Gemälde und Collagen basieren auf gefundenen Fotografien, die aus dem Internet oder aus eigenen Familienalben stammen. Er transformiert dieses Bildmaterial digital zu Stencil-Graffiti, indem er Hintergrund und Figur voneinander trennt, Details entfernt und das gewonnene Destillat auf Leinwand überträgt. Walther löst damit seine Figuren aus dem ursprünglichem Erinnerungskontext und ihrer geografischen Verortung und schafft im selben Zug Platz für den Blick auf emotionale Zwischenräume, die wie unheimliche Schatten tradierte Vorstellungen von Glück in Frage stellen.
Die Personen in seinen neueren Collagen, die aus Internet-Selfies entwickelt werden, scheinen verschoben oder entwurzelt zu sein – verloren in einer grellen neuen Welt. Mit diesen Porträts aus der digitalen Gegenwart sondiert Walther das empfindlich gestörte Verhältnis zwischen Öffentlichkeit und Privatheit.

Elisabeth Masés künstlerische Arbeiten umkreisen das Thema Schutz und Schutzbedürftigkeit und verweisen auf eine grundsätzliche Verwundbarkeit des/der Einzelnen und der Gesellschaft. Die Figuren in ihren Gemälden und aquarellierten Zeichnungen wirken zerbrechlich und zart. Sie er¬scheinen und agieren dabei bisweilen grausam – sie verführen und verstören. Wie in einem glänzenden Spinnennetz vor nächtlich schwarzem Grund verdichten sich die zeichnerischen Fäden zu traumhaft-traumatischen Sequenzen und Porträts voller wundersamer Details. Die häufig kindlichen Wesen wirken dabei nicht friedlich, sondern verletzt, maliziös und dämonisch, doch inmitten dieser melancholischen Grundstimmung blitzt feiner Humor auf.
Elisabeth Masés künstlerische Praxis bewegt sich zwischen Zeichnung, Malerei, Film, Fotografie und Literatur. Seit 2015 erweitert sie diese durch ihr sozialpolitisches Engagement und entwickelt gemeinsam mit geflüchteten und mit in Deutschland geborenen Frauen das viel beachtete partizipatorische Kunstprojekt „Das Kleid“, das in der Ausstellung präsentiert wird.

kuratiert von Veronika Witte


Mit freundlicher Unterstützung der bezirklichen Förderfonds der Senatsverwaltung Kultur und Europa

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Begleitende Veranstaltungen:

Do 8. Februar, 19 Uhr
Führung durch die Ausstellung mit den Künstler*innen

Do 22. Februar, 19 Uhr
Lesung: Elisabeth Masé liest u. a. aus ihrem Buch „Amerika. Give Me a Reason to Love You“
Screening: „Alpsee“ und andere Filme von Matthias Müller

Fr 2. März, 20 Uhr
Finissage
Techno mit Valentin Mase]]>
Thu, 22 February 2018 13:00:00 +0000
<![CDATA[Lesung und Screening zur Ausstellung "dark days in paradies" (22.02.2018 19:00 Uhr)]]>

Do 22. Februar, 19 Uhr
Lesung: Elisabeth Masé liest u. a. aus ihrem Buch „Amerika. Give Me a Reason to Love You“
Screening: „Alpsee“ und andere Filme von Matthias Müller


Ausstellung "dark days in paradise"
mit Arbeiten von Elisabeth Masé und Dietrich Walther
27. Januar - 3. März 2018, Di-Sa 13-19 Uhr

Mit Elisabeth Masé und Dietrich Walther sind in der Ausstellung "dark days in paradise" zwei künstlerische Positionen vertreten, deren rätselhafte und eindringliche Arbeiten aus dem Persönlichsten heraus grundsätzliche Fragen formulieren und deren Bildsprachen Formen für Subkutanes finden. Sie thematisieren ein Unbehagen, das die oftmals sorgsam aufrecht erhaltenen Konstruktionen unserer Vorstellungen von Glück, Kindheit, Familie, Sicherheit und gesellschaftlicher Zugehörigkeit ins Wanken bringt.

Dietrich Walthers Gemälde und Collagen basieren auf gefundenen Fotografien, die aus dem Internet oder aus eigenen Familienalben stammen. Er transformiert dieses Bildmaterial digital zu Stencil-Graffiti, indem er Hintergrund und Figur voneinander trennt, Details entfernt und das gewonnene Destillat auf Leinwand überträgt. Walther löst damit seine Figuren aus dem ursprünglichem Erinnerungskontext und ihrer geografischen Verortung und schafft im selben Zug Platz für den Blick auf emotionale Zwischenräume, die wie unheimliche Schatten tradierte Vorstellungen von Glück in Frage stellen.
Die Personen in seinen neueren Collagen, die aus Internet-Selfies entwickelt werden, scheinen verschoben oder entwurzelt zu sein – verloren in einer grellen neuen Welt. Mit diesen Porträts aus der digitalen Gegenwart sondiert Walther das empfindlich gestörte Verhältnis zwischen Öffentlichkeit und Privatheit.

Elisabeth Masés künstlerische Arbeiten umkreisen das Thema Schutz und Schutzbedürftigkeit und verweisen auf eine grundsätzliche Verwundbarkeit des/der Einzelnen und der Gesellschaft. Die Figuren in ihren Gemälden und aquarellierten Zeichnungen wirken zerbrechlich und zart. Sie er¬scheinen und agieren dabei bisweilen grausam – sie verführen und verstören. Wie in einem glänzenden Spinnennetz vor nächtlich schwarzem Grund verdichten sich die zeichnerischen Fäden zu traumhaft-traumatischen Sequenzen und Porträts voller wundersamer Details. Die häufig kindlichen Wesen wirken dabei nicht friedlich, sondern verletzt, maliziös und dämonisch, doch inmitten dieser melancholischen Grundstimmung blitzt feiner Humor auf.
Elisabeth Masés künstlerische Praxis bewegt sich zwischen Zeichnung, Malerei, Film, Fotografie und Literatur. Seit 2015 erweitert sie diese durch ihr sozialpolitisches Engagement und entwickelt gemeinsam mit geflüchteten und mit in Deutschland geborenen Frauen das viel beachtete partizipatorische Kunstprojekt „Das Kleid“, das in der Ausstellung präsentiert wird.

kuratiert von Veronika Witte


Mit freundlicher Unterstützung der bezirklichen Förderfonds der Senatsverwaltung Kultur und Europa]]>
Thu, 22 February 2018 19:00:00 +0000