<![CDATA[Veranstaltungskalender von Mitte (Wedding, Tiergarten, Mitte)]]> http://www.berlin.de/land/kalender/ Wed, 18 July 2018 17:09:17 +0000 <![CDATA[[statement & dialogue V] - the dead are losing or how to ruin an exhibition (18.07.2018 10:00 - 18:00 Uhr)]]> 23. Juni bis 18. August 2018

Eröffnung und erste Performance
Samstag, 23. Juni 2018 – 20 Uhr

Alchemist in Residence: Pablo Schlumberger
Autor in Residence: Max Wallenhorst

Mit Arbeiten von Antonia Baehr/Henry Wilde, Tom Engels, Bryana Fritz, Neo Hülcker, Catalina Insignares, Franziska Lantz, Raimundas Malaŝauskas, Carolina Mendonça, Luzie Meyer, Arantxa Martinez, Paz Rojo, Pablo Schlumberger, Mårten Spångberg, Else Tunemyr, Max Wallenhorst

Kuratiert von Christopher Weickenmeier

***

Die Ruine der Franziskaner Klosterkirche, gelegen im historischen und heutigen Zentrum Berlins, gilt als ein herausragendes Denkmal mittelalterlicher Baukunst. Ihre wechselseitige Bau- und Nutzungsgeschichte spiegelt die ereignisreiche Geschichte Berlins wider. Unter dem Titel [statement & dialogue] werden jährlich Künstler*innen eingeladen, die Klosterruine ins Licht der Gegenwart zu rücken und neue Perspektiven auf und für sie zu öffnen.

Lag der Schwerpunkt bisher auf skulpturalen und installativen Arbeiten, erweitert die Ausstellung »the dead are losing or how to ruin an exhibition« das Programm um Positionen aus der Performance-Kunst. Im Sommer 2018 präsentieren erstmals Vertreter*innen der zeitgenössischen Performance und Tanzszene ihre Arbeiten und nähern sich an sechs Abenden den zeitlichen und räumlichen Besonderheiten des Ortes an.

Performance ist eine Kunstform, die häufig mit der anwesenden Gegenwart in Verbindung gebracht und durch den verfallenen Architekturzustand der Klosterkirche in eine paradoxe Konstellation gerückt wird. Genau daran knüpft »the dead are losing or how to ruin an exhibition« an und nimmt die Raumsituation als Anlass, sich kurzerhand selbst zur Ruine zu erklären. Die Ausstellung bildet einen spekulativ-fiktionalen Raum, indem Performances – zu Münzen gegossen – alt, sehr alt werden können. Die Grenze zwischen dem, was Ausstellung und Performance, was damals und was jetzt, und was wirklich oder nur behauptet ist, wird in einem kuratorisch-alchemistischem Vexierspiel gezielt durcheinandergebracht.

Samstag, 23. Juni 2018 — 20 Uhr
Antonia Baehr/Henry Wilde & Neo Hülcker — TENTACULUS OHRI
Arantxa Martinez & Paz Rojo — DOING DANCE

Samstag, 7. Juli 2018 — 21.28 Uhr
Carolina Mendonça & Catalina Insignares — USELESS LAND

Samstag, 21. Juli 2018 — 20 Uhr
Tom Engels & Bryana Fritz — LEAVING PALERMO
Franziska Lantz — ELASTIC BODY WAVES
Raimundas Malaŝauskas — LIKE

Samstag, 4. August 2018 — 20 Uhr
Luzie Meyer — CALL HER MILK SPILL HER NO USE CRYING HANG HER

Samstag, 11. August 2018 — 20 UHr
Mårten Spångberg — ARRANGEMENTS/MANDARIN DUCKS

Samstag, 18. August 2018 — 20 Uhr
Else Tunemyr — ALLTING NU

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Öffnungszeiten
April bis Oktober | Montag — Sonntag | 10 — 18 Uhr
Eintritt frei

Facebook: https://www.facebook.com/klosterruine.berlin/
Instagram: https://www.instagram.com/klosterruine.berlin/]]>
Wed, 18 July 2018 10:00:00 +0000
<![CDATA[Ausstellung "WAS FREMDE SPRACHEN ANDERS MACHEN" (18.07.2018 10:00 - 17:00 Uhr)]]>
Die Ausstellung richtet den Blick auf die faszinierende Vielfalt der Sprachen in aller Welt. Wie klingt Wasser? Wo liegt die Zukunft? Was ist ein Wort? Die Spannbreite menschlicher Ausdrucksmöglichkeiten regt dazu an, die Allgemeingültigkeit unserer eigenen Begriffe zu relativieren. In acht interaktiven Stationen wird das Thema Sprache seh-, hör-, fühl- und somit sinnlich erfahrbar.]]>
Wed, 18 July 2018 10:00:00 +0000
<![CDATA[Regime der Vorhersage (18.07.2018 11:00 - 19:00 Uhr)]]>
mit Arbeiten von Bernd Hopfengärtner & Ludwig Zeller, Esther Hovers, Nikolaus Gansterer, llona Gaynor, Noriko Okaku, Ulrich Nausner, Arnold Reinthaler, Sebastian Schmieg & Silvio Lorusso, Lina Theodorou, Pinar Yoldas

Kuratiert von Sabine Winkler

In Zeiten politischer Unsicherheiten und neoliberaler Effizienzoptimierung boomen Systeme der Vorhersage, um zukünftige Entwicklungen bestimmen zu können. Digitalisierung, Data Mining und die beschleunigten Prozesse in Richtung Singularität versprechen über Quantifizierung u. a. Berechnungs- und Prognosesysteme, um Zukunft effizienter und sicherer zu gestalten. Über berechnete Wahrscheinlichkeiten sollen Handlungen nicht nur vorhergesagt, sondern beeinflusst werden. Damit ist die Auflösung des Subjekts in einen statistischen Körper mit Profil verbunden, wobei nicht mehr die Person als solche zählt, sondern die Person als Datengeber. Berechenbarkeit wird als gewünschter absoluter Wert gesetzt und Unberechenbarkeit zum Risikofaktor stilisiert.
Was kann aber nun berechnet werden und was nicht? Können über die Auswertung von Daten zuverlässige Prognosen erstellt werden, beispielsweise im Bezug darauf, ob eine Beziehung halten wird oder nicht, wie sich bestimmte Aktien zukünftig entwickeln werden, ob jemand ein Verbrechen begehen wird oder nicht etc.? Je unsicherer die Realität ist, desto sicherer erscheinen datenbasierte algorithmische Berechnungsmodelle und Lösungsversprechen. Einerseits haben wir also die Dezentralisierung des Subjekts zu Gunsten personalisierter Daten und andererseits die Hyperpersonalisierung von politischem Personal zu Lasten demokratiepolitischer Agenden.
Die in der Ausstellung gezeigten Arbeiten erforschen diese sich permanent verändernde Zone zwischen Selbst- und Fremdbestimmung, um jene damit verbundenen Macht- und Entmachtungssysteme sichtbar zu machen. Inwieweit werden Prognosen fetischisiert und instrumentalisiert, Vorhersehbarkeit beschworen, und mit welchen Folgen ist zu rechnen, wenn Regime der Vorhersage unsere Leben bestimmen, wir zu einem Datensatz in einem algorithmisch ausgerichteten System werden.]]>
Wed, 18 July 2018 11:00:00 +0000
<![CDATA[Grabenblicke (18.07.2018 12:00 - 18:00 Uhr)]]> kuratiert von Julia Heunemann und Sebastian Häger


Anhand der räumlichen Infrastruktur im Bärenzwinger und um ihn herum erkundet die Ausstellung »Grabenblicke« ortsspezifische Blickdispositive und deren Effekte auf die Verhältnisse von Identität und Alterität.
Der Blick in die Außengehege des Bärenzwingers muss einen Zaun, eine Hecke, eine Mauer, Metallzähne, Gräben und eine hölzerne Absperrung überwinden. Hinter diesen begrenzenden architektonischen Elementen trifft er schließlich auf sich selbst: Anhand von bearbeiteten Spiegeln irritiert die raumgreifende Installation von Alex Lebus die architektonische Zuweisung von Subjekt- und Objektbeziehungen und verunsichert den Ort der Betrachter*innen.
Im gegenüberliegenden Gehege trifft der Blick auf ein Haus, dessen Kontext, Funktion und Herkunft im Unklaren bleibt, ein Haus das seltsam deplatziert wirkt. Mit seiner Arbeit lässt Marten Schech das künstliche, ehemals für die Bären eingerichtete Habitat samt der dort platzierten Findlinge zur Bühne und Bausubstanz werden.
Das Innere des Bärenzwingers blieb den Blicken der Öffentlichkeit lange versperrt. Im Vorraum greift Lawrence Power die zum Teil obsolet gewordenen zweckmäßigen Infrastrukturen wie Stromkasten und Kabelschienen mit malerischen Mitteln auf. Mittels subtiler Eingriffe und Erweiterungen der vorfindlichen Elemente vervielfältigt er die Oberflächen und erklärt den Raum selbst zur Leinwand.
Die Soundinstallation von Katharina Bévand vermisst schließlich die Architektur des abgedunkelten Zwingerraums und dessen sich gegenüberliegenden Hohlräume mit auditiven Mitteln. Ihre Sounds werden reflektiert von Mauern, Decken und Käfiggittern – und durchdringen diese segregierenden Architekturen zugleich.
Die Bewegung durch den zentralen Raum des Bärenzwingers hindurch führt schließlich dorthin, wo wir uns anfangs erblickt hatten: im Außengehege hinter dem Graben.


Di.-So. 12-18 Uhr]]>
Wed, 18 July 2018 12:00:00 +0000
<![CDATA[Stadt als Ornament (18.07.2018 13:00 - 19:00 Uhr)]]>
Mit Arbeiten von Juliane Duda, Tatjana Fell, Jörn Gerstenberg, Fernando Niño-Sánchez, Mariel Poppe, Inken Reinert, Birgit Schlieps, Sencer Vardarman und Gabriele Worgitzki.

Bezugnehmend auf die aktuelle Berliner Geschichte, auf Überlagerungen verschiedener Lebensstile und auf sprachliche und kulturelle Diversität abstrahieren die Installationen und Objekte von Fernando Niño-Sanchez urbanes Leben zu komplexen Symbolen. Mit den Geschwindigkeiten von Städten befassen sich die Video-Installationen und Fotografien von Gabriele Worgitzki, in denen die Zeit der Protagonist*innen und ihrer Orte asynchron verläuft: Ein sich rasend verändernder Stadtraum beherbergt Personen, die aus der Zeit gefallen scheinen und doch von ihr geprägt wurden. Die fotografischen Arbeiten von Juliane Duda nehmen Spuren der Veränderung an umfunktionierten Gebäuden in den Blick; Gebäuden, die auf seltsame Weise deplatziert wirken. Mariel Poppe wiederum kommentiert städtebauliche Dynamiken anhand von Modellbausteinen, die zu modularen Architekturen gefügt räumliche Ornamente bilden. Zeichnungen, Fotografien und Objekte werden zum bildhauerischen Material für eine Installation, mit der Birgit Schlieps zunehmend verloren gehende innerstädtische Brachflächen und deren räumliche Potentiale thematisiert. Die Drucke von Jörn Gerstenberg zeugen von einer Faszination des Künstlers für urbane Auflösungserscheinungen. Zwischen Wachstumsphantasien und Bildern des Niedergangs scheinen sowohl Probleme als auch Möglichkeiten des Zusammenlebens in der Stadt auf. Inken Reinert verlagert die Frage nach vergangenen Visionen in eher im Verborgenen bleibende Innenräume und fragt mit feiner Ironie nach möglichen Neu-Konstellationen der DDR-Wohnkultur.

An den Grenzen von Sichtbarkeit bewegen sich auch die Ordnungs- und Verweisstrukturen, die Tatjana Fell hinterfragt. Vermittels Resonanzen, Spiegelungen und Transparenzen erkunden ihre fotografischen Arbeiten die Transformationen individueller und gesellschaftlicher Einflussnahme auf die Stadt. Die künstlerische Langzeitstudie von Sencer Vardarman befasst sich schließlich mit politischer, religiöser und geopolitischer Einflussnahme: In seiner Heimatstadt Istanbul lassen sich diesbezügliche Machtspiele anhand eines zunehmenden Verlusts von Gebäuden sowie am veränderten Verlauf der Küstenlinien ablesen.

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Begleitende Veranstaltungen:

Do 26.7.18, 19 Uhr
Vortrag
zur Stadt als Ornament von Orhan Esen

Sa, 21.7.18, 15 Uhr
„Durchlaufen“
Stadt-Choreographie-Parcours von Sonja Augart

Fr, 3.8.18, 19 Uhr
„Filmische Architekturen“
Filmabend von Michael Freerix

Fr, 10.8.18, 19 Uhr
„Lauter Lärm - Klänge und Rhythmen der Großstadt“
Soundcollage von Dirk Winkler

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Mit freundlicher Unterstützung der bezirklichen Förderfonds der Senatsverwaltung Kultur und Europa. Das Projekt „itinerant interludes“ wird geför­dert von der Initiative Neue Musik.]]>
Wed, 18 July 2018 13:00:00 +0000
<![CDATA[Dokumentationsausstellung »HansaWald – Das Ende der Stadt« (18.07.2018 13:00 - 19:00 Uhr)]]>
Aus Zeichnungen, Architekturmodellen, Stadtplänen und Fotos entwickelten die Schüler*innen gemeinsam mit den Künstlerinnen einen Stop-Motion-Trickfilm, in dem bestaunt werden kann, wie aus dem Hansaviertel der »HansaWald« wird.

Bis zum 2. Juli ist dieser ab Anbruch der Dämmerung im Rahmen des Videoscreeningformats »In between« im Fenster der Galerie Nord von der Straße aus zu sehen.
Wem der Weg dorthin nicht möglich ist, kann sich den Film hier online anschauen: https://vimeo.com/276385178

Die Ausstellung dokumentiert den Arbeitsprozess zur Entstehung und zeigt was passiert, wenn Grünes Besitz von Mauern ergreift, Bäume auf Dächern siedeln, Kletterpflanzen in die Architektur eindringen und Mauern auseinander sprengen. Ob es dort noch Leben gibt, ob und wie die Jugendlichen in dieser urbanen Wildnis leben würden, oder ob es in diesem Gedankenexperiment nur noch ein von Menschen befreites Paradies gibt? Die Ausstellung gibt Einblick in die Betrachtungs- und Arbeitsweisen der jungen Nachwuchskünstler*innen.

»HansaWald – Das Ende der Stadt« wird gefördert aus dem Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.]]>
Wed, 18 July 2018 13:00:00 +0000
<![CDATA[Öffentliche Führung: Europa und das Meer (18.07.2018 16:00 - 17:00 Uhr)]]>
Geographisch gesehen ist Europa ein maritimer Kontinent. Wie grundlegend das Meer die Entwicklung Europas seit der Antike prägte und wie relevant es bis in die Gegenwart ist, wird in der Ausstellung an über 400 Exponaten aus aller Welt gezeigt. Dabei wird auf seine Relevanz als Herrschafts- und Handelsraum, als Brücke und Grenze, als wichtige Ressource sowie als neuzeitlicher Sehnsuchts- und Imaginationsort eingegangen. Ziel des begleiteten Rundgangs durch alle Ausstellungsbereiche ist es, das Meer in seiner Bedeutungsvielfalt kennenzulernen.

Die Führung kostet 4,- € zzgl. Eintritt.
Der Eintritt ist bis 18 Jahre kostenfrei // ermäßigt 4,- € // regulär 8,- €]]>
Wed, 18 July 2018 16:00:00 +0000
<![CDATA[Frosch, Igel, Hahn und Maus - das Tierhäuschen (19.07.2018 10:00 Uhr)]]>
„Frosch, Igel, Hahn und Maus - das Tierhäuschen“
Farbschemen-Puppenspiel frei nach einer Tierfabel von Samuil J. Marschak.

Vier Freunde haben Unterschlupf gefunden in einem kleinen Haus im Wald. Sie kochen, backen und feiern. Doch bald finden sich Wolf, Fuchs und Bär ein, um sie zu vertreiben. Aber da beweist das fröhliche Quartett großen Mut und weiß sich gut zu verteidigen. - Inszenierung, Versbearbeitung, Darsteller: Thomas Mierau; Puppengestaltung: Kathrin Thiele a. G.; Bühne und Puppentechnologie: Thomas Mierau; Produktion: THEATER MIRAKULUM, Aufführungsdauer: ca. 40 Min., Zuschauer von 3/ 4 bis 10 Jahren und für Erwachsene.


Kosten Hausvorstellung:
Kinder bis 13 Jahre 6,- €, Erwachsene 9,- € (freie Platzwahl)
10er-Gruppen ab 4/ 6 Jahre über JKS/ ThdSch: 3,50 €/ 4,50€

Ermäßigungsscheine für Gruppen der Stadt Berlin können beim JugendKulturService (JKS) unter Telefon 235 56 20 beantragt werden. Gefördert werden dabei Theaterbesucher aus Kitas, Schulen, Vereine

Tickets bestellen:
Im Haus über Telefon 030 - 4 49 08 20, über Internetseite www.mirakulum.de/spiel_f.html und über E-Mail: info@mirakulum.de.

Tickets kaufen: Im Haus eine halbe Stunde vor und nach jeder Aufführung oder an den Theaterkassen berlin- und bundesweit zu den Geschäftszeiten

Alle Termine (nur auf Vorbestellung):

JULI 2018
So 01.07 11:00
Do 05.07. 10:00
Sa 07.07. 11:00
Do 12.07. 10:00
Sa 14.07. 11:00
Do 19.07. 10:00]]>
Thu, 19 July 2018 10:00:00 +0000
<![CDATA[[statement & dialogue V] - the dead are losing or how to ruin an exhibition (19.07.2018 10:00 - 18:00 Uhr)]]> 23. Juni bis 18. August 2018

Eröffnung und erste Performance
Samstag, 23. Juni 2018 – 20 Uhr

Alchemist in Residence: Pablo Schlumberger
Autor in Residence: Max Wallenhorst

Mit Arbeiten von Antonia Baehr/Henry Wilde, Tom Engels, Bryana Fritz, Neo Hülcker, Catalina Insignares, Franziska Lantz, Raimundas Malaŝauskas, Carolina Mendonça, Luzie Meyer, Arantxa Martinez, Paz Rojo, Pablo Schlumberger, Mårten Spångberg, Else Tunemyr, Max Wallenhorst

Kuratiert von Christopher Weickenmeier

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Die Ruine der Franziskaner Klosterkirche, gelegen im historischen und heutigen Zentrum Berlins, gilt als ein herausragendes Denkmal mittelalterlicher Baukunst. Ihre wechselseitige Bau- und Nutzungsgeschichte spiegelt die ereignisreiche Geschichte Berlins wider. Unter dem Titel [statement & dialogue] werden jährlich Künstler*innen eingeladen, die Klosterruine ins Licht der Gegenwart zu rücken und neue Perspektiven auf und für sie zu öffnen.

Lag der Schwerpunkt bisher auf skulpturalen und installativen Arbeiten, erweitert die Ausstellung »the dead are losing or how to ruin an exhibition« das Programm um Positionen aus der Performance-Kunst. Im Sommer 2018 präsentieren erstmals Vertreter*innen der zeitgenössischen Performance und Tanzszene ihre Arbeiten und nähern sich an sechs Abenden den zeitlichen und räumlichen Besonderheiten des Ortes an.

Performance ist eine Kunstform, die häufig mit der anwesenden Gegenwart in Verbindung gebracht und durch den verfallenen Architekturzustand der Klosterkirche in eine paradoxe Konstellation gerückt wird. Genau daran knüpft »the dead are losing or how to ruin an exhibition« an und nimmt die Raumsituation als Anlass, sich kurzerhand selbst zur Ruine zu erklären. Die Ausstellung bildet einen spekulativ-fiktionalen Raum, indem Performances – zu Münzen gegossen – alt, sehr alt werden können. Die Grenze zwischen dem, was Ausstellung und Performance, was damals und was jetzt, und was wirklich oder nur behauptet ist, wird in einem kuratorisch-alchemistischem Vexierspiel gezielt durcheinandergebracht.

Samstag, 23. Juni 2018 — 20 Uhr
Antonia Baehr/Henry Wilde & Neo Hülcker — TENTACULUS OHRI
Arantxa Martinez & Paz Rojo — DOING DANCE

Samstag, 7. Juli 2018 — 21.28 Uhr
Carolina Mendonça & Catalina Insignares — USELESS LAND

Samstag, 21. Juli 2018 — 20 Uhr
Tom Engels & Bryana Fritz — LEAVING PALERMO
Franziska Lantz — ELASTIC BODY WAVES
Raimundas Malaŝauskas — LIKE

Samstag, 4. August 2018 — 20 Uhr
Luzie Meyer — CALL HER MILK SPILL HER NO USE CRYING HANG HER

Samstag, 11. August 2018 — 20 UHr
Mårten Spångberg — ARRANGEMENTS/MANDARIN DUCKS

Samstag, 18. August 2018 — 20 Uhr
Else Tunemyr — ALLTING NU

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Öffnungszeiten
April bis Oktober | Montag — Sonntag | 10 — 18 Uhr
Eintritt frei

Facebook: https://www.facebook.com/klosterruine.berlin/
Instagram: https://www.instagram.com/klosterruine.berlin/]]>
Thu, 19 July 2018 10:00:00 +0000
<![CDATA[Ausstellung "WAS FREMDE SPRACHEN ANDERS MACHEN" (19.07.2018 10:00 - 17:00 Uhr)]]>
Die Ausstellung richtet den Blick auf die faszinierende Vielfalt der Sprachen in aller Welt. Wie klingt Wasser? Wo liegt die Zukunft? Was ist ein Wort? Die Spannbreite menschlicher Ausdrucksmöglichkeiten regt dazu an, die Allgemeingültigkeit unserer eigenen Begriffe zu relativieren. In acht interaktiven Stationen wird das Thema Sprache seh-, hör-, fühl- und somit sinnlich erfahrbar.]]>
Thu, 19 July 2018 10:00:00 +0000