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Fasern und Stäube

Fachtagung Gebäudeschadstoffe 2008

Quelle: Abgeordnetenhaus von Berlin, Foto: Stefan Geiser
Quelle: Abgeordnetenhaus von Berlin, Foto: Stefan Geiser

Asbest, künstliche Mineralfasern (KMF), polychloriete Biphenyle (PCB), Lindan (HCH), Pentachlorphenol (PCP), Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), ... in fast jedem alten Wohn- und Gewerbebau können Gefahren schlummern. In den 60ern, 70ern und bis weit in die 80er Jahren als moderne und innovative Baustoffe mit hochwillkommenen Materialeigenschaften verstanden und häufig eingesetzt, ist deren giftige, krebserregende, fruchtschädigende oder erbgutverändernde Wirkung heute bekannt und ihr Einsatz verboten.

Gefahren bestehen für Beschäftigte im Bauwesen, Anwohner und Nutzer der Gebäude. Wer den Gefahrstoffen ausgesetzt ist, nimmt sie häufig über die Atemwege oder über die Haut auf. Hauterkrankungen, Lungenkrebs, früher Tod sind mögliche Folgen beruflicher Exposition.

Wer sanieren will, muss zuvor ein Schadstoffkataster erstellen, Gefährdungen ermitteln, ein Schutzkonzept entwickeln und die umweltgerechte Entsorgung sicherstellen.

Fasern und Stäube - das Vortragsprogramm

"Mächtig viel Staub"

  • Tätigkeiten, bei denen Stäube und Fasern freigesetzt werden
  • Gesundheitliche Beeinträchtigung durch Fasern / Stäube

"Dschungel an Rechtsvorschriften"

Können Rechtsvorschriften beim Lösen dieser Probleme helfen? Welche Konsequenzen haben Änderungen von technischen Regeln oder die Einführung neuer Verordnungen?

  • Arbeitsschutzrecht
  • Immissionsschutzrecht
  • Abfallrecht

"Fit für Europa"

  • Regelungen und deren Umsetzung zum staubarmen Arbeiten in Österreich
  • Regelungen und deren Umsetzung zum staubarmen Arbeiten in Polen

"Zusammen sind wir stark"

Gesetzliche Regelungen ordnen den Beteiligten bestimmte Aufgaben zu. Die Erledigung der Aufgaben setzt Kooperation, Kommunikation und Kenntnis über das Bauvorhaben voraus.

  • Podiumsdiskussion „Verstehen wir uns wirklich?“

"Ich hab's geschafft"

Praktische Lösungsvorschläge zur Minimierung der Freisetzung von Fasern und Stäuben:

  • Auswahl geeigneter persönlicher Schutzausrüstungen (Masken und Anzüge)
  • Technische Arbeitsmittel, die den Staub an der Entstehungsstelle erfassen
  • Gerätetechnik für die Sanierung; insbesondere Abschottungen und Unterdruckhaltegeräte

Dozenten der Bauwirtschaft, der Unfallversicherungsträgern, der Aufsichtsbehörden und Bausachverständigen aus dem In- und Ausland gewährleisteten höchste Fachqualität.

Die einzelnen Vorträge finden Sie hier ...

Fasern und Stäube - Termin und Ort

Fasern und Stäube fand statt

am
3. April 2008 (Einlass ab 11.30) und 4. April 2008 (Einlass ab 8.00 Uhr) (Tagesablauf)
im
Abgeordnetenhaus von Berlin - Plenarsaal -, Niederkirchnerstraße 3 - 5, 10117 Berlin

Fasern und Stäube - der Leistungsumfang

Angemeldete Teilnehmer erhielten

  • allgemeinen Zugang zur Fachtagung
  • Zugang zu allen Bereichen der Fachausstellung
  • Zugang zur Tagungs-Lounge und zum Büffet
  • Zugang zum Abendempfang (gesonderte Anmeldung erforderlich)
  • Tagungsband mit allen Vorträgen und Materialien der Fachtagung

Fasern und Stäube - die Fachausstellung

Anbieter von Technologien zur Durchführung von Sanierungsarbeiten, von Ausrüstungen zum Arbeitsschutzmanagement und von Fachliteratur präsentierten auf Informationsständen und im Fachgespräch ihre betrieblichen Lösungskonzepte und stellten ihre Arbeit dar.

Die Ausstellung fand während der Dauer von „Fasern und Stäube“ auf Indoorflächen im unmittelbaren Tagungsumfeld (Vor- und Pausenräume) statt.

Fasern und Stäube - der Abendempfang

Am 3. April 2008, um 19.00 Uhr, ludt der Direktor des LAGetSi, Wolfgang Decker, zum Abendempfang (gesonderte Anmeldung war erforderlich). In Anwesenheit von Führungskräften aus Politik, Medien und Betrieben bat der informelle Rahmen Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch, zur Kontaktaufnahme und zur Pflege von Netzwerken.

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Fachinformationen

Stand: 10.2011