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Artothek der Sozialen Künstlerförderung

Die Soziale Künstlerförderung hat bis Ende 2003 sozial bedürftige Bildende Künstler/innen mit einem Werkvertrag in ihrer Arbeit gefördert. Mit dem Doppelhaushalt 2004/2005 wurde diese Fördermaßnahme eingestellt.

Seit November 2004 besteht der Auftrag des Abgeordnetenhauses, über den Erhalt der Kunstsammlung aus dem Bestand der Sozialen Künstlerförderung ein schlüssiges Konzept vorzulegen. Im Interesse des Landes Berlin und der Künstlerinnen und Künstler muss dabei sichergestellt sein, dass die Exponate, so weit wie möglich, öffentlich zugänglich sein sollen. Auch das Ausleihen sollte Bestandteil des Konzepts sein.

Der Senat hat dem Parlament mehrfach in Zwischenberichten über seine Bemühungen zur Verwertung der Kunstsammlung der Sozialen Künstlerförderung berichtet.
Nachdem einige Verwertungsmaßnahmen aus finanziellen bzw. konzeptionellen Gründen nicht realisiert werden konnten, zeichnet sich seit Anfang 2008 ab, das es zu einer Zusammenlegung der Sammlungen des Kunstarchivs Beeskow (Landkreis Oder-Spree) und der Artothek der Sozialen Künstlerförderung kommen wird. Das Kunstarchiv Beeskow beherbergt derzeit rd.23.000 Werke aus dem Nachlass der Parteien, Massenorganisationen und Staatsorganen der ehemaligen DDR. Rechtliche Grundlage bildet das zwischen den Ländern Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern im Jahre 2001 geschlossene Verwaltungsabkommen über den Betrieb des Archivs der Kunstsammlungen von Parteien, Massenorganisationen und Staatsorganen der DDR durch das Land Brandenburg (Verwaltungsabkommen Kunstarchiv).

Die Sammlung der Artothek der Sozialen Künstlerförderung umfasst derzeit rd. 14.500 Exponate. Es wird seitens des Kunstarchivs Beeskow in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Oder-Spree und der Stadt Beeskow angestrebt, auf der Burg Beeskow einen Neubau auf dem Burgruinenfeld zu errichten, der auch die Aufnahme der Kunstsammlung aus dem Bestand der Sozialen Künstlerförderung ermöglichen würde. Die vorbereitenden Maßnahmen haben 2010 begonnen. Mit einem Baubeginn wird nach Auskunft des Kunstarchivs Beeskow Ende 2011 gerechnet. Die Fertigstellung soll Ende 2013/Anfang 2014 abgeschlossen sein.

Neben der Ausleihe an Institutionen des Landes Berlin steht insbesondere die Vermietung der Kunstwerke aus dem Bestand der Sozialen Künstlerförderung im Vordergrund. Große Institutionen im Land Berlin, aber auch mittelständische Unternehmen und Privatpersonen sind Kunden der Artothek der Sozialen Künstlerförderung. Die Vermietung der Kunstwerke zu einem geringen jährlichen Mietzins ist für viele große und kleine Firmen, Kanzleien, aber auch Privatpersonen, eine gute Möglichkeit, das „Innenleben“ preiswert zu verschönern. Die dafür anfallenden Ausgaben sind darüber hinaus noch als Betriebsausgaben steuerlich absetzbar.

Der folgende Link öffnet die Seite eines Partners der Artothek der Sozialen Künstlerförderung Berlin und zeigt Inhalte der archivierten Sammlung von DDR-Kunst im Kunstarchiv Beeskow (ca. 23.000 Exponate): www.kunstarchiv-beeskow.de(Externer Link)
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Artothek der Sozialen Künstlerförderung / über 50 Jahre Förderung von Künstlern in Berlin laden »

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