Kranzniederlegung am Ehrenmal in der Invalidensiedlung Frohnau

Pressemitteilung vom 20.07.2017

An der Gedenkstätte von Oberst Staehle in der Frohnauer Invalidensiedlung wird der Vorstand der Stiftung Invalidenhaus, Franz Allert, am 20. Juli um 18.00 Uhr gemeinsam mit den Bewohnern der Siedlung, den Vertretern des Bezirksamtes Reinickendorf und den Vertretern der Sozialverbände einen Kranz niederlegen.
Mit dieser Kranzniederlegung wird an die Frauen und Männer des Widerstands im Dritten Reich gedacht. Oberst Wilhelm Staehle, der letzte Kommandant der Invalidensiedlung, und seine Frau Hildegard waren aktive Widerstandskämpfer, erst in den letzten Kriegstagen wurde er von den Nazis ermordet.

Franz Allert unterstreicht die Bedeutung der Erinnerung an das nationalsozialistische Unrecht: “Erinnerungsorte halten unser Gedächtnis wach. Sie mahnen unser Gewissen. Und das Beispiel mutiger Widerstandskämpfer erinnert uns gerade heute wieder daran, dass Meinungs-, Bekenntnis-, Wahl- und Versammlungsfreiheit keine Selbstverständlichkeit sind, sondern unseren aktiven Einsatz verlangen. Menschenwürde und Menschenrechte sind die Fundamente unseres heutigen Rechtsstaates.”

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen.

Nähere Informationen: Pressestelle des Landesamtes für Gesundheit und Soziales