Ausgezeichnete Qualität der Berliner Badegewässer zum Ferienbeginn!

Pressemitteilung vom 19.07.2017

In keiner anderen Millionenstadt gibt es derart viele und vielfältige Möglichkeiten zum Baden an natürlichen Gewässern wie in Berlin.

Nach den letzten Starkregenfällen sind alle Badegewässer an den 39 offiziellen Badestellen wieder zum Baden geeignet.

Das LAGeSo lässt im 14-tägigen Rhythmus die physikalisch-chemische und mikrobiologische Beschaffenheit der Berliner Oberflächengewässer überprüfen. Aufgrund der besonderen Verschmutzungsrisiken durch die Zuflüsse von Spree und Havel aus dem Berliner Stadtgebiet finden im Bereich der Unterhavel weiterhin verdichtete Untersuchungsreihen im wöchentlichen Rhythmus statt.

Die Badewarnung vom 14.06.2017 wegen Blaualgen an allen Badestellen des Tegeler Sees wurde zwischenzeitlich bereits aufgehoben. Die aktuellen Ergebnisse zeigen, dass keine akute Gefährdung durch Blaualgenentwicklung besteht.
Blaualgen gehören zum natürlichen Gewässerökosystem. Die neuartigen Blaualgen im Tegeler See können vereinzelt locker auf Wasserpflanzen oder im Schilf vorkommen. Deren Toxine werden nicht über die Haut aufgenommen. Präventiv sollten Kinder den Kontakt mit Algenansammlungen und angeschwemmten Wasserpflanzen vermeiden.

Über die jeweilige Badestelle und die hygienische Beurteilung der Badegewässerqualität können jederzeit Informationen abgerufen werden über:

In der Spree, in den Kanälen, in der Havel von der Insel Eiswerder bis zum Pichelsdorfer Gmünd, einschließlich der seenartigen Erweiterungen bis Höhe Schildhorn, in den Häfen, an Brücken, in Schleusen, an Schiffsanlegestellen, sowie an Fähren ist das Baden aus Sicherheitsgründen immer verboten.

Das LAGeSo wünscht allen Berlinerinnen und Berlinern sowie allen Gästen in der Stadt einen schönen Sommer und uneingeschränktes Badevergnügen an den ausgewiesenen Badestellen in den Berliner Gewässern.