Rettungsassistentin, Rettungsassistent

Liegender Patient wird von zwei Sanitätern in Rettungswagen medizinisch versorgt
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Gemäß dem Berufsbild ist die Tätigkeit einer/eines Rettungsassistenten/in darauf ausgerichtet, als Helfer des Arztes lebensrettende Maßnahmen bei Notfallpatienten durch zu führen.

Ausbildung und Prüfung

Die Ausbildung zur Rettungsassistentin/ zum Rettungsassistenten erfolgt an einer staatlich anerkannten Schule (nicht im Landesamt für Gesundheit und Soziales; siehe: Verzeichnis staatlich anerkannter Ausbildungsstätten ). Sie dauert zwei Jahre und schließt mit einer staatlichen Prüfung ab.

Berufsbezeichnung

Die Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung wird, wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, auf Antrag von der zuständigen Behörde erteilt. Die Erteilung der Erlaubnis ist gebührenpflichtig.

Weiterbildung

Nach Abschluss der Berufsausbildung und im Anschluss an eine in der Regel mehrjährige Tätigkeit in dem erlernten Beruf kann mit einer Weiterbildung die Berufsqualifikation verbessert werden, um eine Tätigkeit in einem höherwertigen Bereich zu ermöglichen.

Rechtsgrundlagen

Gesetz über den Beruf der Rettungsassistentin und des Rettungsassistenten (Rettungsassistentengesetz – RettAssG) vom 10. Juli 1989 (Bundesgesetzblatt -BGBl.- I Seite 1384) in der zuletzt geänderten Fassung.

Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten (RettAssAPrV) vom 7. November 1989 (BGBl. I Seite 1966) in der zuletzt geänderten Fassung.