Gesundheitsaufseherin/ Gesundheitsaufseher

Arzt hält Schild mit der Aufschrift "Gesundheitsamt"
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Berufsbild

Der/die Gesundheitsaufseher/in ist im Öffentlichen Gesundheitsdienst bei der Verhütung und der Bekämpfung übertragbarer Krankheiten, bei der Bekämpfung von Schädlingen und bei Maßnahmen zur Desinfektion (u.a.) im Rahmen der durch den Amtsarzt erteilten Ermächtigungen tätig.

Gemäß seinem Berufsbild wird er bei der Überwachung der hygienischen Verhältnisse in Gemeinschaftseinrichtungen, in medizinischen Einrichtungen, Schulen, Sportstätten, bei der Überwachung des Trinkwassers und Abwassers, Einrichtungen des öffentlichen Badewesens tätig.

Rechtsgrundlagen

Gesetz über Medizinalfachberufe und den Beruf des Lebensmittelkontrolleurs vom 15. Juni 1983 (Gesetz- und Verordnungsblatt – GVBl. S. 919) in der zuletzt geänderten Fassung

Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Gesundheitsaufseher und Gesundheitsaufseherinnen (Ges-Aufs-AprO) vom 4. Dezember 1984 ( verkündet am 31.01.1985 GVBl. S. 174) in der zuletzt geänderten Fassung.

Ausbildung und Prüfung

Die Ausbildung ist in der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für Gesundheitsaufseher und Gesundheitsaufseherinnen (Ges-Aufs-AprO) vom 4. Dezember 1984 in der zuletzt geänderten Fassung geregelt.
Sie besteht aus einer praktischen Unterweisung im Gesundheitsamt und Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsamt (nicht im Landesamt für Gesundheit und Soziales; siehe Ausbildungsstätten) und theoretischem Unterricht an der Verwaltungsakademie Berlin.

Die Ausbildung schließt mit einer staatlichen Prüfung an der Verwaltungsakademie Berlin ab.

Berufsbezeichnung

Das Gesetz stellt das Führen der Berufsbezeichnung unter einen besonderen Schutz. Nur wer bestimmte Voraussetzungen erfüllt, ist berechtigt, die entsprechende Berufsbezeichnung zu führen. Die Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung wird, wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, auf Antrag von der zuständigen Behörde erteilt.