WBS für anerkannte Flüchtlinge - Bescheinigung der Ausländerbehörde reicht aus

14.06.2017

Eine Person unterschreibt ein Schriftstück, auf dem Blatt Papier liegt ein kleines Schlüsselbund
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Der Senat von Berlin hat am 13. April 2017 beschlossen, dass Flüchtlinge mit einem Anerkennungsbescheid des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) grundsätzlich einen Wohnberechtigungsschein (WBS) erhalten können, auch wenn noch kein Aufenthaltstitel ausgestellt worden ist.

Mit der Ausführungsvorschrift zu § 27 Absatz 2 des Wohnraumförderungsgesetzes (WoFG) wird nun für alle zwölf Bezirke Berlins Folgendes verbindlich geregelt:

Legen Wohnungssuchende eine Bescheinigung (siehe Muster) von der Berliner Ausländerbehörde und den darin genannten Anerkennungsbescheid des BAMF vor, ist die Antragsberechtigung im Sinne des § 27 Abs. 2 WoFG gegeben.

Dies kommt allen Wohnungssuchenden zu Gute, die vom BAMF

  • als asylberechtigt anerkannt wurden, oder
  • als Flüchtling im Sinne der Genfer Flüchtlingskonvention anerkannt wurden oder
  • subsidiären Schutz zuerkannt bekommen haben.

Muster über die Bescheinigungen, die im Sinne des § 27 Abs. 2 WoFG die Antragsberechtigung nachweisen

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