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Ausländerbehörde Berlin

Informationen zu Verpflichtungserklärungen

Allgemeines

Die Erteilung eines Einreisevisums setzt in der Regel voraus, dass der Lebensunterhalt des/der ausländischen Staatsangehörigen während des Aufenthalts im Bundesgebiet gesichert ist. Dies ist dann der Fall, wenn der Lebensunterhalt einschließlich ausreichenden Krankenversicherungsschutzes ohne Inanspruchnahme öffentlicher Mittel bestritten werden kann.

Kann bei Beantragung des Visums gegenüber der deutschen Auslandsvertretung (Botschaft oder Generalkonsulat) kein Nachweis ausreichender eigener Mittel erbracht werden, können Dritte (Verpflichtungsgeber) mit ausreichender Bonität eine Verpflichtungserklärung abgeben.

Die Verpflichtung umfasst die Erstattung sämtlicher öffentlicher Mittel, die für den Lebensunterhalt einschließlich der Versorgung mit Wohnraum und im Krankheitsfall, bei Pflegebedürftigkeit oder für die Ausreise aufgewendet werden müssen.


Bitte beachten Sie: Die zuständige Stelle für die Abgabe der Verpflichtungserklärung bestimmt sich nach der voraussichtlichen Aufenthaltsdauer im Bundesgebiet.

Kurzfristige Aufenthalte (bis zu drei Monate)

Wird ein Visum zu touristischen oder Besuchszwecken beantragt, ist die Verpflichtungserklärung im Referat II A des LABO, Friedrichstraße 219, 10969 Berlin, abzugeben.

Alle hierfür erforderlichen Informationen und die Möglichkeit der Terminbuchung finden Sie hier...(Externer Link)


Längerfristige Aufenthalte (mehr als drei Monate)

Nur für längerfristige Aufenthalte (mehr als 90 Tage), insbesondere zum Besuch eines Sprachkurses oder zum Studium, ist die Verpflichtungserklärung im Einreisesachgebiet IV Z 1 der Ausländerbehörde abzugeben.


Alle hierfür erforderlichen Informationen finden Sie hier…

Herausgeber

Landesamt für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten
- Ausländerbehörde -
Friedrich-Krause-Ufer 24
13353 Berlin

Stand: November 2014