Käthe Kollwitz und Berlin

Eine Spurensuche zum 150. Geburtstag

Ausstellung vom 05.07. bis 24.09.2017

Das Projekt wird vom Hauptstadtkulturfonds gefördert.

Bildvergrößerung: Käthe Kollwitz mit Kupferplatte, um 1910, Foto: Hänse Herrmann, Nachlass Kollwitz, Teaser
Käthe Kollwitz mit Kupferplatte, um 1910, Foto: Hänse Herrmann, Nachlass Kollwitz, Teaser Bild: Käthe Kollwitz Museum Köln

Die Grafikerin und Bildhauerin Käthe Kollwitz (1867-1945) gilt bis heute als die berühmteste deutsche Künstlerin mit einem Werk von weltweiter Ausstrahlung, ihr Mahnmal der trauernden Eltern auf dem Soldatenfriedhof im belgischen Vladslo als die bedeutendste Grabplastik des 20. Jahr­hunderts.

In Russland ist Käthe Kollwitz seit den 1920er, in China seit den 1950er Jahren populär. Die größten Privatsammlungen ihrer Kunst befinden sich in den USA.

Der 150. Geburtstag der Künstlerin im Jahr 2017 wird von der Galerie Parterre Berlin zum Anlass genommen, Käthe Kollwitz in unmittelbarer Nähe ihres ehemaligen Wohnortes – sie lebte und arbeitete 52 Jahre in derselben Wohnung im Stadtteil Prenzlauer Berg – mit einer Ausstellung, einem profunden Begleitbuch und einem Veranstaltungs- und Vermittlungsprogramm zu würdigen.

Kooperationspartner sind das Käthe Kollwitz Museum Köln, das über die international umfangreichste Museumssammlung der Werke von Käthe Kollwitz verfügt und das Archiv Bildende Kunst der Akademie der Künste, Berlin, welches den schriftlichen Nachlass der Künstlerin und ihrer Familie bewahrt.

Es erscheint ein umfangreiches Begleitbuch mit Beiträgen namhafter Autoren darunter: Sonya und Yury Winterberg, Annett Gröschner, Thomas Flierl und Michael Bienert.