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Herbert Tucholski (1896–1984) – Faszination Stille

Ausstellung vom 22.10. bis 23.11.2008 in Zusammenarbeit mit der Kunstsammlung der Akademie der Künste, Berlin

Der Freund Robert Liebknechts und Mitbegründer der Berliner Atelier­gemeinschaft Kloster­straße, in welcher auch Käthe Kollwitz und Werner Heldt arbeiteten, wird als Beschwörer der Stille und Meister der Graphik vor­gestellt. Die Ausstellung macht Herbert Tucholski als Be­ob­achter “am Rande jenes Strudels immer neuer Erfin­dungen” begreif­lich, “der . den Künstler nicht zur Ruhe kommen lässt”. Zu sehen sind etwa 70 Blätter aus den Jahren 1912 bis 1970. Neben den typi­schen Holz­schnitten und Radie­rungen auch 25 Zeich­nungen aus dem Bestand der Kunst­sammlung der Akademie der Künste und völlig un­be­kannte Blätter aus Privat­besitz. Herbert Tucholski lebte seit 1932 in der Bruno-Taut-Siedlung in Prenzlauer Berg. Nach dem 2. Weltkrieg war er hier auch als engagierter Aus­stellungs­macher tätig. Die Kunst­sammlung des Bezirks­amtes Pankow verdankt ihre Existenz nicht zuletzt seiner Initiative.

Ausstellungseröffnung

Dienstag, 21.10.2008, 20.00 Uhr

Begrüßung: Kathleen Krenzlin, Leiterin der Galerie; Dr. Rosa von der Schulenburg, Leiterin der Kunstsammlung der Akademie der Künste

Zu Herbert Tucholski sprach Gudrun Schmidt, Kunsthistorikerin in Berlin.

Veranstaltung

Donnerstag, 23.10.2008, 18.00 Uhr
Studiensaal des Kupferstichkabinettes Matthäikirchplatz 8, 10785 Berlin

Präsentation ausgewählter grafischer Blätter und Druckstöcke aus den Beständen des Kupferstichkabinettes Berlin Vorstellung des Buches: Gudrun Schmidt – Herbert Tucholski. Ratio und diskrete Leidenschaft MCM Art Verlag, Berlin 2008

Plakat: Herbert Tucholski (1896–1984) – Faszination Stille

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Faltblatt: Herbert Tucholski (1896–1984) – Faszination Stille

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