Aktuelle Ausstellung in der Galerie im Saalbau

Der Schriftzug AMORPH in grau auf gelben Hintergrund
Bild: Amorph

AMORPH

Michael Bause, Peter Hock, Gabriele Künne, Enrico Niemann, Maja Rohwetter

Unförmig, größtenteils gestalt- und strukturlos, unkenntlich und kaum benennbar – mit diesen Aspekten setzen sich die fünf Berliner Künstlerinnen und Künstler malerisch und bildhauerisch auseinander. Dennoch: jeder Farbklecks hat eine Form, jeder Pinselstrich eine Struktur, jeder dahingeworfene Tonklumpen hat eine Gestalt – diese Basis findet sich in allen Arbeiten wieder. Ob die jeweiligen Künstler*innen von Abfallobjekten der Alltagswelt ausgehen, von Nebenprodukten der Ateliersituation oder diffusen emotionalen Zuständen: den Linienknäueln, Farbschlieren, klumpig-fleckenartigen Gebilden und gefalteten Formen ist die mehrfache Transformation anzusehen. Nichtintentionale und planerische Arbeitsprozesse stehen gleichberechtigt nebeneinander, ebenso wie die wechselseitige Beeinflussung digitaler und analoger Medien.

Michael Bause, Peter Hock, Gabriele Künne, Enrico Niemann und Maja Rohwetter erforschen die Grenzen des Erkenn-und Benennbaren, arbeiten jenseits des gewohnten Wahrnehmungsrepertoires – und bieten damit dem Betrachter ein Assoziationsfeld, das einerseits auf kollektiv-kulturellen Erfahrungen beruht, andererseits aber auch auf der individuell-visuellen Erfahrungswelt.

Vernissage: Freitag, 2. Oktober 2020, von 17–21 Uhr

Meet the Artist: 16. Oktober und 13. November, 17–20 Uhr

Der Zugang ist auf Grund der geltenden Abstands- und Hygieneregeln begrenzt.

3. Oktober 2020 – 22. November 2020