Programmkoordination für Stadtkultur & Vernetzung

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Bild: Martin Christopher Welker

Der Fachbereich Kunst und Kultur initiiert und realisiert in Zusammenarbeit mit Kulturakteuren sowie Kulturinstitutionen und –initiativen kooperative Einzelprojekte, die nachhaltig die Sichtbarkeit und Wahrnehmung der vielfältigen Kunst- und Kulturlandschaft im Bezirk Mitte durch eine breite Öffentlichkeit stärkt sowie neue künstlerische Prozesse fördert.

Für das Projekt „Kulturnetzwerk Mitte“ (2015-2017) wurde die Kulturmanagerin und Publizistin, Kerstin Wiehe mit der Programmkoordinierung von Projekten der Stadtkultur und Vernetzung beauftragt. Empfohlen wurde die erfolgreiche Netzwerkerin von einem Be­ratungsgremium be­stehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Quartiersmanagements und Aktive Zentren so­wie Berliner Künstlerinnen und Künstlern. Kerstin Wiehe betreute bereits zahlreiche Kultur- und Netzwerkprojekte wie beispielsweise seit 2002 die Reihe „QuerKlang – Experimentelles Komponieren in der Schule“ in Zusammenarbeit mit der Universität der Künste und die „Magistrale Potsdamer Straße“. Seit Oktober 2015 übernimmt sie zusammen mit der Urbanistin und Mitglied des Künstler­kollektivs „Invisible Playground“, Jennifer Aksu, die Ko­ordination der Stadtkultur in Berlin-Mitte. Im Fokus ihrer gemeinsamen Arbeit steht die Sicht­barmachung kultureller Struk­turen im Bezirk Mitte wie auch die Stärkung künstlerischen Handelns im Stadtraum.

Ein Fahrplan für das zunächst zweijährige Projekt lautet: Von Feldforschung zur Bestands­aufnahme kultureller Strukturen und Angebote in den Stadträumen, einer mobilen Beratungs­plattform für interessierte Kulturakteure bis hin zu Mikroprojekten, die Künstler*innen sowie Kulturinstitutionen den finanziellen Rahmen geben, kooperative, experi­men­telle und neue Formate im Stadtraum zu erproben. Beratungstermine können jederzeit telefonisch oder per E-Mail vereinbart werden.

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Bild: Pompéry/Roth

miKrOPROJEKTE

Die miKrOPROJEKTE sollen ein Impuls sein für qualitative und vielseitige Kooperationen verschiedener Kunst- und Kulturschaffender, aus denen neue Potenziale für die Zusammenarbeit, den Stadtraum und seine Bewohner*innen hervorgehen können. Die unterschiedlichen Akteure haben so die Chance, die im Bezirk vorhandenen Arbeits- und Lebensbereiche kennen- und verstehen zu lernen.

Voraussetzung hierfür ist ein Dialog, der offen ist für Experimente und Perspektivwechsel. Es müssen mindestens zwei Partner*innen gemeinsam ihr miKrOPROJEKT entwickeln, durchführen und auswerten.

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miKrOPROJEKTE 2017

Alle Projekte, die 2017 gefördert werden, finden Sie HIER

miKrOPROJEKTE 2016

Alle kooperativen Projekte, die 2016 gefördert wurden, finden Sie HIER

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Bild: k&k kultkom

FRÜHSTÜCKS FERN SEHEN

Über den Dächern von Mitte widmet sich der wiederkehrende Salon den alltäglichen Fragen der Kunst- und Kulturschaffenden in Mitte und zeichnet nach und nach ein facettenreiches Portrait eines vielschichtigen Bezirks und seiner möglichen Zukunft. Es diskutieren Experten und Charakterköpfen über heutige Herausforderungen und ihre Bedeutung für die Zukunft. Die Gespräche werden beim gemeinsamen Frühstück aufgezeichnet sodass sie live und als Podcast auch in Zukunft als Ressource genutzt werden können.

Hier können Sie die Gespräche nachhören.

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Bild: Karoline Schierz

Pop-Up-Beratungsplattform

Die Programmkoordinatorinnen helfen bei individuellen Anliegen im Zusammenhang mit künstlerischer Arbeit und Projekten zu Förderungen, Finanzierungen, KSK, GEMA, Finanzamt, Recht, Teamdy- namik, künstlerische Überlegungen.

Anmeldung mit Stichpunkten zum Anliegen an: info@kultkom.de