Admiralspalast

Der Admiralspalast, die glänzende Kultur- und Vergnügungsstätte Berlins, ist nach fast zehn Jahren des Leerstands im Jahr 2006 den Berlinern und Besuchern der Stadt zurückgegeben worden.

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    Der Admiralspalast, die glänzende Kultur- und Vergnügungsstätte Berlins, ist nach fast zehn Jahren des Leerstands den Berlinern und Besuchern der Stadt zurückgegeben worden: Das sanierte Admiralspalast Theater, das Admiralspalast Foyer 101 und das Admiralspalast Studio wurden seit August 2006 eingeweiht. Seit Beginn des Jahres 2007 lädt das Admiralspalast Grand Café im Vorderhaus des Admiralspalastes seine Gäste ein. Hier erfahren Sie mehr über den Admiralspalast.

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    Mit einem Kaleidoskop an Programm - von der Hochkultur bis zur Clubszene mit Lesungen, Theaterproduktionen, Konzerten, Galas, Shows, Jazzsessions, DJ-Sets, kulinarischen Abenden und weiteren Veranstaltungen - spiegelt der neue Admiralspalast die urbane Kultur im heutigen Berlin in ihrer Vielschichtigkeit wider.

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    Es existiert kaum ein Kulturort, der eine vergleichbar bewegte Geschichte erlebt hat wie der Admiralspalast. Namen wie Bertolt Brecht, Comedian Harmonists, Johannes Heesters, Hermann Haller, Hans Albers oder Jacques Offenbach sind mit ihm verbunden. 133 Jahre Vergangenheit lassen sich an dem Haus ablesen, das mit 20.000 Quadratmetern als eine der größten und zugleich schönsten Vergnügungsbauten der vorletzten Jahrhundertwende galt.

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    Das Ende der Kaiserzeit, der Tanz auf dem Vulkan während der „Goldenen Zwanziger Jahre“ mit Tingel Tangel, Vergnügungssucht, Weltwirtschaftskrise und NS-Zeit – der Admiralspalast auf der Friedrichstraße stand mitten im Geschehen. Wie durch ein Wunder nach dem Zweiten Weltkrieg unzerstört, erlebte der Admiralspalast die Gründung der SED in seinem Theatersaal. Luftbrücke, Bau der Mauer und der Kalte Krieg passierten direkt vor der Tür. NVA-Grenzsoldaten patrouillierten vor dem Tränenpalast; die Menschen verabschiedeten sich voneinander, während auf der anderen Straßenseite bei Operetten applaudiert wurde.

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    Von 1945 bis 1955 Spielstätte der Staatsoper, zog 1955 das Metropol-Theater ein, das Haus behielt diesen Namen, bis es 1997 geschlossen wurde. Öffentliche Proteste verhinderten den Abriss des Gebäudes. 2003 erwarben die neuen Betreiber aus dem Umfeld der arena Berlin den Admiralspalast vom Liegenschaftsfonds des Landes Berlin und gründeten die Admiralspalast Produktions GmbH. Die denkmalgerechte Sanierung des Hauses begann.