In zwölf Kapiteln werden im Deutschen Historisches Museum die künstlerischen Auseinandersetzungen mit den Idealen der Aufklärung, dem Glauben an universale Menschenrechte, Freiheit, Gleichheit und Demokratie untersucht.
Gezeigt werden über 100 Kunstwerke
Mit der Ausstellung wird erstmals europäische Kunst seit 1945 ohne die üblichen ideologischen Grenzziehungen, die der Kalte Krieg mit sich gebracht hat, in den Blick genommen.
Gezeigt werden über 100 Kunstwerke: Gemälde, Fotografien, Zeichnungen, Videos und Installationen, u.a. von Ian Hamilton Finlay, Mario Merz, Aurora Reinhard, Sabina Shikhlinskaya, Carlfriedrich Claus, Gerhard Richter, Ilya Kabakov, Fernand Léger. Zu sehen sind Werke aus 28 Ländern: Albanien, Aserbaidschan, Belgien, Bulgarien, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Georgien, Griechenland, Großbritannien, Island, Italien, Kroatien, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Polen, Rumänien, Russland, der Schweiz, Serbien, der Slowakei, Spanien, Tschechien, der Türkei, der Ukraine und Ungarn.
Bildende Kunst als eigenständige Instanz
Monika Flacke, Kuratorin und Projektleiterin des Deutschen Historischen Museums, hat bereits mit den Ausstellungen „Mythen der Nationen“ (1998 und 2004/2005) Fragen zu europäischen Geschichtskonstruktionen angesprochen. Mit „Verführung Freiheit“ zeigt sie nun, wie die bildende Kunst als eigenständige Instanz wirkt: Sie macht die Idee der Freiheit nicht nur sichtbar, sondern befragt sie auch.