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Kinder- und Jugendjury in Tempelhof-Schöneberg vergab auch im Jahr 2017 11.000€ für Projekte von und für Kinder und Jugendliche

Während der diesjährigen Jugendjury, die am 17. Juni 2017 von 11 bis 15 Uhr im Jugendfreizeitheim Bungalow, stattgefunden hat, haben Kinder und Jugendliche insgesamt 15 Projekte mit einem Gesamtbudget von 11.000€ gefördert.

Die Jugendjury Tempelhof-Schöneberg wird aus dem Programm „Stark gemacht! Jugend-Demokratiefonds Berlin“ der Senatsverwaltung für Jugend, Bildung und Familie, der Jugend- und Familienstiftung des Landes Berlin, der Stiftung Demokratische Jugend und dem Jugendamt finanziert.
Zusammen mit den in den Regionen des Bezirks ansässigen Freizeiteinrichtungen, Schulen, Netzwerken und dem Kinder- und Jugendparlament wurden in den vergangenen Wochen und Monaten die verschiedensten Projektgruppen ins Leben gerufen. Dort wurde erforscht und erkundet, was verbessert werden sollte, damit der Bezirk noch kinder- und jugendfreundlicher wird.

Bildvergrößerung: Jury 17
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Damit die Ideen auch umgesetzt werden können, standen den beteiligten Kindern und Jugendlichen insgesamt 11.000 Euro für die Durchführung ihrer Projekte zur Verfügung. Das Besondere an dieser Jugendjury ist, dass die Kinder und Jugendlichen selbstständig über die Vergabe der Gelder entscheiden. In einer großen Jugendjury wurden die verschiedenen Projektideen vorgestellt, diskutiert und schließlich darüber abgestimmt, wer mit welcher Summe sein Projekt umsetzen kann.
Interessierte waren bei tollem Sommerwetter eingeladen, sich über die Projekte zu informieren, sich mit den jugendlichen Projektentwicklern auszutauschen und zu erfahren, welche Projekte noch in diesem Jahr begonnen werden können.
Neben der konzentrierten Arbeit in der Jugendjury wurde ein spannendes und buntes Programm geboten: vom Airbrush über Würstchen & leckere Smoothies bis hin zu verschiedenen Bastel- und Spielangeboten war einiges dabei. Das Rahmenprogramm war zur Entspannung auch notwendig: denn einfach hat es sich die 16-köpfige Jugendjury, die aus Vertreter_innen der einzelnen Projekte gebildet wurde, nicht gemacht. Jedes Projekt wurde kritisch unter die Lupe genommen, es wurde diskutiert, gestritten, beraten und sich geeinigt. Besonders hervorzuheben ist, dass die Moderation der Jugendjury von Jugendlichen übernommen worden ist. Erwachsene hatten zur Jurysitzung Sitzung keinen Zutritt!

Außerdem erfreulich: es ging sehr fair zu. Jedes Projekt wurde mit Geld ausgestattet, auch wenn die insgesamt geforderte Summe nicht ganz ausreichte, um allen Projektsummen gerecht zu werden.

Dennoch konnten sich am Ende dieses Nachmittages alle als Gewinner fühlen. Denn alle Teilnehmer_innen konnten am Ende des Tages mit einer Förderung nach Hause gehen. Obwohl einige Projekte ein paar Abstriche machen mussten, gab es die Mittel, um mit der Umsetzung der Ideen noch in den Sommerferien beginnen zu können. Aber gerade diese Diskussion um das Abwägen von Ideen, das Diskutieren und (gute) Streiten um die besten Vorhaben, macht diese Jugendjury aus. Das ist nicht immer leicht; aber letztendlich zählen die gemeinsame Diskussion und die gemeinsame Entscheidung.

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Bild: KJP

Und so haben an diesem Tag nicht nur die Kinder und Jugendlichen Demokratie hautnah erfahren können, auch die Erwachsenen konnten etwas lernen. Nämlich als sie miterleben durften, wie so manche Diskussion ums Geld ganz einfach durch faire und der Sache dienliche Diskussionen zu einem guten Schluss führen kann. Und Erwachsenen hat es auch wieder einmal gezeigt: Kinder und Jugendlichen können das! Man muss sie nur machen lassen…

Bericht und Liste der geförderten Projekte:

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