Zentraler Objektschutz

Polizei Berlin Objektschutz
Bild: Polizei Berlin

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zentralen Objektschutzes (ZOS) schützen die gefährdeten Objekte unserer Stadt.

Das Stadtgebiet ist in zwei Objektschutzbereiche (OSB) unterteilt, in denen rund 700 Gebäude und Objekte – davon 56 stationär – geschützt werden.

Die Tarifbeschäftigten im Objektschutz (TB OS) tragen im Dienst Polizeiuniform, die sich durch schwarze Aufschiebeschlaufen und ein schwarzes Mützenband von der Uniform der Polizeivollzugsbeamten unterscheidet.

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu folgenden Themen:

Aufgaben

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Zentralen Objektschutzes haben die Aufgabe, gefährdete Objekte im Posten- und Streifendienst zu schützen und zu sichern. Die Tätigkeit umfasst u.a. den Schutz von diplomatischen und jüdischen Einrichtungen und von Landeseinrichtungen im Rahmen des Postendienstes sowie des Fuß- und motorisierten Streifendienstes. Darüber hinaus tragen die Beschäftigten im Objektschutz durch präventiven Einsatz zur Erhaltung und Herstellung der Sicherheit und Ordnung am und im Objekt bei und sollen durch sichtbare Präsenz Straftaten verhindern.

Diese Aufgaben beinhalten u.a.

  • Kontrolle des Fußgänger- und Fahrzeugverkehrs an den Zugängen durch Überprüfung der Personen- und Fahrzeugpapiere
  • Erteilen von Auskünften
  • Überprüfen des ordnungsgemäßen Zustandes wichtiger Einrichtungen (z.B. Tore, Türen, Begrenzungszäune, Alarmanlagen, Waffen- und Munitionsbehältnisse, Werkstätten usw.)
  • Beobachten des Objektbereiches und Aufklären in der Umgebung zum rechtzeitigen Erkennen von rechtswidrigen Eingriffen, die sich gegen das Objekt richten
  • Entgegennehmen von Fundsachen, sofern es dem Finder nicht möglich ist, die Fundsache bei einer Polizeidienststelle abzugeben.

Theoretische und praktische Unterweisung

Die Unterweisung (während der Probezeit) an der Landespolizeischule beträgt 16 Wochen. Während dieser Zeit sind die notwendigen Gesetzeskenntnisse zu erarbeiten und es erfolgt die Ausbildung an der Pistole und Maschinenpistole.

Nach erfolgreicher Ausbildung und dem Nachweis des treffsicheren Schießens beginnt der Wechselschichtdienst (Tages- und Nachtdienst).

Die Probezeit beträgt 6 Monate. Innerhalb dieser Zeit wird grundsätzlich kein Urlaub gewährt.

Beschäftigung und Verdienst

Die Begründung des Arbeitsverhältnisses erfolgt durch Abschluss eines 16-monatigen Probearbeitsvertrages mit einer Nebenabrede zum Arbeitsvertrag, die eine Übernahme in ein dauerhaftes Arbeitsverhältnis zusichert, sofern im Verlauf des Arbeitsverhältnisses zur Erprobung die Eignung festgestellt wird.

Die Bezahlung erfolgt nach der Entgeltgruppe 4 des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L).

Verdienstbeispiele für den Objektschutz sind auf unserer Internetseite als PDF-Dokument hinterlegt.

Alle Tarifbeschäftigten erhalten altersunabhängig 30 Arbeitstage.

Voraussetzungen

  • mindestens 18 Jahre alt
  • Vorliegen einer gültigen Arbeitserlaubnis (bei Nichtzugehörigkeit zur Europäischen Union)
  • Körpergröße mindestens 160 cm (Frauen) / 165 cm (Männer)
  • mindestens die Berufsbildungsreife (bzw. Hauptschulabschluss) oder ein gleich-wertiger Bildungsstand
  • Besitz einer Fahrerlaubnis (Klasse 3 oder B)
  • Bestehen der Eignungstests
  • einwandfreier Leumund (insbesondere keine Vorstrafen)
  • gesundheitliche Eignung für den Objektschutz (gemäß polizeiärztlicher Unter-suchung)
  • uneingeschränkte Bereitschaft und Eignung zum Schicht- und Wechsel-schichtdienst
  • In Sommerkleidung sichtbare Tätowierungen stehen grundsätzlich einer Einstellung entgegen. Für kleine und unauffällige Tätowierungen sind Ausnahmen möglich. Unabhängig von der Sichtbarkeit sind alle Tätowierungen mit den polizeilichen Anforderungen nicht zu vereinbaren, die rechts- oder linksradikale bzw. extremistische, entwürdigende, sexistische bzw. frauenfeindliche oder gewaltverherrlichende bzw. menschenverachtende Darstellungen
    beinhalten. Das gilt ebenso für Brandings, Implantate und andere Körper-modifikationen.

Erwartet werden darüber hinaus:

Verantwortungsbewusstsein, Belastbarkeit, Kommunikationsfähigkeit, Zuverlässigkeit und die Bereitschaft, sich den Herausforderungen der vielschichtigen Bewachungs-aufgaben mit vollem Einsatz zu stellen.

Ein Bewerberprofil für Tarifbeschäftigte im Objektschutz ist als Download verfügbar.

Bewerbung

Eine Bewerbung für den Objektschutz ist nur noch online möglich “(Bewerbungsportal: http://www.berlin.de/polizei/beruf/objektschutz/)“http://www.berlin.de/polizei/beruf/objektschutz/. In Papierform eingehende Bewerbungen können leider nicht berücksichtigt werden. Einstellungen erfolgen in der Regel an mehreren, über das Jahr verteilten Terminen. Die konkreten Einstellungstermine können jeweils der Homepage der Polizei Berlin entnommen oder über die Berufsinformation unter der Telefonnummer (030) 3323003 erfragt werden.

Alles Wissenswerte zum Bewerbungs- und Einstellungsverfahren, einschließlich Informationen zu den Eignungstests finden Sie auf der Homepage der Polizei Berlin unter:

http://www.berlin.de/polizei/beruf/objektschutz