Coronavirus

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Beschäftigung und Qualifizierung

Straffälligkeit und mangelnde berufliche sowie soziale Integration hängen häufig eng miteinander zusammen. Die meisten Inhaftierten benötigen umfassende Unterstützung bei der Lösung ihrer sozialen Probleme und um ihre Chancen auf einen Zugang zum Arbeitsmarkt zu verbessern. Dazu zählen regelmäßige Arbeit, Ausbildung, schulische und berufliche Qualifizierung sowie Maßnahmen des Arbeitstrainings und der Arbeitstherapie.

Zentrale Elemente der Resozialisierung

Wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Eingliederung in die Gesellschaft sind:

  • die Bereitstellung eines passenden Arbeitsplatzes
  • die Herstellung von Beschäftigungsfähigkeit
  • die Vermittlung von Bildung und das Angebot von beruflichen Ausbildungsmaßnahmen
  • die Integration in Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen

Nicht jede Beschäftigung innerhalb des Vollzugs führt automatisch zur Integration in den regionalen Arbeitsmarkt, auch wenn durch die enge Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit auf Veränderungen und Trends reagiert werden kann. Doch durch die als sinnvoll empfundenen Arbeiten werden die Gefangenen häufig selbstbewusster und verantwortungsvoller im Umgang mit anderen Menschen. Sie gewinnen Vertrauen in die eigenen Leistungen und verbessern ihre Fähigkeit zur sozialen Interaktion. Sie erwerben also Kompetenzen, die die Chancen auf ein Leben in sozialer Verantwortung ohne weitere Straftaten nach der Haftentlassung deutlich verbessern.