Berlins Industriestruktur: Vielfältig, innovativ und zukunftsorientiert

Pharmadesign
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Metall- und Elektroindustrie sowie Maschinen- und Fahrzeugbau haben in Berlin lange Tradition. Gemeinsam mit der chemisch-pharmazeutischen Industrie sind sie die umsatz- und beschäftigungsstärksten Industriezweige in der Hauptstadt. Weitere Kernbereiche sind die Nahrungsgüterindustrie sowie die Branchen Druck und Papier.

Insgesamt ist die Berliner Industrie relativ gleichmäßig strukturiert. Dies spiegelt sich auch in den Beschäftigungsanteilen wider.

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Bild: Bundesagentur für Arbeit

Das Verarbeitende Gewerbe ist dabei eher kleinteilig strukturiert. In der Berliner Industrie waren 2015 von den 106.969 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten 55.733 in kleinen und mittelgroßen Betrieben tätig (anteilig 52,1%). In großen Industriebetrieben arbeiteten 47,5% der Beschäftigten, dies waren weniger als in Hamburg (64,9%) und annähernd so viel wie im Bundesdurchschnitt (50,7%).

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Bild: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

Die 10 umsatzstärksten Industriezweige »

Chemische und pharamzeutische Industrie

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Bild: paolo toscani - Fotolia.com

Die chemisch-pharmazeutische Industrie ist ein Wachstumsmotor der Berliner Industrie.
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Druck und Papier

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Berlin ist einer der bedeutendsten Standorte der Druckindustrie in Deutschland.
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Elektroindustrie

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Bild: Edelweiss - fotolia.com

Die Berliner Elektroindustrie ist – gemessen an der Beschäftigtenzahl – die stärkste Industriebranche der Stadt.
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Ernährungsindustrie

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Bild: Yantra - Fotolia.com

Die Ernährungsindustrie einschließlich der Tabakindustrie gehört neben dem Maschinenbau, der Elektro- und pharmazeutischen Industrie zu den umsatz- und beschäftigungsstärksten Industriezweigen Berlins.
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Fahrzeugbau

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Bild: hfng - Fotolia.com

Die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg ist Vorreiter für innovative und nachhaltige Mobilität.
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Maschinenbau

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Bild: Siemens AG

Eine der Kernbranchen der Berliner Industrie ist der Maschinenbau, der wesentlich zum Wachstum der Berliner Industrie beiträgt.
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Metallindustrie

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Bild: Kadmy/fotolia

Die Metallindustrie ist als Schlüsselbranche eng verflochten mit dem Fahrzeug-, Maschinen- und Anlagenbau sowie der Elektroindustrie.
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Schlaglicht: Lokale Unternehmensnetzwerke: Unternehmen bündeln ihre Kräfte
Die Kooperation in lokalen Unternehmensnetzwerken unterstützt gerade kleine und mittlere Unternehmen im überregionalen Wettbewerb. Ziel der Netzwerke ist die gemeinsame Interessenvertretung am Standort, die Initiierung von Projekten z.B. Fachkräftesicherung, Klimaschutz sowie Nutzung von Synergien durch Kooperation. Für Politik und Wirtschaft, aber auch für ihr lokales Umfeld sind die Unternehmensnetzwerke wichtige Dialog- und Kooperationspartner. Berlin hat bereits eine Reihe erfolgreicher Netzwerke wie das Unternehmensnetzwerk Motzener Str., die Netzwerke Großbeerenstraße, Moabit oder Neukölln-Südring.

Industrienahe Dienstleistungen

Der Bereich der produktionsnahen Dienstleistungen verzeichnet seit Jahren ein Beschäftigungswachstum.

Ein Großteil der Dienstleistungsunternehmen arbeitet auch für die Industrie und gleichermaßen profitiert die Industrie von einem guten Angebot an hochwertigen Dienstleistern. Diese Verflechtungsstruktur ist ein wesentlicher Standortfaktor für Berlin. Industrie und Dienstleistungen sind keine sich ausschließenden Alternativen, sondern bedingen sich wechselseitig.

Schon gewusst? Produkte und Erfindungen „made in Berlin“

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