Berlins Industriestruktur: Vielfältig, innovativ und zukunftsorientiert

Seilfabrik
Bild: Annika Krüger

Auf einen Blick: Berlins Industrie

INDUSTRIEBETRIEBE 732
SOZIALVERSICHERUNGSPFLICHTIG BESCHÄFTIGTE 108.000
Bruttoentgelte in Mrd. Euro 4,7
Umsatz in Mrd. Euro 25,2
EXPORTQUOTE 57,3
Bruttowertschöpfung in Mrd. Euro 10,4

Stand: 2017 / Quellen: Amt f. Statistik Berlin-Brandenburg, Bundesagentur f. Arbeit, Arbeitskreis Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder

Metall- und Elektroindustrie sowie Maschinen- und Fahrzeugbau haben in Berlin lange Tradition. Gemeinsam mit der chemisch-pharmazeutischen Industrie sind sie die umsatz- und beschäftigungsstärksten Industriezweige in der Hauptstadt. Weitere Kernbereiche sind die Nahrungsgüterindustrie sowie die Branchen Druck und Papier.

Insgesamt ist die Berliner Industrie relativ gleichmäßig strukturiert. Dies spiegelt sich auch in den Beschäftigungsanteilen wider.

Berliner Industrie auf Wachstumskurs

Das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg meldet für 2018 eine positive Entwicklung der Berliner Industrie. Die 339 Berliner Industriebetriebe mit 50 und mehr Beschäftigten weisen in der Auftragsentwicklung 2018 im Jahresvergleich einen Anstieg um 4,7 Prozent auf, und verbuchten Umsätze von 24,1 Mrd. EUR. Das entspricht einer Steigerung von 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Jahresdurchschnitt verfügten die Betriebe dieser Größe über einen Personalbestand von 80.366 Beschäftigten, was einem Plus von 1.083 Personen in 2018 entspricht.

Auch in das Jahr 2019 ist Berlins Industrie positiv gestartet, die Umsätze sind angestiegen. Nach Zahlen des Statistikamtes (Stand 21.03.2019), lagen die Industrieumsätze im Januar 2019 um 4,9 % über dem Stand vom Januar 2018 (bezogen auf Betriebe ab 50 Beschäftigten). Während beim Inlandsumsatz ein Plus von 8,4 % verzeichnet wurde, stieg der Auslandsumsatz um 2,7 %. Eine positive Entwicklung gab es auch bei der Industriebeschäftigung. Für Januar 2019 wird ein Stellenzuwachs von 1,1 % gegenüber dem Vorjahresmonat ausgewiesen (Betriebe ab 50 Beschäftigten). Die Aufträge lagen im Januar 2019 um 9,3 % über dem Stand des Vorjahresmonats.

Bildvergrößerung: StrukturSozBeschTeaser2015
Bild: Bundesagentur für Arbeit

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Bildvergrößerung: 10 umsatzstärkste Industriezweige
Bild: SenWEB

Die 10 umsatzstärksten Industriezweige »

Einblicke in Berlins Industrie

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Chemische und pharamzeutische Industrie

Chemie_Teaser_2016
Bild: paolo toscani - Fotolia.com

Die chemisch-pharmazeutische Industrie ist ein Wachstumsmotor der Berliner Industrie.
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Druck und Papier

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Bild: svort - Fotolia.com

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Elektroindustrie

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Bild: Edelweiss - fotolia.com

Die Berliner Elektroindustrie ist – gemessen an der Beschäftigtenzahl – die stärkste Industriebranche der Stadt.
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Die Ernährungsindustrie einschließlich der Tabakindustrie gehört neben dem Maschinenbau, der Elektro- und pharmazeutischen Industrie zu den umsatz- und beschäftigungsstärksten Industriezweigen Berlins.
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Eine der Kernbranchen der Berliner Industrie ist der Maschinenbau, der wesentlich zum Wachstum der Berliner Industrie beiträgt.
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Schlaglicht: Lokale Unternehmensnetzwerke: Unternehmen bündeln ihre Kräfte
Die Kooperation in lokalen Unternehmensnetzwerken unterstützt gerade kleine und mittlere Unternehmen im überregionalen Wettbewerb. Ziel der Netzwerke ist die gemeinsame Interessenvertretung am Standort, die Initiierung von Projekten z.B. Fachkräftesicherung, Klimaschutz sowie Nutzung von Synergien durch Kooperation. Für Politik und Wirtschaft, aber auch für ihr lokales Umfeld sind die Unternehmensnetzwerke wichtige Dialog- und Kooperationspartner. Berlin hat bereits eine Reihe erfolgreicher Netzwerke wie das Unternehmensnetzwerk Motzener Str., die Netzwerke Großbeerenstraße, Moabit oder Neukölln-Südring.

Industrienahe Dienstleistungen

Der Bereich der produktionsnahen Dienstleistungen verzeichnet seit Jahren ein Beschäftigungswachstum.

Ein Großteil der Dienstleistungsunternehmen arbeitet auch für die Industrie und gleichermaßen profitiert die Industrie von einem guten Angebot an hochwertigen Dienstleistern. Diese Verflechtungsstruktur ist ein wesentlicher Standortfaktor für Berlin. Industrie und Dienstleistungen sind keine sich ausschließenden Alternativen, sondern bedingen sich wechselseitig.

Schon gewusst? Produkte und Erfindungen „made in Berlin“

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