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Patientenfürsprecher

Patientenfürsprecher/innen arbeiten ehrenamtlich in Krankenhäusern. Sie sind unabhängig und nicht weisungsgebunden. Sie unterstützen Patienten bei Problemen und Beschwerden gegenüber dem Krankenhaus. In regelmäßigen Sprechstunden in Räumlichkeiten des Krankenhauses haben die Patienten/innen die Möglichkeit, Kontakt aufzunehmen. Grundlage für die Arbeit und Aufgaben der Patientenfürsprecher/innen bildet das Landeskrankenhausgesetz.

Die Patientenfürsprecher sind seit 1974 im Berliner Landeskrankenhausgesetz vorgeschrieben. Die Bezirksverordnetenversammlung wählt für jedes Krankenhaus oder für mehrere Krankenhäuser eines Bezirks einen Patientenfürsprecher für die Dauer von fünf Jahren. Das Gesetz führt dazu aus: „Der Patientenfürsprecher prüft Anregungen und Beschwerden der Patienten und vertritt deren Anliegen. Er kann sich mit Einverständnis des betroffenen Patienten jederzeit und unmittelbar an die zuständigen Stellen wenden. Der Patientenfürsprecher hat alle Sachverhalte, die ihm in dieser Eigenschaft bekannt werden, vertraulich zu behandeln, denn sie unterliegen der Schweigepflicht.“

Bewerben können sich für das Amt alle Personen, die bei einer Bezirksverordnetenversammlung wahlberechtigt sind. Ausgeschlossen sind nur Dienstkräfte von Krankenhäusern. Die Patientenfürsprecher arbeiten ehrenamtlich.

Liste der Patientenfürsprecher
Kontakt Patientenfürsprecher

Hier finden Sie eine Auflistung mit den Kontaktdaten der Berliner Patientenfürsprecherinnen und -fürsprecher. Wenn Sie auf die Adressen der Krankenhäuser klicken, öffnet sich die Internetseite des jeweiligen Hauses; wenn vorhanden, direkt die Seite mit den Angaben zum Fürsprecher.

Wir danken Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V. für die Bereitstellung der Daten.

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(Stand: Dezember 2011; Kontakt Patientenfürsprecher, 69592 Bytes)
Qualitätsinformationen

Arbeitskreis Patientenfürsprecher

Seit 1998 bemüht sich Vorstand und Geschäftsstelle von Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V.(Externer Link) über den Arbeitskreis Patienteninteressen und das 1999 gegründete Berliner Forum Patienteninteressen (BFP) um eine Stärkung der Patienteninteressen in Berlin. Zu diesem Engagement gehört auch die Organisation und Moderation des Arbeitskreises der Patientenfürsprecher/innen Berliner Krankenhäuser. Hier finden Patientenfürsprecher ein Forum zum Austausch der Erfahrungen und zur Weiterbildung.

Mehr unter www.gesundheitberlin.de(Externer Link)

Stellvertretende Sprecherin des Arbeitskreises Patientenfürsprecher:

WIRD NEU BENANNT!


Fragebogenaktion der Patientenbeauftragten

Umfrage_Patfuerspr_2008

Um einen Überblick über die Arbeit und die Situation von Patientenfürsprecherinnen und Patientenfürsprechern in Berlin zu erhalten, hat die Patientenbeauftragte für Berlin im Juni 2008 einen Fragebogen an alle insgesamt 53 Berliner Krankenhäuser gesandt. Darin enthalten sind auch 15 Häuser der psychiatrischen Versorgung bzw. mit psychiatrischen Fachabteilungen. In diesen Einrichtungen spricht man von „sachkundigen Personen“, da ihre Benennung im Landespsychiatriegesetz geregelt wird. Sie haben aber die gleichen Aufgaben.

Die Auswertung dieser Umfrage stellen wir Ihnen zur Verfügung. laden »

(Umfrage_Patfuerspr_2008, 131929 KB)
Umfrage_Patfuerspr_2009_10

2009 wurde diese Umfrage wiederholt. Die Ergebnisse der ersten Erhebung 2008 haben deutlich werden lassen, das sich die Arbeit der Patientenfürsprecher/innen durch die erhebliche Verkürzung der Liegezeit von Patienten in Krankenhäusern verändert hat. Die Schwerpunkte der Themen und Anliegen von Patienten unterschieden sich von Krankenhaus zu Krankenhaus.

Der Bericht über die Arbeitsbedingungen der Ehrenamtlichen wurde in den Bezirken zum Teil kontrovers diskutiert. Dabei ging es vor allem um die Vollständigkeit der Daten und die Unterschiedlichkeit der Arbeitsweisen in den Bezirken oder einzelner Krankenhäusern. Alle Akteure waren sich einig, dass die Umfrage erneut durchgeführt werden solle. In Abstimmung mit dem Arbeitskreis der Patientenfürsprecher/innen wurde der Fragebogen zur Erhebung überarbeitet. Die zweite Umfrage konnte dann in der zweiten Jahreshälfte 2009 verschick werden. Für die Auswertung wurde eine Bearbeitungszeit bis Mai 2010 eingeräumt, um die Antworten möglichst vieler Fürsprecher/innen einbeziehen zu können.

Von den 77 Patientenfürsprecherinnen und –fürsprechern, die Ansprechpartner für insgesamt 84 Standorte sind, hat das Büro der Patientenbeauftragten 65 Rückmeldungen bekommen. Die Antworten geben Aufschluss über die Arbeitsbedingungen und -erfahrungen der Fürsprecherinnen und Fürsprecher.

Auch diese Auswertung stellen wir Ihnen zur Verfügung. laden »

(Umfrage_Patfuerspr_2009_10, 220544 KB)

Kontakt

Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales
- Die Patientenbeauftragte für Berlin -
Oranienstraße 106
10969 Berlin

oder per E-Mail

Notdienste



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Diskussionsforum



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