Amtsgericht Tiergarten: Sicherheitsverfügung im Verfahren gegen Mohamed und Yasser A.-C. - keine Akkreditierung (PM 99/2011)

Pressemitteilung vom 17.10.2011

Die Präsidentin des Kammergerichts
- Pressestelle der Berliner Strafgerichte -

Die Staatsanwaltschaft Berlin wirft dem 32 Jahre alten Angeklagten Mohamed A.- C. und dem 30 Jahre alten Yasser A.-C. eine gemeinschaftliche gefährliche Körperverletzung vor. Sie sollen am 24. Mai 2010 in einer Diskothek in Berlin-Friedrichshain drei Frauen geschlagen und getreten haben.

Die Hauptverhandlung beginnt vor der Abt. 259 des Amtsgerichts Tiergarten in Berlin am

Mittwoch, dem 19. Oktober 2011,

um 9.15 Uhr im Saal 500 (und nicht wie zunächst mitgeteilt im Saal 700) des Kriminalgerichts Moabit.

Fortsetzungstermin: 2. November 2011

Auf Grundlage der durch die Richterin der Abt. 259 des Amtsgerichts Tiergarten getroffenen Anordnung gilt unter anderem Folgendes:

1. Die Pressevertreter haben die Schleuse zu benutzen und sich mit einem Presseausweis zu legitimieren. Sie sind auf Waffen und gefährliche Geräusche durch Abtasten und Absonden der Kleidung zu durchsuchen.
2. Die Einbringung von Hilfsmitteln journalistischer Art (Diktiergeräte, Tonbandgeräte und zu Film- oder Fotoaufnahmen geeigneten Geräten wie etwa Fotohandys u.a.) ist aus Sicherheitsgründen untersagt.
Eine Ausnahme gilt für Fotografen sowie Fernseh- und Hörfunkteams, soweit die für die Fertigung der Aufnahmen erforderlichen Gerätschaften betroffen sind. Das Mitführen von Stativen, Tonangeln und Leitern ist aus Sicherheitsgründen untersagt.
3. Sämtlichen Pressevertretern wird es untersagt, Gegenstände welcher Art auch immer, insbesondere Schreibwerkzeug o.ä. an Personen im Zuschauerraum zu übergeben.
4. Sämtliche Pressevertreter haben den Anordnungen der Wachtmeister unverzüglich zu folgen.
5. Gerichtszeichner sind auf Antrag und nur mit ausdrücklicher Genehmigung des vorsitzenden zum Saal zuzulassen. Sie unterliegen denselben Auflagen wie die Pressevertreter mit Ausnahme der für ihre Berufsausübung erforderlichen Unterlagen und Gegenstände.

Dr. Tobias Kaehne
Pressesprecher