OVG: Wahl Sabine Schudomas zur Präsidentin des Landessozialgerichts Berlin-Brandenburg ist rechtmäßig - 14/17

Pressemitteilung vom 22.06.2017

Die Auswahlentscheidung zur Be­set­zung der Stel­le der Prä­si­den­tin/des Präsi­den­ten des Lan­des­sozial­ge­richts ist nicht zu bean­stan­den. Das hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt in ei­nem den Ver­fah­rens­be­tei­lig­ten ges­tern be­kannt­ge­gebe­nen Be­schluss ent­schie­den.

Im September 2016 hatte der ge­mein­sa­me Rich­ter­wahl­aus­schuss der Län­der Ber­lin und Bran­den­burg die Präsi­den­tin des Sozial­ge­richts Ber­lin Sabine Schu­doma auf Vor­schlag der bei­den Landes­re­gie­run­gen zur Präsi­den­tin des gemein­sa­men Lan­des­sozial­ge­richts ge­wählt. Den gegen die Be­set­zung der Stel­le ge­rich­te­ten Eil­an­trag eines Bundes­rich­ters hatte das Ver­wal­tungs­ge­richt Pots­dam mit Be­schluss vom 2. Mai 2017 abge­lehnt. Die hier­ge­gen vom An­trag­stel­ler er­ho­bene Beschwer­de blieb erfolg­los. Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt hat bei der Aus­wahl­ent­schei­dung keine Ver­stöße ge­gen gesetz­liche und ver­fas­sungs­recht­liche Vor­ga­ben fest­stel­len kön­nen.

Der Beschluss ist unan­fecht­bar. So­fern nicht eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de ein­ge­legt wird, kann die seit Jah­ren vakan­te Stel­le nun­mehr be­setzt wer­den.

Beschluss des 4. Senats vom 20. Juni 2017 – OVG 4 S 17.17 –