Vorläufige Offenhaltung des Uferweges am Griebnitzsee bestätigt - 3/2008

Pressemitteilung vom 04.03.2008

Ausgangspunkt des Rechtsstreits war eine Anordnung, die u. a. von dem Antragsteller durchgeführte Sperrung des von Fußgängern und Fahrradfahrern genutzten Uferweges am Griebnitzsee zu beseitigen. Die umstrittene Frage, ob der Weg ein Teil der freien Landschaft ist, für die ein allgemeines Betretungsrecht besteht, hat der 11. Senat des Oberverwaltungsgerichts im Hinblick auf mehrere Berufungsverfahren der Anwohner offen gelassen. Das Gericht hat im Rahmen einer Interessenabwägung das öffentliche Interesse an der vorläufigen Offenhaltung des Weges höher bewertet als das Interesse der Anlieger an einer Sperrung.

Beschluss vom 28. Februar 2008 – OVG 11 S 79.07