Kündigung des Direktors des Unternehmensbereichs Omnibus der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)

Pressemitteilung vom 22.01.2013

Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg verhandelt in seiner Sitzung am

Freitag, 25. Januar 2013, 10:00 Uhr, Saal 340

im Dienstgebäude Magdeburger Platz 1, 10785 Berlin erneut über die Kündigung des Direktors des Unternehmensbereichs Omnibus der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG).

Die BVG wirft dem Arbeitnehmer, der direkt dem Vorstand der BVG unterstellt war, Managementfehler vor und hat deshalb das Arbeitsverhältnis außerordentlich sowie vorsorglich ordentlich gekündigt. Der Arbeitnehmer sei seiner Führungsverantwortung nicht gerecht geworden. Er trage die Verantwortung für gravierende Mängel im Unternehmensbereich Omnibus. Der Arbeitnehmer hält die Vorwürfe für unberechtigt.

Das Landesarbeitsgericht hatte die außerordentliche Kündigung durch Teilurteil vom 10.06.2011 für unwirksam erklärt und den Rechtsstreit im Übrigen bis zum Abschluss eines vorgreiflichen weiteren Kündigungsschutzprozesses ausgesetzt (vgl. PM 24/11). Es verhandelt nunmehr über die Wirksamkeit der ordentlichen Kündigung sowie über einen Auflösungsantrag der BVG.

LAG Berlin-Brandenburg, Aktenzeichen 17 Sa 491/11