Klage auf Schadensersatz wegen geschlechtsspezifischer Benachteiligung bei einer Beförderungsentscheidung

Pressemitteilung vom 09.02.2009

Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg verhandelt am

Donnerstag, d. 12. Februar 2009, 11:00 Uhr, Saal 334

im Dienstgebäude Magdeburger Platz 1, 10785 Berlin

über die Klage auf Schadensersatz wegen geschlechtsspezifischer Benachteiligung bei einer Beförderungsentscheidung.

Die Klägerin, die in einem Unternehmen der Musikbranche beschäftigt war, hatte sich um eine Führungsposition beworben, diese war jedoch mit einem männlichen Bewerber besetzt worden. Die Klägerin macht nun geltend, sie sei aus geschlechtsspezifischen Gründen benachteiligt worden. Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg hatte in einer ersten Entscheidung die Klage mit der Begründung abgewiesen, die Klägerin habe nicht genügend Indiztatsachen vorgetragen, aus denen auf eine solche Diskriminierung hätte geschlossen werden können. Das Bundesarbeitsgericht hatte mit Entscheidung vom 24.04.2008 die Entscheidung des Landesarbeitsgerichts aufgehoben und den Rechtsstreit zur Neuverhandlung zurückverwiesen. Zur Begründung hat es ausgeführt, das Landesarbeitsgericht müsse weiteren von der Klägerin vorgetragenen Indiztatsachen nachgehen.

Aktenzeichen: 2 Sa 2070/08