Beweidung

Grasende Rinder im Wald, 2014

Auf großen, eingezäunten Flächen wird im Hobrechtswald experimentell eine extensive Waldweide betrieben. Vorrangig sind robuste Rinderrassen als Landschaftsgestalter auf den Waldweiden zu finden, auf einigen Flächen leben aber auch Pferde. Die Weidehaltung gibt einen ungefähren Eindruck, wie sich Landschaften ursprünglich unter dem Einfluss von Wisenten, Auerochsen, Wildpferden und anderen Großsäugern entwickelt haben. Mit dem Waldweidekonzept wollen die Berliner Forsten eine strukturreiche, halboffene Waldlandschaft mit lichtem Eichenmischwald entwickeln. So wird langfristig ein abwechslungsreicher Lebensraum sowie der Biotopverbund für verschiedenste Arten erhalten und die Biodiversität gefördert.

Die Hauptwanderwege durch den Hobrechtswald verlaufen zwar außerhalb der Weideflächen, über ausgewiesene Tore können die Besuchenden aber auch auf die Waldweideflächen gelangen und diese durchqueren. Das Betreten der Weideflächen erfolgt auf eigene Gefahr. An den Eingängen der Weideflächen sind Verhaltenshinweise angebracht, die unbedingt zu beachten sind.