10.02.2020 | Aktionswoche | Sucht | Suchthilfe

Aktionswoche: Kinder aus Suchtfamilien unterstützen

Kinder suchtkranker Eltern brauchen Unterstützung. Die Aktionswoche vom 9. bis 15. Februar möchte sensibilisieren und ruft zum Mitmachen auf.

KatiaFonti/GettyImages
Co-Abhängig: Kinder suchtkranker Eltern leiden am meisten unter den Auswirkungen von Alkohol- und anderer Drogensucht.

Warum gibt es die Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien? Schätzungen zufolge kommt etwa jedes sechste Kind aus einer Familie, in der zumindest ein Elternteil alkohol- oder drogenabhängig ist. Kinder von Suchtkranken, kurz auch COA, Children of Alcoholics/Children of Addicts, genannt, haben ein erhöhtes Risiko, selber eine Abhängigkeit oder psychische Störung zu entwickeln.

Die bundesweite Aktionswoche will die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die COAs steigern, informieren und Angebote für die betroffenen Kinder bekannt machen. Auch Berufsgruppen, die mit Kindern arbeiten, sollen sensibilisiert werden. Verantwortliche in Bund, Ländern, Gemeinden und Bezirken sind aufgefordert, sich für mehr Angebote und Hilfen einzusetzen.

Unter dem Motto "Kinder psychisch-/suchterkrankter Eltern brauchen JETZT Ihr politsches Engagement" richtet sich eine Online-Petition an Zuständige in der Politik. Helfen auch Sie mit!