Wohngeld

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Um angemessenes und familiengerechtes Wohnen zu sichern, haben einkommensschwache Haushalte unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf Wohngeld. Wer zur Miete wohnt, erhält Wohngeld als Mietzuschuss, wer in einer Eigentumswohnung lebt als so genannten Lastenzuschuss.

Anspruch

Ob Anspruch auf Wohngeld besteht und in welcher Höhe, ist abhängig von der Höhe des Einkommens, der Höhe der Miete bzw. der entsprechenden Belastung bei Eigentümern von Wohnraum sowie der Zahl der weiteren im Haushalt wohnenden Personen und deren Einkommenshöhe. Auf der Internetseite der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen kann man über die Wohngeld-Abfrage prüfen, ob eine Berechtigung auf Wohngeld besteht.

Beratung und Antrag: Wohnungsamt

Wohngeld wird nicht automatisch gezahlt. Es muss beim zuständigen Wohnungsamt des Bezirks beantragt werden. Dort kann man sich umfassend über alle Fragen zum Wohngeld informieren und beraten lassen.

Wohngeld wird in der Regel für 12 Monate bewilligt. Der Antrag kann bis zu vier Wochen rückwirkend gestellt werden, wenn beispielsweise aufgrund von zu hohem Einkommen ein Antrag auf Arbeitslosengeld II oder Grundsicherung abgelehnt wurde. Danach ist eine erneute Antragstellung möglich.