Vater werden

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Männer sehen sich längst nicht mehr nur als Ernährer ihrer Familie. Als aktive Väter nehmen sie genauso am Familienleben teil wie die Mutter. Deshalb sind auch sie betroffen von Fragen der Geburtsvorbereitung und der Gestaltung der ersten Zeit als Familie.

Vorbereitung auf die Geburt

Wer seine Partnerin bei der Geburt begleiten möchte, sollte einen Geburtsvorbereitungskurs besuchen. Dort lernt der Vater, wie er seine Partnerin bei der Geburt unterstützen und wie er mit eventuellen Angstgefühlen umgehen kann. Es ist auch eine Gelegenheit, gemeinsam über die Anwesenheit bei der Geburt nachzudenken.

Verantwortung teilen

Ein Kind ist eine Herausforderung für jede Beziehung. Kennen beide Eltern die Anforderungen der Kinderbetreuung, gelingt ihnen die Umstellung oft leichter. Auch fällt der Mutter die Rückkehr in den Beruf leichter, wenn nicht sie allein sich um das Kind kümmert.

Weniger Arbeit - mehr Familie

Das Elterngeld bietet auch Vätern die Chance, eine gewisse Zeit intensiv mit dem Kind zu verbringen. Darüber hinaus können sie Regelungen für Heimarbeit mit der Arbeitgeberin bzw. dem Arbeitgeber vereinbaren oder eine Reduktion der Arbeitszeit, auf die jeder Arbeitnehmer und jede Arbeitnehmerin ein Recht hat.

Gemeinsames Sorgerecht bei Unverheirateten

Sind die Eltern verheiratet, erhalten automatisch beide das Sorgerecht. Unverheiratete Paare müssen eine gemeinsame Sorgerechtserklärung abgeben, andernfalls erhält die Mutter das alleinige Sorgerecht. Seit 2013 kann der Vater auch dann das Sorgerecht erhalten, wenn die Mutter nicht einverstanden ist. Er muss dazu einen Antrag beim Familiengericht stellen.

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