Mieterhöhung

In vielen Berliner Stadtteilen steigen die Mieten. Das kann eine Belastung für Familien sein, wenn sich das Einkommen nicht in der gleichen Weise erhöht.

Mieterhöhung durch Modernisierung

Ein häufiger Grund für Mieterhöhungen ist: Die Vermieterin bzw. der Vermieter führt Modernisierungsmaßnahmen durch und legt die Kosten danach auf die Miete um. Das ist ein rechtmäßiges Vorgehen. Allerdings können Mieterinnen und Mieter unter besonderen Umständen Einspruch erheben, wenn die daraus resultierende Mieterhöhung für sie eine besondere Härte darstellt. Näheres dazu findet sich in der 'Berliner Mieterfibel'.

Anspruch auf Wohngeld

Wohngeld ist eine Art Mietzuschuss, bei bestehendem Wohnungseigentum so etwas wie ein Lastenzuschuss. Es soll gerade Familien ermöglichen, zu erschwinglichen Kosten in einem angemessenen Wohnraum zu leben. Es gibt einen Rechtsanspruch auf Wohngeld. Die näheren Voraussetzungen und Angaben zum Antragsverfahren sind unter dem Stichwort "Wohngeld" in der Berliner Mieterfiebel aufgeführt.

Anspruch auf Wohnberechtigungsschein (WBS)

Lassen sich Mieterhöhungen trotz allem nicht auffangen, kann ein Umzug notwendig werden. In dieser Situation ist wichtig zu bedenken: Familien können, abhängig unter anderem vom Gesamteinkommen, einen Wohnberechtigungsschein erhalten. Dabei kann ein "dringender Wohnbedarf" eingetragen werden. In diesem Fall erhalten Familien vorrangig Zugang zu günstigen Wohnungen. "Dringender Wohnbedarf" liegt bei Familien oder Lebensgemeinschaften mit Kind oder Kindern unter anderem dann vor, wenn sich ihre Miete erheblich gesteigert hat. Weitere Informationen finden sich in der Berliner Mieterfiebel.

 

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