Berufsorientierung nach der Schule

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Feuerwehrmann oder Tierärztin – das sind häufig die Traumberufe im Kindergartenalter. Manchmal wird diese frühe Berufswahl sogar Realität.

Was willst Du mal werden?

Bei den meisten Jugendlichen ändert sich der Berufswunsch mit der Zeit immer mal wieder. Spätestens aber nach dem Schulabschluss wird es ernst. Damit die Entscheidung zur Berufswahl verantwortungsvoll getroffen werden kann, müssen möglichst umfassende Informationen eingeholt werden.

Informationen sammeln

Wie sieht der Arbeitsalltag aus? Welche Fähigkeiten und Fertigkeiten werden gefordert? Wie sind die Berufsaussichten? Und welche Wege führen zum Ziel – Ausbildung, Berufsakademie oder Studium? Ganz wichtig ist auch der Blick auf die eigene Persönlichkeit: Wo liegen meine Interessen, wo meine Stärken? Was macht mir Spaß? Denn der spätere Beruf soll ja möglichst gut und vor allem gern ausgeübt werden.

Hilfen bei der Orientierung

In den Berufsinformationszentren der Bundesagentur für Arbeit können sich junge Menschen informieren und werden von Berufsberaterinnen und -beratern in der Orientierungsphase ihrer Berufswahl unterstützt. Weitere Angebote zur Berufsorientierung gibt es bei der Industrie- und Handelskammer zu Berlin und der Handwerkskammer Berlin. Der Hochschulkompass und studienwahl.de informieren über alles Wissenswerte zu Studiengängen und Universitäten.

Schülerinnen und Schüler aus Nichtakademiker-Familien können Förderung beim Programm „Studienkompass“ beantragen. Der Studienkompass begleitet die Teilnehmerinnen in den letzten beiden Schuljahren und im gesamten ersten Hochschuljahr und bietet eine intensive Studien- und Berufsorientierung.

Probieren geht über studieren

Praktika bieten einen guten Einblick und können für die Berufswahl sehr hilfreich sein. Viele junge Menschen möchten sich nach dem Schulabschluss nicht sofort für eine Ausbildung oder ein Studium entscheiden und machen zunächst ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ), ein Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ), den Bundesfreiwilligendienst (BFD) oder gehen ins Ausland, zum Beispiel als Au-Pair. In dieser Zeit kann man viel lernen und Einblicke in verschiedene Berufe bekommen, was die Entscheidung erheblich erleichtern kann.

Weitere Informationen zum Thema in unseren Ratgebern

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