Verhalten im Verdachtsfall

Die Senatsgesundheitsverwaltung empfiehlt Ihnen in der jetzigen Lage und nach Anpassung der Kriterien durch das Robert-Koch-Institut (RKI), die Abklärung durchführen zu lassen, wenn Sie auch nur leichte Symptome wie z.B. Husten, Niesen oder Halsschmerzen haben, und wenn

  • … Sie in den vergangenen beiden Wochen Kontakt zu einem Erkrankten hatten, bei dem ein Labor eine COVID-19-Diagnose gestellt hat, oder…
  • … bei Ihnen Vorerkrankungen bestehen bzw. Ihre Atemwegserkrankung schlimmer wird (Atemnot, hohes Fieber o.ä.) oder…
  • … Sie bei der Arbeit bzw. bei Ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit mit Menschen in Kontakt kommen, die ein hohes Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf haben (z.B. im Krankenhaus oder bei der Altenpflege).

Schon bevor Ihr Testergebnis vorliegt, sollten Sie sich selbst isolieren, d.h. zuhause bleiben, alle engen Kontakte unter zwei Meter meiden, die Regeln der Handhygiene einhalten und bei Kontakt zu anderen einen Mund-Nasenschutz (falls vorhanden) tragen.

Diejenigen, auf die diese Kriterien zutrifft, sollten sich beim zuständigen Gesundheitsamt melden, damit eine Abklärung vorgenommen wird. Der Amtsarzt/die Amtsärztin entscheidet nach den genannten Kriterien des Robert-Koch-Instituts und der individuellen Situation des Patienten/der Patientin über das weitere Vorgehen und darüber, ob man zu Hause in Isolation bleibt oder stationär behandelt werden muss. Sollte ein Test gemacht werden und sie auf das Ergebnis warten, isolieren Sie sich bitte zu Hause selbst – zunächst für 14 Tage und befolgen Sie die Hygieneregeln.

Bei denjenigen, die akute Symptome haben und/oder bei denen klinische Hinweise auf eine virologische Atemwegserkrankung vorliegen, die aber selbst keinen Kontakt zu einen bestätigten Corona-Fall hatten, entscheidet die behandelnde Ärztin oder der Arzt das weitere Verfahren.

Sollte die behandelnde Ärztin/der behandelnde Arzt entscheiden, dass ein Test gemacht werden muss, übernehmen die Krankenkassen die Kosten für den Test. Menschen ohne deutsche Krankenversicherung müssten eine Kostenübernahme direkt mit ihrer ausländischen Versicherung klären.

Alle Kontaktaufnahmen sollten zuerst telefonisch stattfinden. Der direkte Kontakt zu anderen Personen sollte vermieden werden.

Die Senatsverwaltung für Gesundheit hat eine Hotline eingerichtet, bei der Sie sich telefonisch unter 030/90282828 melden können. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, sich bei der Kassenärztlichen Vereinigung unter der Nummer 116117 telefonisch zu melden.

Corona-Untersuchungsstellen in Berlin

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Bild: Senatskanzlei

Mehrere Berliner Krankenhäuser haben spezielle Corona-Untersuchungsstellen eingerichtet. Weitere Informationen

Hotline

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Bild: Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung

Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung hat eine Hotline geschaltet, unter der sich Berlinerinnen und Berliner beraten lassen können, die befürchten, sich angesteckt zu haben. Weitere Informationen

FAQ

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Bild: yurizap /Depositphotos.com

Fragen und Antworten zum Coronavirus Weitere Informationen

Hochschulen und Wissenschaftsbetriebe

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Ein Großteil der wissenschaftlichen Einrichtungen muss bis zum 19. April sowohl für den Lehrbetrieb als auch für den Publikumsverkehr geschlossen bleiben. Das betrifft alle Hochschulen - ob privat, öffentlich oder konfessionell sowie die Hochschulbibliotheken und Mensen. Weitere Informationen

Sport und Freizeit: Schwimmbäder, Sportanlagen, Zoos und Spielplätze

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Bild: dpa

Der Sportbetrieb ist auf allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, in Schwimmbädern und Fitnessstudios untersagt. In besonders begründeten Einzelfällen kann eine Ausnahmeregelung nach einem Antrag bei der zuständigen Senatssportverwaltung zugelassen werden. Weitere Informationen

Gastronomie: Restaurants, Cafés, Bars und Kneipen

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Bild: dpa

Im Gastronomiebetrieb greifen zur Eindämmung der Verbreitung des neuen Coronavirus Sars-Cov-2 verschiedene Einschränkungen und Verbote. Rauchergaststätten und Shisha-Bars müssen grundsätzlich geschlossen bleiben. Restaurants, Imbisse und Cafés dürfen unter Auflagen weiterhin geöffnet bleiben. Weitere Informationen

Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen

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Bild: dpa

Der Besuch in Krankenhäusern und Hospizen wird eingeschränkt. Krankenhäuser müssen außerdem, soweit medizinisch vertretbar, grundsätzlich alle planbaren Operationen und Eingriffe aussetzen, um Kapazitäten für die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit COVID-19 zu schaffen. Weitere Informationen

Mobilität und Verkehr

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Bild: SergeyPhoto7/Depositphotos.com

Berlin bleibt auch während der Corona-Krise mobil. Busse, Straßen- und U-Bahnen fahren weiter durch die Stadt. Das ÖPNV-Angebot wird jedoch an die Einschränkungen des öffentlichen Lebens angepasst. Weitere Informationen

Einzelhandel: Supermärkte, Spätis, Drogerien und Geschäfte

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Bild: Robert Kneschke

Ladengeschäfte aller Art müssen geschlossen bleiben. Um die Versorgung der Bürger mit notwendigen Gütern, Medikamenten, Lebensmitteln und Sanitärbedarf zu sichern und zu gewährleisten, sind einige Geschäfte von dem Verbot ausdrücklich ausgeschlossen. Weitere Informationen

Schulen, Kitas und Berufsschulen

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Öffentliche und private Schulen und Kitas sind seit dem 16./17. März bis zunächst 19. April 2020 geschlossen. Für bestimmte Fälle wurde eine Notbetreuung in Kita und Grundschule (Grundschulklassen 1 bis 6) eingerichtet. Weitere Informationen

Veranstaltungen und Kulturleben: Museen, Messen und Clubs

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Bild: dpa

In Menschenansammlungen und auf Veranstaltungen ist das Risiko einer Ansteckung sehr hoch. Daher dürfen öffentliche und private Veranstaltungen vorerst bis zum 19. April 2020 nicht stattfinden. Weitere Informationen

Kontaktbeschränkungen

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Bild: dpa

Um die Infektionsrate weiterhin möglichst unter Kontrolle zu halten, wurden umfangreiche Kontaktbeschränkungen beschlossen, die ab 23. März bis 19. April gelten. Innerhalb dieses Zeitraumes müssen sich die Bürger grundsätzlich in ihrer Wohnung bzw. ihrer gewöhnlichen Unterkunft aufhalten. Weitere Informationen

Orientierungshilfe für Gewerbe

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Bild: dpa

Um die Verbreitung des Coronavirus in Berlin zu verlangsamen, müssen Ladengeschäfte grundsätzlich geschlossen bleiben. Die Versorgung der Bürger:innen mit notwendigen Gütern bleibt jedoch gewährleistet: Welche Geschäfte, Läden und Dienstleistungen laut geöffnet bzw. angeboten werden dürfen. Weitere Informationen

Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus in Berlin

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Bild: ligorosi - Depositphotos

Der Senat hat eine Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus in Berlin (SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung – SARS-CoV-2-EindV) beschlossen. Darin werden eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Weitere Informationen

Bußgeldkatalog zur Ahndung von Verstößen gegen die Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus in Berlin

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Bild: dpa

Ziel ist es, den Ordnungsbehörden einen Orientierungsrahmen bei der Bemessung des Bußgelds für Verstöße im Einzelfall an die Hand zu geben. Dabei sind die Bußgelder in Form von Rahmen angegeben. Weitere Informationen