Direkt zum Inhalt der Seite springen

Aktuelle Informationen der Gleichstellungsbeauftragten



Technik-Aktionstage für Schülerinnen im Juni 2012

Aktionstage für Schülerinnen
In Berlin bieten die Großunternehmen Mercedes-Benz, Siemens und Telekom, zusammen mit dem Bildungsträger LIFE e.V., ein besonderes Angebot für junge Frauen an. Die Unternehmen und LIFE e.V. laden Schülerinnen der Klassenstufen 9-12 zu Beginn der Sommerferien zu Aktionstagen ein, um technische Berufe praxisnah kennen zu lernen und eigene Talente zu entdecken.
Jede Teilnehmerin stellt dabei eine eigene Phone-Station für ihr Mobiltelefon her. Sie erhält außerdem einen praxisnahen Einblick in die drei Unternehmen und erfährt aus erster Hand von Auszubildenden und Studierenden wie vielseitig und spannend technische Berufe sind und wie erste Bewerbungshürden genommen werden können.

Termine: 20.06.- 22.06.2012, jeweils 9 - 13 Uhr

Ort: an den Berliner Standorten der jeweiligen Unternehmen

Anmeldung und Kontakt:
Diana Woltersdorf, life-online(Externer Link)
Tel.: 030.308 798-31



6. Berliner Unternehmerinnentag 2012

Wie kann ich mein Personal langfristig binden? Wie kommuniziere ich richtig im Social Web? Bin ich als Unternehmerin angemessen gegen Risiken versichert? Auf diese und eine Vielzahl weiterer Fragen bietet das Seminarprogramm des 6. Berliner Unternehmerinnentags Unternehmerinnen und Gründerinnen am 9. Juni 2012 passgenaue Antworten aus der Praxis für den eigenen Unternehmenserfolg. Der Berliner Unternehmerinnentag ist eine Veranstaltung des Landes Berlin für die Berliner Wirtschaft.

Mit frischen Ideen und praxisnahen Tipps zum Unternehmenserfolg!
Die Seminare, Foren und Informationsveranstaltungen liefern praxisnahe Kenntnisse, geben Raum für Diskussionen und stellen kompakte Hilfestellung für die unterschiedlichen Stadien der Selbstständigkeit bereit. In diesem Jahr erstmalig im Angebot: Coachings für eine individuelle Beratung in entspannter Atmosphäre.

Die Anmeldung zu den Basis- und Vertiefungsseminaren (Kostenbeitrag: 25 €/ 35 €) und den 20minütigen Coachings (Kostenbeitrag: 15 €) ist bis zum 4. Juni möglich. Die Foren und Informationsveranstaltungen können kostenfrei besucht werden. Das aktuelle Programm sowie Informationen zur Anmeldung finden Sie im Anhang und im Internet unter www.berliner-unternehmerinnentag.de(Externer Link)

6. Berliner Unternehmerinnentag am 9. Juni 2012 im Ludwig Erhard Haus
Der Berliner Unternehmerinnentag bietet bereits zum sechsten Mal eine in Berlin einmalige ganztägige Informations-, Weiterbildungs- und Netzwerkveranstaltung. Das diesjährige Motto „Gründen – Unternehmen – Vernetzen“ bringt es auf den Punkt: ob Gründerin oder Unternehmerin, für alle bietet der Berliner Unternehmerinnentag eine Informationsbörse mit über 30 ausstellenden Institutionen, ein umfangreiches Seminarprogramm und vielfältige Netzwerkmöglichkeiten. Der Berliner Unternehmerinnentag wird von der Investitionsbank Berlin gemeinsam mit der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung sowie der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen durchgeführt. Die Veranstaltungsreihe wird kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Zukunftspreis für Vereine

Förderung von Frauen und Mädchen im Sport, insbesondere in ehrenamtliche Führungspositionen
Der Zukunftspreis für Vereine – mit einem Preisgeld von 3000 € - wird im Jahr 2012 zum zweiten Mal zur Sportlerehrung vergeben werden. Der Bezirk Treptow-Köpenick möchte mit dem Preis wieder Sportvereine unterstützen, die innovativ das wichtige gesellschaftspolitische Anliegen der Gleichstellung von Männern und Frauen in ihre Arbeit einbeziehen.
Das Jahr 2012 ist das Jahr der 14. UEFA Europameisterschaft und der Olympischen Sommerspiele in London. Als herausragender Sportstandort will der Bezirk Treptow-Köpenick mit seinen Vereinen eine Vorreiterrolle in Berlin einnehmen und mit gutem Beispiel die Förderung des Sports, die Förderung des Ehrenamtes und die Gleichstellung der Geschlechter voranbringen. Die großen Problemfelder der Mitgliedergewinnung, der Bindung von Mitgliedern, der Gewinnung von Ehrenamtlichen aber auch die ständige Aktualisierung des Angebotsspektrums und die Erreichung von Zielgruppen sind unter der besonderen Berücksichtigung der Zielgruppe der Mädchen und Frauen neu zu betrachten. Darin liegt eine Herausforderung - aber auch eine große Chance! Die Sportvereine des Bezirkes Treptow-Köpenick erhalten die Möglichkeit, sich auch 2012 um den Zukunftspreis für Vereine zu bewerben. Das Preisgeld von 3000 € wird vom Förderverein Frauen, Mädchen und Jugend e.V. zur Verfügung gestellt. Es wird zweckgebunden für Maßnahmen der Förderung von Frauen und Mädchen insbesondere in ehrenamtliche Führungspositionen verwendet werden.
Einsendeschluss für Bewerbungsunterlagen ist der 04. Mai 2012

Weitere Informationen

Fachtagung "Frauen als Familienernährerinnen"

Frauen als Familienernährerinnen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Aus diesem Grunde eröffnen das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) eine Fachtagung zur Frage "Was nun? Wenn Frauen die Familien ernähren".
Da immer häufiger Frauen die finanzielle Verantwortung für die Familie tragen, muss der Blick auf die Erwerbstätigkeit der Frau geändert werden und die entsprechenden Rahmenbedingungen geschaffen werden, so Josef Hecken, Staatssekretär des Bundesfamilienministeriums. Noch immer verdienen Frauen 23 Prozent weniger als Männer, ihre Aufstiegschancen sind schlechter und oft arbeiten sie in Teilzeit oder auf geringvergüteter Beschäftigungsbasis. Die Koordination zwischen Beruf und Fürsorge muss für Frauen verbessert werden. So wollen die Projektpartner gegen die Ausweitung des Niedriglohnsektors vorgehen, den beruflichen Wiedereinstieg für Frauen erleichtern und die Gewerkschaften für die Problematik von Frauen als Familienernährerinnen sensibilisieren.

Von 2010 bis 2012 haben der DGB und das Bundesfamilienministerium als Projektpartner zum Projekt "Familienernährerinnen" informiert und mit den relevanten gesellschaftlichen Akteuren einen politischen Fahrplan erarbeitet (Roadmap), der konkrete Maßnahmen und politische Handlungsoptionen enthält. In der zweiten Phase von 2012 bis 2014 soll die Umsetzung des Roadmap am Arbeitsmarkt und in den Betrieben erfolgen und gefördert werden, u. a. mit Qualifizierungs- und Abendveranstaltungen für politische und gewerkschaftliche Multiplikatorinnen und Multiplikatoren und einer intensiven Öffentlichikeitsarbeit zur Gewinnung neuer Partner.

Weitere Informationen zum Projekt und zu der Fachtagung finden Sie unter
www.familienernaehrerin.de(Externer Link)

Medienkompetenzinitiative "SMARt"

Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Kristina Schröder, übernimmt die Schirmherrschaft für Medienkompetenzinitiative "SMARt". Zusammen mit Vice-President Global Public Policy bei Facebook, Marne Levine, gab sie am 22.05.2012 den Startschuss für das Projekt "Social Media Advisory Roundtable (SMARt)". Das Projekt wird von der Stiftung Digitale Chancen in Kooperation mit Facebook und der Berlin Media Professional School an der Freien Universität Berlin durchgeführt und zielt darauf, die Kompetenz im Umgang mit sozialen Medien zu fördern. Die Bundesministerin setzt damit eine Empfehlung aus dem Dialog Internet um.

"Es geht längst nicht mehr darum, ob wir Soziale Netzwerke gut oder schlecht finden. Soziale Netzwerke sind Realität. Wir müssen Jugendliche deshalb fit machen, selbstbestimmt und verantwortungsbewusst damit umzugehen. Hier sind neben Eltern und Pädagogen auch die Plattformbetreiber in der Pflicht. Ich freue mich deshalb, dass wir mit Facebook einen starken Partner für SMARt gewinnen konnten.
Denn eins ist klar: Medienkompetenz und Anbieterverantwortung gehören beim Umgang mit Sozialen Netzwerken untrennbar zusammen. Gleichzeitig freut es mich sehr, dass mir Frau Levine die Unterstützung für das Internet-Kinderschutzzentrum signalisiert hat, das wir im Herbst einrichten wollen", betont Bundesfamilienministerin Kristina Schröder.

"Social Media verändert die Art und Weise, wie wir kommunizieren und auf Informationen zugreifen. So, wie die Möglichkeiten zum Austausch und zur Vernetzung erweitert werden, zeigt sich auch die Notwendigkeit, Menschen dabei zu unterstützen, verantwortungsbewusste 'digitale Bürger' zu werden. Diese Verantwortung liegt gleichermaßen bei Lehrern, Eltern, Jugendlichen, Politikern und Unternehmen. Die SMARt Initiative wird diese Akteure zusammenbringen, um gemeinsam in einem konstruktiven Dialog ein besseres Verständnis für Social Media zu entwickeln und 'Best Practice'-Beispiele auszutauschen. Wir freuen uns sehr, einen aktiven Beitrag zu dieser Diskussion leisten zu dürfen und beglückwünschen das Bundesfamilienministerium, die Stiftung Digitale Chancen und die Berlin Media Professional School der Freien Universität Berlin, dass sie eine führende Rolle in dieser Debatte einnehmen", erklärt Marne Levine, Vice-President Global Public Policy von Facebook.

"Soziale Netzwerke sind Spielplatz, Lern- und Lebensort für Kinder und Jugendliche", sagt Jutta Croll, Geschäftsführerin der Stiftung Digitale Chancen.
"Die Spielregeln für einen sicheren und verantwortungsbewussten Umgang werden wir im generationenübergreifenden Dialog am Social Media Advisory Roundtable entwickeln. Wir freuen uns, dass wir mit dem SMARt unsere erfolgreiche Projektarbeit zur Förderung der Internetnutzung und Medienkompetenz gemeinsam mit wichtigen Partnern fortsetzen können."

Professor Dr. Klaus Siebenhaar, Direktor der Berlin Media Professional School der Freien Universität Berlin, erklärt: "Medienkompetenz ist heute ohne Zweifel ein Schlüssel für eine erfolgreiche Ausbildung und das lebenslange Lernen. Sowohl Kinder als auch Erwachsene werden über die Medien sozialisiert, sie leben mit und zunehmend auch in ihnen. Während die Kinder die Technologien meist beherrschen, stehen viele Erwachsene dieser Entwicklung oft skeptisch oder ablehnend gegenüber. Schwächen in der Medienanwendung auf Erwachsenenseite stehen dabei Defiziten in der Medienbewertung auf Kinderseite gegenüber. Hier könnten beide Seiten erheblich voneinander lernen."

Im Rahmen des "Social Media Advisory Roundtables (SMARt)" erarbeiten Jugendliche zusammen mit Eltern, Pädagogen, Experten aus dem Jugendmedienschutz und Facebook Strategien zur Stärkung der Medienkompetenz in Sozialen Netzwerken und formulieren Erwartungen an Plattformbetreiber. Die Ergebnisse werden in einer jährlichen Veranstaltung - Social Learning Summit - der Öffentlichkeit präsentiert. Mit der Unterstützung und Begleitung des Projekts setzt das Bundesfamilienministerium eine weitere Empfehlung aus dem Dialog Internet um. Der Dialog Internet wurde im Herbst 2010 gestartet und zielt auf einen modernen, erweiterten Jugendmedienschutz, der die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen, die Erziehungsverantwortung der Eltern und den gesetzlichen und technischen Jugendschutz im Internet als gleichrangige Bausteine altersgerecht miteinander verbindet. Im Herbst 2012 soll ein Internet-Kinderschutzzentrum eingerichtet werden. Es koordiniert staatliche Stellen, Internetwirtschaft und Initiativen für Prävention und Opferschutz um effektiv gegen Gefährdungen im Internet vorzugehen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.bmfsfj.de(Externer Link) und
www.dialog-internet.de(Externer Link)

Berlin ist eine Stadt der Frauen - Spreeperlen

Die Publikation Spreeperlen wirft aus der Perspektive der Frauen einen oft ungewohnten Blick auf die Stadt. Weitere Informationen über dieses beachtenswerte Buch erhalten Sie auf folgender Internetseite:

Spreeperlen

Frauenmosaik - Buch mit Porträts bemerkenswerter Frauen aus Treptow-Köpenick

Zum zweiten Mal erschien beim Bezirksamt Treptow-Köpenick ein Buch mit Porträts bemerkenswerter Frauen aus dem Berliner Stadtbezirk Treptow-Köpenick.
Ihre Leben erhielten durch alle politischen Systeme der letzten 120 Jahre deutscher Geschichte ihre Prägung – durch das Kaiserreich, die Weimarer Republik, die Periode des Nationalsozialismus, die Deutsche Demokratische Republik und die Bundesrepublik Deutschland.
Zu den jetzt porträtierten Frauen gehören die Schriftstellerin Anna Seghers, die lange Jahre in Adlershof wohnte und in deren Wohnung heute die Anna-Seghers-Gedenkstätte residiert; Mathilde Rathenau, die Ehefrau von Emil Rathenau und Mitbegründerin eines sozialen Hilfswerks für weibliche Beschäftigte bei der AEG; die Schriftstellerin Clara Müller-Jahnke aus dem Ortsteil Wilhelmshagen; die kommunistische Bezirksverordnete Liddy Kilian. Zu den bekannten Zeitgenossinnen darf man Prof. Herta Kuhrig zählen, eine engagierte Frauenforscherin in der DDR. Der Band enthält zudem ein spätes Interview mit der seit den 50er Jahren im Ortsteil Rahnsdorf lebenden Bildhauerin Ingeborg Hunzinger, in deren Haus zu DDR-Zeiten eine offene linke Debatte geführt wurde. Karin Manke gibt mit gleich drei Biographien Einblick in die Ergebnisse ihrer Arbeit in der Treptower Schreibwerkstatt. Und auch Ursula Eichelberger, die Schöpferin der literarischen Karpfenjule, ist in diesem neuen Buch vertreten.

„Frauenmosaik“ ist erschienen im trafo Literaturverlag, ISBN 978-3-89626-862-4. 190 S. 13,80 Euro. Bestellungen über jede Buchhandlung oder direkt beim Verlag: trafo Literaturverlag, Finkenstr. 8, 12621 Berlin, Tel. 030/56701939, Fax: 030/56701049
E-Mail: info@trafoberlin.de


Dokumente und Informationen zum Herunterladen

Auf der folgenden Seite finden Sie verschiedene Informationen und Dokumente zum Thema Gleichstellung und Antidiskriminierung für Ihre Verwendung

Kontakt

Bezirksamt Treptow-Köpenick
Gleichstellungsbeauftragte
Alt-Köpenick 21
12555 Berlin

Rathaus Köpenick - Raum 163
Stadtplan


Postanschrift:
PF: 910 240, 12414 Berlin

Telefon: (030) 90297-2306
Fax: (030) 90297-2404

E-Mail