Informationen zu Ehrenamt und Spenden

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Bild: Fotolia_Nelos

Koordination der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit im Bezirksamt Treptow-Köpenick: Friderike Ernst

  • Tel.: (030) 90297-2335, Fax: (030) 90297-2360, E-Mail
  • Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin, Raum 205
  • Postanschrift: Postfach 910240, 12414 Berlin

Im folgenden finden Sie:

Anlaufstellen

Initiativen in Treptow-Köpenick
Auch Sie möchten sich für Flüchtlinge engagieren? Eine Übersicht der Initiativen in Treptow-Köpenick und deren Kontaktdaten finden Sie unter Kontakte.

Initiativen in Berlin

  • Eine Übersicht der aller Initiativen für geflüchtete Menschen in Berlin finden Sie im Portal ‘bürgeraktiv’.
  • Viele Initiativen bilden Ihren Spendenbedarf nicht nur auf den eigenen Hompages ab, sondern melden diese auch weiter an das Netzwerk ‘Berlin hilft!’ weiter.
  • volunteer-planer.org organisiert ehrenamtliches Engagement. Hier wird angezeigt, wann, wo und wie geholfen werden kann.

Spendenstelle des LAGeSo
Ansonsten können Sie Spendenanfragen auch an die vom Landesamt für Gesundheit und Soziales eingerichtete Spendenstelle richten:

Hilfsmittelbörse für geflüchtete Menschen mit Behinderung
Auf Facebook gibt es ab sofort eine englisch-deutschsprachige Hilfsmittelbörse für Flüchtlinge mit Behinderungen. Auf der Plattform www.facebook.com/ability4refugees können sich Anbietende mit Suchenden von Hilfsmitteln vernetzen. Die Plattform verfügt über drei Untergruppen – Mobilität, Kommunikation und Alltagshilfen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bundesweite Vernetzung
Eine bundesweite Plattform zur Vernetzung von Helferinnen und Helfern bietet http://helferzentrale.org/.

Förderung

Mögliche Förderprogramme, Wettbewerbe oder Zuschüsse finden Sie auf den Seiten des Integrationsbeauftragten unter Förderung.

Unterstützung für Integrationsförderer*Innen

Die Akademie für Ehrenamtlichkeit Deutschland und Joliba e.V. laden Organisationen ein, die sich für die Integration von Migrant*Innen und Flüchtlingen engagieren, das neu gegründete House of Resources Berlin für ihre Arbeit zu nutzen.
Zu den Hunderten von Berliner Migrant*Innenorganisationen, die schon seit vielen Jahren einen wichtigen Beitrag zur Integration von Migrant*Innen leisten, sind in den letzten Jahren zahlreiche Willkommensbündnisse und Flüchtlingsinitiativen hinzugekommen

Das House of Resources Berlin bietet:

Fortbildung

  • Vereinsgründung und -führung,
  • Öffentlichkeitsarbeit,
  • Fundraising und Finanzbuchhaltung,
  • Gewinnung und Begleitung von Freiwilligen,
  • Interkulturelle Kommunikation,
  • und weiteren Themen.

Mittel für Integrationsprojekte

  • bis zu 1500 € pro Projekt,
  • bis zu 3500 € bei Kooperation mehrerer Organisationen.
  • Das House of Resources begleitet Vorbereitung und Durchführung des Projekts – vom Antrag bis zur Auswertung.

Verleih von Technik

  • Laptops und Beamer,
  • Material für Moderation.

Verleih von Räumen für Sitzungen und Veranstaltungen

Alle weiteren und genaueren Informationen finden Sie unten stehend im Newsletter und künftig auch im Internet unter http://www.house-of-resources-berlin.de/.

Informationen zum Erweiterten Führungszeugnis und zur Roten Karte

Erweitertes Führungszeugnis

Für Tätigkeiten mit besonders schutzbedürftige Menschen benötigen Sie ein erweitertes Führungszeugnis.

Viele der Einrichtungen für geflüchtete Menschen haben direkt einen Kontakt in das Bürgeramt.

Für die ehrenamtlich engagierten Berlinerinnen und Berliner soll die Beantragung möglichst einfach erfolgen. Sie wollen sich engagieren. Möchten Sie sich auch für geflüchtete Menschen engagieren und benötigen ein Führungszeugnis, dann wenden Sie sich an integration@ba-tk.berlin.de oder an die (030) 90297-2308.

Alle weiteren Informationen rund um das Führungszeugnis finden Sie auf dem Dienstleistungsportal von berlin.de.

Rote Karte
Die Rote Karte wird benötigt, wenn Sie beispielsweise eine Einrichtung bei der Essensausgabe unterstützen wollen. Sie kann im Bezirksamt Lichtenberg beantragt werden (http://www.berlin.de/ba-lichtenberg/auf-einen-blick/buergerservice/gesundheit/artikel.297871.php). Eine kostenlose Ausstellung ist mit einem Nachweis des Trägers möglich.

Ehrenamtliche Helfer in den Flüchtlingsunterkünften sind gesetzlich unfallversichert

Täglich kommen mehr Flüchtlinge nach Berlin. Die Bezirksämter und das Land Berlin sind kaum in der Lage, die dadurch entstehenden Aufgaben ohne ehrenamtliche Hilfe zu bewerkstelligen.

Gut zu wissen: Diese ehrenamtlichen Helfer sind über die Unfallkasse Berlin gesetzlich unfallversichert.

Voraussetzung für den Schutz ist, dass die Hilfsleistung im Auftrag oder mit Zustimmung des Bezirksamtes oder des Landes Berlin ausgeübt wird. „Gibt jemand beispielsweise in einer Flüchtlingsunterkunft nur Kleidung ab, ist er nicht versichert. Wer aber in Absprache mit dem Bezirksamt tätig wird, steht dabei unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung“, erläutert Wolfgang Atzler, Geschäftsführer der Unfallkasse Berlin.

Unter Versicherungsschutz steht die ehrenamtliche Tätigkeit selbst. Aber auch der Weg zum Ehrenamt und zurück nach Hause ist versichert, sofern keine privaten Umwege gemacht werden.

Der Versicherungsschutz entsteht gewissermaßen automatisch, der ehrenamtlich Tätige muss sich nicht bei der Unfallkasse anmelden. Die Versicherung ist für ihn beitragsfrei. Wenn etwas passiert, sollte der freiwillige Helfer der Institution, für die er tätig wird – beispielsweise dem Bezirksamt – den Unfall melden.

Nach einem versicherten Unfall übernimmt die gesetzliche Unfallversicherung die Kosten für die stationäre Behandlung, die Pflege zu Hause oder in Heimen oder notwendige Rehabilitationsmaßnahmen. Bei bleibenden Schäden kann eine Rente gezahlt werden.

Die Broschüre zum Versicherungsschutz Ehrenamtlicher von der Unfallkasse Berlin finden Sie hier: http://www.unfallkasse-berlin.de/ehrenamtlich-taetige/broschueren-und-faltblaetter/.

Für Ihre Rückfragen zu dieser Presseinformation:

Unfallkasse Berlin
Kirsten Wasmuth
Kommunikation
Culemeyerstraße 2, 12277 Berlin
Tel.: 030/ 76 24 11 30
E-Mail: k.wasmuth@unfallkasse-berlin.de

Informationen zum Versicherungsschutz in der Ehrenamtsarbeit

Weitere Informationen zum Versicherungsschutz von Ehrenamtlichen finden Sie hier.

PDF-Dokument (94.1 kB) Dokument: Land Berlin

Berliner FreiwilligenPass

Der Berliner FreiwilligenPass ist ein Anerkennungsinstrument des Landes Berlin. Er soll zu einer Kultur der Anerkennung für ehrenamtliches bürgerschaftliches Engagement beitragen und die dabei informell erworbenen oder geförderten Kompetenzen dokumentieren.
Den Berliner FreiwilligenPass gibt es zusätzlich in einer angepassten Form als
SchülerFreiwilligenPass für ehrenamtlich aktive Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse bis 13. Klasse und als FreiwilligenPass Flüchtlingshilfe für freiwilliges Engagement in der Flüchtlingshilfe.

Mit dem FreiwilligenPass können Sie als Organisation das Engagement Ihrer ehrenamtlichen Unterstützerinnen und Unterstützer anerkennen!

Alle wichtigen Informationen finden Sie unter https://www.berlin.de/buergeraktiv/anerkennung/freiwilligenpass/.