Queer in Treptow-Köpenick
Gleichgeschlechtliche Lebensweisen im Bezirk
Gegen Homophobie und für eine queere Vielfalt
Eindrücke von Veranstaltungen und Informationsständen
Das Archiv von uns für Sie
Veranstaltungen der AG Queer 2011
16.05.2011 - Vorabend zum Tag gegen Homophobie - Ausstellungs- und Installationseröffnung, Maneo-Kehr-Aus, Filmvorführung, Diskussion
17.05.2011 - Tag gegen Homophobie - Infostand am Rathaus Köpenick
16.05.-26.06.2011 - Ausstellung "Homophobie ist kein Spass"
20.05.2011 - Frühlingsfest der Bezirksbürgermeisterin und des Vorstehers der BVV - Infostand und Cocktailbar
21.05.2011 - Fest für Demiokratie und Toleranz - Infostand
07.06.-07.07.2011 - Installation "Es gibt Liebe, warum hasst Du?"
07.06.2011 - Feierliches Hissen der Regenbogenfahne und Vernissage der Installation "Es gibt Liebe, warum hasst Du?"
18./19.06.2011 - LesBiSchwules Stadtfest am Nollendorfplatz - Infostand
25.06.2011 - CSD Berlin - Telnahme mit PKW an Parade
Veranstaltungen der AG Queer 2010
Bei verschiedenen bezirklichen und überbezirklichen Veranstaltungen sind die Mitglieder der Arbeitsgruppe queer unterwegs und informieren die Bürgerinnen und Bürger über zentrale Themen wie Toleranz und Akzeptanz.
Wir freuen uns immer auf Ihren Besuch und Gespräche in ungezwungener Atmosphäre.
Veranstaltungen von und mit der AG Queer
Protestkundgebung gegen NPD-Kundgebung in Schöneweide
Für ein buntes und demokratisches Berlin - Aufruf für eine Kundgebung gegen die Demonstration der NPD am 18. September 2010
Die AG queer unterstützte den Aufruf des Bündnisses für Demokratie und Toleranz, gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus in Treptow-Köpenick.
Die rechtsextremistische Berliner NPD führte am 18. September 2010 eine Demonstration unter dem Motto „Überfremdungsgesetz stoppen“ durch. Die Neonazis nehmen das vom Senat geplante Partizipations- und Integrationsgesetz zum Vorwand, ihre menschenverachtende Ideologie zu verbreiten. Mit dumpfen Parolen sollen Ängste vor einer angeblichen „Überfremdung“ geschürt und in rassistischer und diskriminierender Weise gegen Einwanderer gehetzt werden. Nicht nur vorbestrafte Neonazis wollten auf der rechten Demo reden, auch eine Beschallung durch einschlägig bekannte Rechtsrock-Bands standen auf dem Programm.
Rassistische Propaganda in unserer bunten und toleranten Stadt nehmen wir nicht widerspruchlos hin! Vielfalt ist, was Berlin ausmacht. Gerade hier, wo viele Menschen unterschiedlichster Herkunft friedlich miteinander leben, wollen wir ein Zeichen setzen, dass die große Mehrheit der Gesellschaft keine Ausgrenzung, sondern ein gleichberechtigtes Miteinander aller Berlinerinnen und Berliner befürwortet. Statt Nazi-Parolen wünschen wir uns eine demokratische Diskussionskultur über die Frage, wie wir unsere Einwanderungsgesellschaft gestalten.
Den rechtsextremistischen Umtrieben konnten wir deshalb gemeinsam in einem breiten zivilgesellschaftlichen Bündnis entschlossen entgegentreten.
Die AG queer nahm mit Banner und großer Regenbogenfahne zusammen mit den vielen anderen Demokratinnen und Demokraten an dem friedlichen und lauten Protest gegen die NPD-Kundgebung teil und zeigen deutlich, wie offen, bunt und tolerant Treptow-Köpenick ist.
Wir danken allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die Unterstützung.
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Queerer Spaziergang durch Friedrichshagen
Treptow-Köpenick ist bunt und tolerant.
Bei einem Spaziergang und „Barhopping“ durch Friedrichshagen am 17.09.2010 zeigten wir als AG queer, dass es viele Menschen unterschiedlichster Art, Kultur, Herkunft und verschiedenster sexueller Identität gibt.
Gerade in Treptow-Köpenick denken einige Mitmenschen noch immer, dass queere Menschen nur in Schöneberg oder Prenzlauer Berg leben. Dies wollen wir am kommenden Freitag in Friedrichshagen ändern.
Bei einer Tour durch die Geschäfte, Restaurants und Bars von Friedrichshagen konnten wir zeigen, dass es uns auch in Treptow-Köpenick gibt und tolerante und queere bzw. queerfreundliche Unternehmen mit der Regenbogenfahne ehren und markieren.
Alle Cafés, Bars und Restaurants nahmen uns freundlich auf. Die Strecke des queeren Spaziergangs
zeigt die einzelnen Haltepunkte.
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Vernissage der MANEO-Ausstellung "Zeugnisse schwulenfeindlicher Gewalt" und feierliches Hissen der Regenbogenfahne am Rathaus Köpenick
Am 18.06.2010, dem Vorabend des Berliner CSDs, wurde die Ausstellung "Zeugnisse schwulenfeindlicher Gewalt" im Rathaus Köpenick durch Bezirksbürgermeisterin Gabriele Schöttler, Alexander Freier (Leiter der Arbeitsgruppe AG queer) und Bastian Finke (MANEO) eröffnet.
Musikalisch begleitet wurde die Vernissage durch zwei Schüler der Musikschule Treptow-Köpenick.
Die Wanderausstellung, die durch die Initiative MANEO zur Verfügung gestellt wurde, zeigt Opfer von homophoben Übergriffen und wurde bereits im Rathaus Treptow präsentiert.
Die Ausstellung ist alles andere als schön anzusehen und soll aufrütteln und zu Diskussionen anregen.
Sie hängt vom 18.06. bis 04.07.2010 im Rathaus Köpenick, Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin.
Im Anschluss an die Vernissage wurde vor dem Rathaus Köpenick die Regenbogenfahne als Aufruf zur Toleranz und Vielfältigkeit im Bezirk feierlich gehisst. Neben der Bezirksbürgermeisterin Gabriele Schöttler und einigen Mitgliedern der Bezirksverordnetenversammlung und der Kirche setzten einige Bürgerinnen und Bürger ein Zeichen für ein buntes, demokratisches und tolerantes Treptow-Köpenick. Das es selbst in der heutigen, aufgeklärten Gesellschaft noch immer Gegner und Unwissende gibt, zeigte auch die kleine "Gegendemonstration".
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Demonstration für Gewaltfreiheit und gegen Homophobie am 16.06.2010

Zu einer Demonstration am Mittwoch, dem 16. Juni um 17:00 Uhr vor dem Rathaus Treptow, Neue Krugallee 4, 12435 Berlin riefen Alexander Freier (AG-Queer und Mitglied der BVV Treptow-Köpenick) und Oliver Igel (Vorsitzender der SPD-Fraktion in der BVV) auf und erklärten dazu:
„In der Nacht vom 12. Juni 2010 wurde ein homosexuelles Paar in der Puschkinstraße in Treptow von drei Unbekannten angegriffen und teilweise schwer verletzt. Nachdem das Paar im Zuge eines Streites zunächst auf Grund ihrer sexuellen Orientierung beleidigt wurde, schlug man einem der Männer mit der Faust ins Gesicht und versetzte dem anderen einen Stoß mit dem Kopf. Einem der Männer wurde zudem mit einem Messer in den Rücken gestochen.
Es gilt nun Flagge zu zeigen und sich solidarisch mit den Opfern von Gewalt zu zeigen. People of Colour, Menschen nicht deutscher Herkunft, Lesben, Schwule, bi-, trans- und intersexuelle Menschen, Menschen mit Handicap und ‚Linke’ sind häufig Anfeindungen und Gewalt ausgesetzt.
Auch in Berlin häufen sich die Gewalttaten gegenüber LesBiSchwulen sowie trans- und interesexuellen Menschen. Solche Gewalttaten dürfen nicht hingenommen werden - nirgendwo!“
Mehr als 150 Personen (Angabe der Polizei) nahmen an der Demonstration teil und zeigten Gesicht gegen jegliche Art von Gewalt und gegen Homophobie. Neben den BVV-Fraktionsvorsitzenden der Linken (Phillip Wohlpfeil) und der SPD (Oliver Igel) machte auch Bezirksstadtrat Dirk Retzlaff (Stadtrat für Jugend und Schule) deutlich, dass alles für eine tolerante, gewaltfreie Gesellschaft getan werden muss und jegliche Art von Gewalt unterdrückt werden muss.
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Internationaler Tag gegen Homophopbie am 17.05.2010
Am 17.05. 2010 veranstaltete die Arbeitsgruppe "queer in Treptow-Köpenick" im Rathaus Treptow, Neue Krugallee 4, 12435 Berlin den Internationalen Tag gegen Homophobie mit Workshops und einem Empfang.
Mehr als 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchten die 3 Workshops für Schülerinnen und Schüler und den Workshop für Pädagogen und Pädagoginnen.
Im Anschluss an den Fortbildungstag eröffnete Bezirksstadtrat Dirk Retzlaff, Stadtrat für Jugend und Schule, die MANEO-Wanderausstellung „Zeugnisse schwulenfeindlicher Gewalt“.
Die Ausstellung des schwulen Anti-Gewalt-Projektes ist eine nüchterne Dokumentation realer Auswirkungen schwulenfeindlicher Gewalt, ohne dabei die geschädigten Personen vorzuführen.
Informationen über die Workshops
- Workshop für Pädagog_innen
Menschen, die mit Jugendlichen arbeiten, sind auf zwei Ebenen mit Homophobie konfrontiert. Zum einen beherrschen homophobe Schimpfwörter den sprachlichen Umgang der Jugendlichen untereinander, zum anderen befinden sich unter den Jugendlichen mit hoher Wahrscheinlichkeit selbst lesbische, schwule, bisexuelle und transgender Jugendliche. In diesem Workshop werden Möglichkeiten vorgestellt und diskutiert, wie man mit dieser Situation in Schule und Jugendfreizeiteinrichtungen umgehen kann und lesbische, schwule, bisexuelle und transgender Jugendliche in ihrer Entwicklung unterstützen kann.
Ein Workshop von Multiplikator_innen-Projekt teach-out
Referent_innen: Rufus Sona (Soziologe), Melanie Ebenfeld (Sozialpädagogin), Martin Fuge (Lehrer)
- Workshop für Schüler_innen
Mit welchen Vorurteilen müssen sich schwule und lesbische Jugendliche auseinandersetzen und wie kann man diese Vorurteile ausräumen? In dem Workshop geht es zum einen um Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung und zum anderen um den Erfahrungsaustausch homosexueller, heterosexueller und bisexueller Lebensweisen.
Es sollen Vorurteile abgebaut und über Möglichkeiten diskutiert werden, wie Schülerinnen und Schüler offensiv gegen Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung vorgehen können.
Ein Workshop von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage
Referent_innen: Tanja Berg (Politikwissenschaftlerin), Alexander Freier (Student, Bezirksverordneter)
Flyer Tag gegen Homophobie - Information und Anmeldung laden »
(12.04.2010; Flyer Internationaler Tag Gegen Homophobie 2010, 429973 Bytes)
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Informationsstände und anderen Aktionen der AG queer
AG queer auf der Jugendmesse YOU vom 01.-03.10.2010
Foto: Brigitte Dummer
Die Jugendmesse YOU ist die größte deutsche Messe dieser Art und bietet Jugendlichen eine Vielzahl an Möglichkeiten, eine Vielzahl an Informationen und Beratungangeboten.
Hier durfte auch die AG queer mit Ihrem Angebot für Kinder und Jugendliche nicht fehlen und so konnten viele interessante Gespräche geführt und Jugendliche für die Toleranz von Lesben, Schwulen, allen queeren Menschen sensibilisiert werden.
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Christopher Street Day in Berlin am 19. Juni 2010 - "Normal ist anders"
"Normal ist anders" war das Motto des diesjährigen CSDs, dessen Parade mehr als 600.000 Teilnehmende durch die Straßen Berlins führte. Die AG queer nahm als Fußgruppe mit 15 Freund_innen und Unterstützer_innen an der Parade teil und zeigte erneut, dass Treptow-Köpenick ein Teil der sogenannten Community ist und die AG queer aktiv für einen toleranten und weltoffenen, gewaltfreien und homophilen Bezirk kämpft.
Viele teilnehmende Politiker_innen wie Klaus Wowereit (siehe Bild
, Renate Künast, Hans-Christian Ströbele und andere waren an der Arbeit der AQ queer interessiert und freuten sich über die Aktivitäten im Bezirk Treptow-Köpenick.
Der CSD 2010 hat der AG queer erneut viele Unterstützer_innen gebracht und durch Päsenz konnte auf die Thematik der Homophobie hingewiesen werden.
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18. Lesbisch Schwules Stadtfest am 12./13. Juni 2010
Die AG queer besetzte ganztags einen umfangreichen Informationsstand und freute sich über zahlreiche Besucher_innen und Freunde.
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Frühlingsfest der Bezirksbürgermeisterin und des Bezirksverordnetenvorstehers am 28.05.2010
Beim Frühlingsfest durfte sich die bürger_innenoffene Arbeitsgruppe AG Queer den vielen Gästen aus Politik, Verwaltung und Wissenschaft und Kultur präsentieren und mögliche Unterstützer_innen und Multiplikator_innen finden.
Frühlingsfest der Bezirksbürgermeisterin und des Vorstehers der BVV am 28.05.2010
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Fest für Demokratie und Toleranz am 29.05.2010
Beim Fest für Demokratie und Toleranz auf dem Cajarmarcaplatz am Bahnhof Schöneweide wurde der Informationsstände sehr gut angenommen und frequentiert.
Viele Fragen interessierter Bürgerinnen und Bürgern konnten diskutiert werden und Sensibilisierung gegenüber dem Thema Homophobie wurde erreicht.
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