Bericht 2015

Beauftragte für Menschen mit Behinderung

Die Beauftragte für Menschen mit Behinderung engagiert sich für:

  • die Inklusion für Menschen mit Behinderungen
  • behinderte Menschen sollen in der Gesellschaft anerkannt werden und nicht separat beschäftigt werden

Wie erreicht sie das:

  • sie ist Anlaufstelle für Probleme von Menschen mit Behinderungen
  • sie hilft bei rechtlichen Fragen weiter
  • sie vermittelt Kontakte zu Selbsthilfegruppen etc.
  • sie steht in engem Kontakt zu dem Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen und dem Landesbehindertenbeirat zur Schaffung der Barrierefreiheit
  • sie leitet den bezirklichen Beirat für Menschen mit Behinderung
  • sie berät Veranstalterinnen und Veranstalter um Veranstaltungen auch für Menschen mit Behinderungen erlebbar zu machen

Gleichstellungsbeauftragte

Was macht die Gleichstellungsbeauftragte:

  • Umsetzung des Landesgleichstellungsgesetzes im Bezirk
  • Beratung des Bezirksbürgermeisters in allen Gleichstellungsfragen
  • enge Zusammenarbeit mit den entsprechenden freien Trägern, die im Bezirk wirken
  • Erarbeitung von Stellungnahmen und Alternativvorschlägen in Gleichstellungsfragen zu allen zur Beschlussfassung vorliegenden BA-Vorlagen beziehungsweise entsprechende Informationen
  • Unterstützung und Mitwirkung vieler Frauenprojekte, wie beispielsweise:
    Club Lise Berlin, Collage e.V., Die Köpenicker Frauenrunde beim Tausendfüßler e.V., Frauentreff Wuhlheide, Institut für Informatik der Humboldt-Universität zu Berlin ‘Mehr Frauen in die Informatik’, Jobwerkstatt für Mädchen, KIETZ-KLUB-KÖPENICK – Mädchenarbeitskreis, Lady´s Stammtisch e.V., Offensiv 91 e.V., Ratz-Fatz e.V., Schutzhülle e.V., FiNCA – Frauen in den Naturwissenschaften am Campus Adlershof — Humboldt-Universität zu Berlin, Frauen im Sport des windworkers e.V.

Integrationsbeauftragter

Die Inhalte der Charta werden im Arbeitsgebiet des Integrationsbeauftragten in allen Aufgabenbereichen beachtet und umgesetzt. Ein wertschätzender und respektvoller Umgang sowie die Förderung von Vielfalt inner- und außerhalb der Verwaltung sind auf dem Gebiet der Integration selbstverständlich. Insbesondere auf den folgenden Gebieten verdeutlichen sich die Zielstellungen der Charta:

  • Beratungen: in aufenthaltsrechtlichen Fragen, Flüchtlings- und Asylrecht, Einbürgerungsangelegenheiten sowie Vermittlung zu Beratungen zu allen sozialen Fragen
  • Aufklärungsarbeit: Vorträge und Diskussionen zur gegenwärtigen Situation der Migrantinnen und Migranten in Treptow-Köpenick, Informationen zur aktuellen Ausländer- und Aussiedlerpolitik, zu Fragen des Zusammenlebens, Organisieren von Begegnungen und Gespräche mit verschiedenen Migrantengruppen im Bezirk zum Abbau von Vorurteilen, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus
  • Kommunikation / Vernetzung: Vernetzung und Koordinierung der Angebote auf dem Gebiet der Integrations- und Flüchtlingsarbeit zwecks Verbesserung der Rahmenbedingungen für eine schnelle und erfolgreiche Integration sowie Zusammenarbeit aller im Integrationsbereich mitwirkenden Stellen
  • Netzwerk Integration: Förderung einer demokratischen Kultur der Toleranz und der Vielfalt als gesellschaftliches Fundament – interkulturelle Öffnung der Aufnahmegesellschaft, Integration der Migrantinnen und Migranten in allen gesellschaftlichen Lebensbereichen auf Basis von Sprachentwicklung / Sprachförderung, Partizipation und Chancengleichheit im Ausbildungs- und Arbeitsmarkt, in Politik und Verwaltung sowie im sozialen Umfeld und der Gesellschaft
  • Projekte: Zuwendungen für Projekte der Integrationsarbeit (Projekt: InteraXion) und Antidiskriminierungsarbeit (Projekt: Zentrum für Demokratie)
  • Öffentlichkeitsarbeit: Unterstützung interkultureller, vielfältiger Projekte mit Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und unter Nutzung der Netzwerke
  • Veranstaltungen: finanzielle und organisatorische Unterstützung von Veranstaltungen zur interkulturellen Öffnung sowie eigene Fachveranstaltungen, Vernetzungsrunden und Workshops
  • Bürgerkommunikation: bürgerorientierte Kommunikation unter Beachtung der Aspekte von Vielfalt und Wertschätzung

Beauftragte für EU und Städtepartnerschaften

Zu Punkt 3 der Charta der Vielfalt, in der es heißt „die Vielfalt der Gesellschaft innerhalb und außerhalb der Organisation anerkennen, die darin liegenden Potenziale wertschätzen und für das Unternehmen oder Institution gewinnbringend einsetzen“ trägt die Beauftragte für Europa und Städtepartnerschaften in Form von den aufgeführten Aktivitäten bei.

Die Projekte und Aktivitäten mit den Partnerstädten zielen in erster Linie auf das Kennenlernen von Menschen unterschiedlicher Kulturen und Herkunft, den Abbau von Vorurteilen und letztlich auch auf die Wertschätzung für die Verschiedenartigkeit der Menschen. Unter anderem fanden im Zeitraum Januar 2014 bis April 2015 folgende Aktivitäten statt:

Öffentlichkeitsarbeit

Die Inhalte der Charta werden im Bereich Öffentlichkeitsarbeit im Büro des Bezirksbürgermeisters sowohl in der Kommunikation nach Innen wie auch nach Außen aktiv gelebt. Insbesondere schlägt sich die Wertschätzung von Vielfalt in den folgenden Bereichen nieder:

  • Pressemitteilungen / Internet: Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit von vielfaltsfördernden Projekten aus dem Bezirksamt, von Vereinen oder anderen AkteurInnen durch Pressemitteilungen, Internetauftritten, Twitter- und Facebookmeldungen sowie über den Berliner Veranstaltungskalender
  • Grafikbearbeitung: Unterstützung in der Grafikbearbeitung für das Bezirksamt, Aufnahme von vielfaltsfördernden Projekten und Institutionen in die Bezirksamtsbroschüre sowie für Pressekonferenzen des Bezirksbürgermeisters und den entsprechenden Pressemappen
  • Kontakte: respektvoller und wertschätzender Umgang mit Bürgerinnen und Bürgern im Rahmen der Bürgersprechstunde sowie in jeglicher Kommunikation mit Bürgerinnen und Bürgern, ebenso in der Kommunikation mit anderen Organisationseinheiten oder politischen Gremien
  • Wertschätzung: Vor- und Nachbereitung der Bürgermedaille des Bezirkes Treptow-Köpenick zur Auszeichnung von besonderem ehrenamtlichen Engagements
  • Reden / Grußworte: individuelle und respektvolle Reden und Grußworte des Bezirksbürgermeisters als Wertschätzung von Vereinen, Unternehmen, Veranstaltungen und sonstiger Projekte

Serviceeinheit Personal und Finanzen

Das Bezirksamt beteiligt sich seit 2013 an der „Charta der Vielfalt“ mit dem Ziel ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei von Vorurteilen ist. Jährlich soll zu Maßnahmen berichtet werden.

Aus Sicht der SE PFin sind für 2014 folgende Maßnahmen/Aktivitäten zu berichten:

  • Kernthemen der Personalentwicklung sind Gesundheitsförderung, Frauenförderung und Inklusion von Schwerbehinderten. Dafür werden interne und externe Fortbildungen sowie regelmäßige Treffen der Arbeitsgruppe Personalentwicklung angeboten.
  • 6 Mitarbeitende haben an Fortbildungen zu Diversity, Gleichstellung, Interkulturelle Zusammenarbeit und Inklusion teilgenommen, darunter 2 Führungskräfte.
  • 3 Kollegen und eine Kollegin haben am EU- Programm „Leonardo da Vinci“ teilgenommen
  • Stellenausschreibungen werden veröffentlich mit den Zusätzen:
    „Anerkannte schwerbehinderte Menschen oder diesen gleichgestellte behinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund, die die Einstellungsvoraussetzungen erfüllen, sind ausdrücklich gewünscht.“ Und, soweit Frauen unterrepräsentiert sind: „Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht.“
  • Die Ausbildungsleitung geht auf die unterschiedlichen Bedürfnisse und Leistungsniveaus der Auszubildenden ein und unterstützt Lerngruppen und Ausbildungsbegleitende Hilfen auch zur Integration von Jugendlichen unterschiedlichster Hintergründe
  • Durch die Dienstvereinbarungen zur flexiblen Arbeitszeit und Telearbeit wird die Vereinbarkeit von Beruf und Familie gefördert und Mitarbeitenden die Möglichkeit gegeben, die Arbeitszeit im vorgegebenen Rahmen nach persönlichen Präferenzen zu gestalten
  • Das Konfliktmanagement hat sich weiter etabliert. 5 Mitarbeitende des BA stehen als Konfliktberater/innen zur Verfügung.

Wirtschaftsfoerderung

Wir nutzen im Rahmen unserer Tätigkeiten die angesprochene Vielfalt in allen Lebensbereichen, sei es bei den Mitarbeitern oder auch gegenüber von Kunden, Unternehmen und anderen Partnern.
Insbesondere im Bereich der Existenzgründungsberatung findet dieses seinen Niederschlag.
Konkrete Projekte, in denen wir auf die Umsetzung des Themas achten sind:

  • Ausbildungstag Süd-Ost
  • Existenzgründertag
  • Wirtschaftsforen (z.B.: zum Thema Inklusion)

Abteilung Arbeit, Soziales und Gesundheit

Amt für Soziales

Organisationsentwicklung und Unternehmenskultur stehen auch im Amt für Soziales in einem unmittelbaren Zusammenhang und werden als Entwicklungs- und Veränderungsprozess verstanden. Besonders in der Auseinandersetzung der gewachsenen Strukturen und der gesellschaftlichen Veränderungen ist es gelungen verschiedene Prozesse anzustoßen. Durch die im Jahr 2013 begonnene Neustrukturierung im Fachbereich 1 – Materielle Leistungen – mit der Einführung einer Gruppenleitungsebene für alle Sachgebiete ist es gelungen, durch eine verbesserte Kommunikation und Information, Fehler zu vermeiden und Änderungen schneller umzusetzen. Dieser Prozess wird gleichzeitig unterstützt durch eine Organisationsentwicklungsmaßnahme, ausgedehnt auf alle Bereiche des Amtes, welche auch in 2015 fortgeführt wird. Dabei werden Problemsituationen durch gezielte Ursachenforschung beseitigt, zukünftige Ziele, auch in Teilschritten erarbeitet und Richtlinien für die Zukunft aufgestellt. Parallel zur Organisationsentwicklung wurden bis Ende 2014 Coachings auf der Gruppenleitungsebene durchgeführt in deren Rahmen wichtige Themenbereiche aus aktuellen Arbeits- bzw. Problemsituationen besprochen und Lösungen gefunden werden konnten.

Insgesamt haben diese Maßnahmen zu positiven Veränderungen geführt, wobei auf die Faktoren Kooperation und Kommunikation weiterhin das Hauptaugenmerk gerichtet wird.

Die Förderung und Unterstützung von beruflicher Fortbildung wird weiterhin einen großen Stellenwert einnehmen, unterstützt sie doch wesentlich die Einstellung auf den Veränderungsprozess.

Die Angebote der Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales Schulungen zur Thematik Interkulturelle Öffnung der Altenhilfe und Pflegestrukturen wurden bereits angenommen und demnächst sollen weitere 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschult werden.

Im Bereich der 10 KIEZKLUB’s, der Sozialkommissionsmitglieder und der Ehrenamtlichen der Betreuungsbehörde wurde das ehrenamtliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger nachhaltig gefördert und somit auch die Partizipation der Bürgerinnen und Bürger, das Miteinander von Verwaltung und Zivilgesellschaft und das Miteinander von Migrantinnen und Migranten und der hiesigen Bevölkerung.

Abteilung Jugend und öffentliche Ordnung

Die Charta der Vielfalt wird selbstverständlich bei Stellenbesetzungsverfahren und Personalentwicklungsverfahren berücksichtigt. Der Punkt „Diversity Kompetenz“ wird in die Anforderungsprofile einiger Mitarbeitergruppen aufgenommen.

Die Grundsätze dieser Charta sind insbesondere im Jugendamt den Führungskräften bekannt und ein Wert der Führungskultur. Die Durchführung von Dialogverfahren und Evaluationsprozessen zum Stand der Umsetzung der Charta der Vielfalt in unserer Organisation konnten aus Kapazitätsgründen bisher nicht geführt werden.

In den Anforderungsprofilen aller Sozialarbeiter/-innen und auch Verwaltungsmitarbeiter/-innen wird bisher interkulturelle Kompetenz gefordert. Die zusätzliche Aufnahme von „Diversity Kompetenz“ wird diskutiert, kann aber nur aufgenommen werden, wenn sie in entsprechend in Auswahlverfahren und Mitarbeiter/ Vorgesetzten- Gesprächen auch geprüft werden kann.

Die Teilnahme von Psychologen/-innen, Sozialarbeiter/-innen und Erziehern/-innen an der Fortbildung zu dieser Thematik wird von den Führungskräften des Jugendamtes unterstützt. Fortbildungsveranstaltungen werden von der SFBB (Sozialpädagogisches Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg) speziell für die Jugendämter angeboten.

Abteilung Weiterbildung, Schule, Kultur und Sport / Schul- und Sportamt

Im Schul- und Sportamt wird ein respektvolles und von gegenseitiger Wertschätzung geprägtes Miteinander gepflegt. Das Team arbeitet seit vielen Jahren zusammen und es käme nicht in Frage eine Kollegin oder einen Kollegen nach Äußerlichkeiten zu bewerten oder einzuschätzen. In diesem Sinne werden Aussehen, Herkunft, Geschlecht oder gar sexuelle Orientierung oder sexuelle Identität nicht bewertet, sondern allein die Leistungen einer Kollegin oder eines Kollegen.

Auch in angespannten Situationen zwischen Kolleginnen und Kollegen, die im Arbeitsalltag immer wieder vorkommen, werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Schul- und Sportamtes -sollte es in einem solchen seltenen Einzelfall nötig werden- stets zu einem verständnisvollen Umgang untereinander angehalten.

Dadurch, dass leider immer wieder Kolleginnen und Kollegen krankheitsbedingt vertreten werden mussten, kam es auch dazu, dass die vielfältigen Fähigkeiten und Talente der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Schul- und Sportamtes gefordert, aber im Positiven auch entdeckt und gefördert werden konnten. So war es möglich, dass Kolleginnen und Kollegen auch andere, ihnen im Normalfall gar nicht zugeteilte, Arbeitsgebiete kennenlernten und sich so ihrer beruflichen Interessen besser bewusst werden konnten.

Die Vielfalt der Gesellschaft innerhalb des Schul- und Sportamtes ist überschaubar, doch bietet das Altersprofil im Bereich durch eine günstige Altersmischung den Vorteil, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter voneinander profitieren, da ein reger Erfahrungsaustausch stattfindet.

Die Vielfalt außerhalb des Schul- und Sportamtes erreicht das Schul- und Sportamt bei den wöchentlichen Sprechzeiten, sowie bei zahlreichen Telefonaten und bei der Beantwortung einer großen Menge von Zuschriften. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Schul- und Sportamt legen dabei von vornherein großen Wert auf einen höflichen und freundlichen Umgang mit der Bürgerinnen und Bürgern und haben den Gleichbehandlungsgrundsatz fest verinnerlicht.

Intern wird ein regelmäßiger Dialog gepflegt sowie gegenseitige Wertschätzung der individuellen Interessen. Diese Wertschätzung wird versucht nach außen zu tragen und durch ein angenehmes Betriebsklima auch die Bürgerin und den Bürger spüren zu lassen. Das gutes Betriebsklima im Schul- und Sportamt wurde zuletzt in Teamgesprächen thematisiert und gelobt.

Zur Planung von Aktivitäten ist es im Schul- und Sportamt leider noch nicht gekommen.

Abteilung für Bauen, Stadtentwicklung und Umwelt

Stadtentwicklungsamt

Die Inhalte der Charta der Vielfalt werden im Stadtentwicklungsamt bereits aktiv gelebt, die Wertschätzung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen – frei von Vorurteilen – gehört zu den allgemeinen Umgangsformen im Kollegenkreis. Es bedurfte hierzu bisher keines Eingriffes seitens der Führungskräfte. Nahezu alle Kolleginnen und Kollegen nutzen Möglichkeiten wie:

  • Teamtag
  • Zusammenkünfte aus persönlichen Anlässen oder aber auch
  • private Gespräche in den Arbeitspausen zur Förderung des gleichberechtigten Miteinanders.

Es gibt keine Abwertung oder Ausgrenzung von Kolleginnen oder Kollegen aufgrund Ihrer individuellen Herkunft, ihres Geschlechts, ihrer Nationalität oder anderer Merkmale. Ein Team im Stadtentwicklungsamt nahm an einer Konfliktberatung teil. Dies führt dazu, dass trotz Stress, der durch Personalabbau und steigenden Arbeitsanfall, den Werten der Charta in der täglichen Zusammenarbeit wieder mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden konnte. Seitens des Stadtentwicklungsamtes wird großer Wert auf einen respektvollen, angemessenen und bürgerfreundlichen Umgangston in mündlicher und schriftlicher Form gelegt. Es werden große Anstrengungen unternommen, um entstandene Bedarfe zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu bedienen. Soweit es die dienstlichen Belange zulassen, wird versucht den Mitarbeitern die individuelle Anpassung der Arbeitszeit zu ermöglichen. Im vergangenen Jahr betraf dies u.a. Freistellungen oder Arbeitszeitverlagerungen zur Pflege von Angehörigen.

Insbesondere die Rekrutierung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und die Personalentwicklung wird unter dem Gesichtspunkt „Vielfalt als Chance“ betrachtet. Bei Bewerbungen wird darauf Wert gelegt, dass alle Bewerber gleich behandelt werden. Auch teilweise anonymisierte Bewerbungen (ohne Bild) sind zulässig und werden gleich behandelt. Dies wird nachvollziehbar dokumentiert. Auswahlverfahren werden so gestaltet, dass alle Mitbewerber die gleichen Möglichkeiten haben, ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten darzustellen.

Das Stadtentwicklungsamt ist stets bemüht ein Arbeitsklima der Akzeptanz und des gegenseitigen Vertrauens im Sinne der Charta der Vielfalt für alle Mitarbeiter zu schaffen.

Straßen- und Grünflächenamt

Die Inhalte der Charta gehören nach Überzeugung des Führungsteams bereits zu den allgemeinen Umgangsformen im Kollegenkreis. Es bedurfte hierzu bisher keines Eingriffes seitens der Führungskräfte. Nahezu alle Kolleginnen und Kollegen nutzen Möglichkeiten wie:

  • Teamtag
  • Zusammenkünfte aus persönlichen Anlässen aber auch
  • Pausengespräche zur Förderung des gleichberechtigten Miteinanders.

Es gibt keine Ausgrenzung von Kolleginnen oder Kollegen.

Seitens des Führungsteams wird großer Wert auf einen respektvollen und bürgerfreundlichen Umgangston in mündlicher und schriftlicher Form gelegt. Seitens des Führungsteams werden große Anstrengungen unternommen, um entstandene Bedarfe zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu bedienen. Im vergangenen Jahr betraf dies Freistellungen oder Arbeitszeitverlagerungen zur Pflege von Angehörigen oder auch notwendige Organisationsveränderungen, um Prämienanträge auch gewähren zu können.

Unangemessenes Verhalten von Dienstkräften wird, soweit dies bekannt ist, zeitnah mit den Betreffenden ausgewertet.

Bei Bewerbungen wird darauf geachtet, dass alle Bewerber gleich behandelt werden. Dies wird nachvollziehbar dokumentiert.