Auszug - Beratungsangebot für von illegalen Suchtstoffen abhängige Menschen und Unterstützung von Familien mit Suchtbelastung im Bezirk umgehend verbessern  

 
 
22. (öffentliche) Sitzung des Jugendhilfeausschusses
TOP: Ö 6.4
Gremium: Jugendhilfeausschuss Beschlussart: vertagt
Datum: Mi, 05.09.2018 Status: öffentlich
Zeit: 18:00 - 21:30 Anlass: ordentliche
Raum: Rathaus Treptow Kleiner BVV-Saal, Raum 217
Ort: Neue Krugallee 4, 12435 Berlin
VIII/0446 Beratungsangebot für von illegalen Suchtstoffen abhängige Menschen im Bezirk umgehend verbessern
   
 
Status:öffentlichVorgang/Beschluss:0419/22/18
 Ursprungaktuell
Initiator:B'90GrüneBA, GesUm
  Geschanowski, Bernd
Drucksache-Art:AntragZwischenbericht in MdV
Ortsbezüge:2.1. Gesamtbezirk

Herr Zellmer gibt an, dass der Antrag auf einen Antrag von Frau Wahlen aus dem Monatrz zurückgeht. Er, Frau Wahlen und der Suchthilfekoordinator aus dem Bezirk, Herr Ringel, hatten sich zusammengesetzt und sich in einem Gespräch über entsprechende Angebote für Betroffene verständigt. Es soll ein eigenes Beratungsangebot im Bezirk geschaffen werden. Es gibt ein Patenschaftsprojekt (aus Friedrichshain-Kreuzberg), wo Paten in die Familien gehen und Beratung anbieten. Dies soll auch in Treptow-Köpenick umgesetzt werden.

 

Herr Klemm merkt an, dass es Coachingmittel für zusätzliche Angebote bei der Jugendberufsagentur dafür gibt.

Herr Klemm hat sich gemeinsam mit dem Suchthilfekoordinator und der Koordinatorin Frühe Hilfen das Patenschaftsangebot vorstellen lassen und durch seine Abteilung prüfen lassen, ob es zu den Angeboten im Bezirk passt. Dies ist nicht der Fall. Es wird kein Bedarf gesehen, da andere Hilfearten, wie z.B. Hilfe zur Erziehung treffender sind.

 

Frau Hölling ergänzt, dass das Jugendamt hier zusätzliche Zuwendungen dafür aufbringen müsste. Es gibt bereits Kooperationen mit anderen Bezirken. Diese laufen gut. Es lohnt sich jedoch nicht einen eigenen Standort in Treptow-Köpenick dafür aufzubauen.

 

Herr Klemm merkt an, dass auch im Rahmen der Frühen Hilfen suchtbelasteten Familien individuell geholfen wird. Dafür sind eigens die finanziellen Mittel der Frühen Hilfen erhöht worden.

 

Herr Lawrenz gibt an, dass aus dem Antrag zwei separate Dinge hervorgehen. Zum einen die Suchthilfe in Treptow-Köpenick und zum anderen die Suchtpaten. Er empfiehlt die Anträge zu trennen. So entfiele die Zuständige der Suchthilfe in den Ausschuss ASGGV und der Antrag der Suchtpaten auf den JHA.

 

Der Antrag wird vertagt.

 

Frau Köpp beantragt die Verlängerung der Sitzung auf 21:30 Uhr. Der Antrag wird mehrheitlich angenommen.


 
 

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