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Inhaltsspalte

„Draußenstadt – BESD-Programm“ Kunst im öffentlichen Raum – Temporäre Kunstprojekte 2021 für Alt-Köpenick (Alter Markt) und Johannisthal (Marktplatz)

Ausschreibung

01 Anlass und Ziel:

Im Rahmen der Initiative „Draußenstadt“ der Senatsverwaltung für Kultur und Europa zur Förderung freiberuflicher Künstlerinnen und Künstler stehen den Berliner Bezirken in einem gesonderten BESD-Programm Mittel für künstlerische Projekte im Stadtraum zur Verfügung.
Vor diesem Hintergrund schreibt der Bezirk Treptow-Köpenick von Berlin einen berlinweit offenen Wettbewerb für temporäre Kunstprojekte im öffentlichen Raum für zwei Standorte in Alt-Köpenick und in Johannisthal für die professionelle Bildende Kunst aus. Das Ziel ist die Schaffung von temporären bildkünstlerischen Interventionen, Installationen, Aktionen, die sich auf den Stadtraum und dessen historische und soziale Dimensionen beziehen können.

02 Der Auslober:

Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin, Fachbereich Kultur in Kooperation mit dem Straßen- und Grünflächenamt des Bezirkes.

03 Wettbewerbsdurchführung/Koordination:

Bezirksamt Treptow-Köpenick, Fachbereich Kultur, Frau Jana Slawinski, Sterndamm 102, 12487 Berlin (jana.slawinski@ba-tk.berlin.de ).
Wettbewerbskoordination: Die Wettbewerbskommunikation erfolgt ausschließlich über die E-Mail-Adresse: besd-tk@kab-wettbewerb.de von Lisa Vanovitch (01577-3874077).

04 Wettbewerbsart und Teilnahmeberechtigung:

Der Wettbewerb wird als berlinweit offener einphasiger anonymer Kunstwettbewerb durchgeführt. Die Ausschreibung erfolgt in Anlehnung an die RPW2013 (Richtlinie für Planungswettbewerbe) soweit diese für Kunstwettbewerbe anwendbar ist. Alle Teilnehmenden und Beteiligten erklären sich mit den Teilnahmebedingungen einverstanden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich professionelle Bildende Künstler*innen (Künstler*innen-Gruppen/-Teams), die zum Zeitpunkt der Auslobung in Berlin leben und/oder arbeiten. (Siehe Professionalitätsnachweis in den geforderten Leistungen) In Künstler*innen-Gruppen/-Teams müssen alle Beteiligten voll teilnahmeberechtigt sein. Teilnehmende dürfen sich nur mit einem Beitrag an der Ausschreibung beteiligen (entweder alleine oder in einem Team).
Jeder Teilnehmende (Künstlerin/Künstler/Künstler*innen-Gruppe) darf nur einen Entwurf (ohne Varianten) für nur einen der zwei möglichen Standorte einreichen.

05 Die Aufgabenstellung:

Zur Themenstellung „Draußenstadt“ werden künstlerische Projekte gesucht, die eine aussagekräftige künstlerische Position darstellen und sich auf den jeweiligen Ort beziehen. Ausgangspunkt ist der Gedanke, dass Kunst im öffentlichen Raum in eine künstlerische Auseinandersetzung mit dem Raum, dem Ort, seinen sozialen, institutionellen und historischen Bezügen eintritt. Grundsätzlich wird eine mehrsinnig erfahrbare Gestaltung und Intervention erwartet. Für die Aufgabenstellung kommen alle Ausdrucksformen der zeitgenössischen professionellen Bildenden Kunst in Frage.

05-01 Die Covid-19-Pandemie:

Die zu realisierenden temporären Projekte für Kunst im öffentlichen Raum stehen im Kontext der Covid-19-Pandemie. Es ist davon auszugehen, dass im Frühjahr, Sommer und Frühherbst 2021 grundlegende Schutzmaßnahmen und Hygienevorschriften zur Eindämmung der Pandemie weiterhin bestehen werden. Dieser Zusammenhang ist für die Entwicklung der Kunstprojekte zu berücksichtigen und in einer möglichen Projektausführung zu beachten.

06 Künstlerischer Arbeitsbereich:

Die Ausschreibung bezieht sich auf den jeweiligen direkten Standort der zwei möglichen künstlerischen Arbeitsbereiche:

Jeder Teilnehmende (Künstlerin/Künstler/Künstler*innen-Gruppe) darf nur einen Entwurf (ohne Varianten) für nur einen der zwei möglichen Standorte einreichen.

07 Geforderte Leistungen:

Der Wettbewerb wird ausschließlich digital durchgeführt. Einzureichen sind ausschließlich digitale Leistungen.

  • 1. ein 3-seitiges PDF-Dokument (Hochformat, höchstens 1 MB Datenumfang) mit den Angaben auf
    • Seite 1: Personenangaben (Vorname, Name, Anschrift/Adresse, Telefonnummer, Email-Adresse, Homepage) sowie künstlerischer Lebenslauf
    • Seite 2: Professionalitätsnachweis (siehe Formblatt)
    • Seite 3: Verfassererklärung (siehe Formblatt)
  • 2. ein 2- bis 3-seitiges PDF-Dokument (Querformat, höchstens 5 MB Datenumfang) mit den Angaben und Darstellungen auf
    • Seite 1: Entwurfstitel und Erläuterungsbericht über Intentionen, Material und Technik der Werkausführung und Kostenkalkulation
    • Seite 2: Entwurfsdarstellung und Visualisierung.
    • Seite 3 (optional): Entwurfsdarstellung und Visualisierung.

08 Entwurfseinreichung und Anonymität:

Die Entwurfseinreichung erfolgt ausschließlich digital. Die zwei geforderten PDF-Dokumente sind als E-Mail-Anhang an die E-Mail-Adresse der Wettbewerbskoordination zu richten, an: besd-tk@kab-wettbewerb.de . Im Betreff der E-Mail-Nachricht ist zu schreiben: Wettbewerb Draußenstadt Treptow-Köpenick 2021 – Entwurf Kennzahl.
Die Entwurfsdateien sind mit einer sechsstelligen Kennzahl zu bezeichnen (auf- oder absteigende Kennzahlen sind unzulässig). Das PDF-Hochformat trägt die Bezeichnung Kennzahl-Text, das PDF-Querformat trägt die Bezeichnung Kennzahl-Entwurf.

Die Kennzahl ist nur in der Dokument-Bezeichnung zu verwenden. In den Entwurfsdateien, auf den Einzel-Seiten der PDF-Dokumente ist die Kennzahl nicht zu verwenden.
Zur Wahrung der Anonymität ist die Abbildung bereits existenter Kunstwerke sowie von identifizierbaren Personen nicht zulässig.

Im PDF-Dokument-Querformat-Entwurf dürfen keine Namen von den Entwurfsverfasser*innen genannt sein. Entwürfe, die gegen die geforderte Anonymität verstoßen, werden nicht zugelassen.
Zur Wahrung der Anonymität dürfen die Entwurfsarbeiten erst nach Wettbewerbsabschluss veröffentlicht werden.

09 Der Kostenrahmen:

Für die Ausführung der angestrebten temporären Kunstprojekte stehen pro Projekt bis zu 5.000 Euro (brutto) zur Verfügung. Sämtliche Aufwendungen zur Ausführung der Gestaltung und ihrer abschließenden Entfernung sowie die notwendigen künstlerischen Honorare und Mehrwertsteuern wie auch Sicherheiten (Haftpflichtversicherung) müssen in diesem Budget enthalten sein. Innerhalb der Projektkalkulation soll das Künstlerhonorar mindestens ein Fünftel des Projektbudgets betragen.
Der Auslober beabsichtigt, die Durchführung von mindestens zwei temporären Projekten zu beauftragen. Für die Beauftragung der temporären Kunstprojekte steht dem Auslober ein Gesamtbetrag von 10.000 Euro zur Verfügung.
Die Teilnahme an dem berlinweit offenen Wettbewerbsverfahren ist unhonoriert.

10 Zeitplanung:

Der Wettbewerb wird am 10. Mai 2021 veröffentlicht.
Ein Rückfragenkolloquium wird angeboten am Dienstag, dem 18. Mai 2021 um 10:00 Uhr, Treffpunkt in Alt-Köpenick und um 12:00 Uhr in Johannisthal. Die Teilnahme am Rückfragenkolloquium ist freigestellt und nicht verpflichtend für die Wettbewerbsteilnahme. (S-Bahn 11:29 Uhr ab Spindlersfeld um 11:35 Uhr an Bahnhof Schöneweide, von dort Bus M 11 bis Rathaus Johannisthal oder zehn Minuten Fußweg. Oder Bus 165 um 11:10 Uhr ab Schloßplatz Köpenick um 11:26 Uhr an Bahnhof Schöneweide, von dort weiter mit M 11 oder Fußweg bis Rathaus Johannisthal)
Formale Fragen zur Wettbewerbsablauf und zur Entwurfseinreichung können bis 1. Juni 2021 an die Wettbewerbskoordination besd-tk@kab-wettbewerb.de gerichtet werden.

Inhaltliche Fragen sowie technische Fragen zu den ausgeschriebenen künstlerischen Arbeitsbereichen können aus Gründen der Gleichbehandlung nicht separat bearbeitet und beantwortet werden, weshalb von inhaltlichen und technischen Rückfragen abzusehen ist.

Die Bewerbungsfrist endet am 24. Juni 2021 um 23:59 Uhr.
Das Preisgericht tagt am 7. Juli 2021.
Nachfolgend erfolgt die Beauftragung der zu realisierenden Projekte.
Die Projekte sollen ab 1. August 2021 realisiert werden.
Die zu realisierenden künstlerischen Projekte im öffentlichen Raum sind temporär und müssen nach Ablauf des Realisierungszeitraums wieder entfernt werden. Ein Bestand der zu realisierenden Projekte soll bis zum 30. September 2021 gewährleistet werden. Die Laufzeit der Projekte soll spätestens am 30. Oktober 2021 enden.

11 Das Preisgericht:

Die Auswahl der zur Realisierung zu empfehlenden Projekte wird von einem Preisgericht vorgenommen, das mehrheitlich mit Fachpreisrichter*innen (Künstler*innen) besetzt sein wird, voraussichtlich drei Fachpreisrichter*innen (Künstler*innen) und zwei Sachpreisrichter*innen (Auslober/Bezirksamt). Das Wettbewerbsverfahren wird von zuständigen Sachverständigen fachlich begleitet.

Das Ergebnis des Wettbewerbs wird allen Teilnehmer*innen zeitnah nach der Entscheidung des Preisgerichts mitgeteilt. Das Preisgerichtsprotokoll wird den Teilnehmer*innen zugesandt. Mit dem Protokoll werden auch die Namen der Wettbewerbsteilnehmenden bekannt gegeben.
Der Auslober beabsichtigt, bei der Auftragsvergabe entsprechend der Empfehlung des Preisgerichts zu verfahren.

12 Technische und formale Rahmenbedingungen:

  • An den ausgeschriebenen Standorten können keine baulichen Veränderungen vorgenommen werden. Die vorliegende Substanz dieser Flächen ist zu bewahren und zu beschützen.
  • Nach Beendigung der Kunstaktionen ist der ursprüngliche Zustand der jeweiligen künstlerischen Arbeitsbereiche wiederherzustellen. Verursachte Verschmutzungen sind durch den Nutzenden zu beseitigen. Dafür eventuell anfallende Kosten sowie die Kosten des Abbaus und des Transports sind in die Kalkulation einzuplanen.
  • Die temporären Kunstprojekte dürfen keine rassistischen, antisemitischen und antidemokratischen Inhalte enthalten. Weder in Wort noch in Schrift oder durch angebotene Medien und Speichermedien dürfen durch den Nutzer oder durch Teilnehmer die Freiheit und Würde des Menschen verächtlich gemacht und verletzt werden, dürfen Krieg und Gewalt verherrlicht werden und darf zur Beseitigung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland aufgerufen werden. Die Verwendung von Fahnen sowie das Zeigen und Verbreiten von Symbolen verfassungsfeindlicher oder verfassungswidriger Organisationen ist unzulässig. Das Tragen von Uniformen bzw. uniformer Kleidung durch Teilnehmer eines temporären Kunstprojektes bedarf der vorherigen Zustimmung des Bezirksamtes. Insbesondere ist die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen zum Jugendschutz zu beachten.
  • Von den temporären Kunstprojekten darf keine Gefährdung der allgemeinen Öffentlichkeit ausgehen; Personenschäden und Schäden an Bäumen und sonstiger Natur sind auszuschließen.
  • Starke Störungen von Anliegenden und Anwohnenden sind zu vermeiden.
  • Der allgegenwärtige Vandalismus ist bei der Entwicklung des Projektes und hinsichtlich der temporären Dauerhaftigkeit mit zu bedenken und zu berücksichtigen.
  • Wegen möglichen Diebstahlproblemen sollten elektrotechnische Ausrüstungen (Hardware) im öffentlichen Raum möglichst nicht verwendet werden.
  • Die Gefährdung durch Zerstörung sollte bei der Projektentwicklung mit bedacht werden.
  • Stromquellen sind an den Standorten nicht verfügbar und müssen wenn notwendig in der Kostenkalkulation mit bedacht werden.
  • Die Berufliche Haftung liegt bei den Entwurfsverfassern.

13 Eigentum und Urheberrecht:

Das Urheberrecht und das Recht zur Veröffentlichung der Entwürfe bleiben den Entwurfsverfasser*innen erhalten. Eine Veröffentlichung der Entwürfe durch die Entwurfsverfasser*innen darf jedoch erst nach der Preisgerichtssitzung erfolgen.
Der Auslober ist berechtigt, die zur Beurteilung zugelassenen Arbeiten nach Abschluss des Kunstwettbewerbs ohne Vergütung zu dokumentieren, auszustellen und auch über Dritte zu veröffentlichen.

Standort Alt-Köpenick Alter Markt

Künstlerischer Arbeitsbereich: Alter Markt, 12555 Berlin

Künstlerischer Arbeitsbereich – Beschreibung:
Der ausgeschriebene künstlerische Arbeitsbereich betrifft ausschließlich die südliche Platzseite des Alten Marktes, deren Fläche sich zum Museum Köpenick hin verjüngt. Diese Platzfläche wird von einem Streifenmuster im Kleinpflasterbelag (Farbwechsel grau und anthrazit) gegliedert. Auf ihr befinden sich einzelne Bäume und Sitzbänke.
Der Alte Markt in Alt-Köpenick ist dem Gebäude der Mittelpunktbibliothek vorgelagert. Seine Platzfläche erstreckt sich von der Kreuzung Lüderstraße/Jägerstraße/Alter Markt bis zum Museum Köpenick. Es handelt sich dabei um eine rechteckige, langgestreckte und zum Museum Köpenick hin verjüngende Platzfläche. Durch den Farbwechsel im Pflasterbelag ergibt sich ein Streifenbild in der Platzfläche. Ein anthrazitfarbener Streifen führt direkt zur Mittelpunktbibliothek hin.
Vor allem in der Sommerzeit dient der Platz Anwohnenden zum zwischenzeitlichen Aufenthalt. Auch Geflüchtete, die im anliegenden Hotel leben, halten sich gelegentlich auf dem Platz auf. Weiter wird der Platz von Teilnehmenden an virtuellen Spielen genutzt.
Der Alte Markt bezeichnete früher den zentralen Marktplatz von Alt-Köpenick. Er diente dem Handel und deshalb war ihm auch eine Börse zugeordnet. Diese Geschichte bietet thematische Bezüge für einen Kunstwettbewerb an. Heute wird der Platz wesentlich von dem Gebäude der Mittelpunktbibliothek, dem etwas zurückgesetzten Schulgebäude und dem Museum eingefasst. Der Verkehr ist durch die Verkehrsberuhigung am Rathaus auf der Straße Alter Markt belebt und wegen des Kopfsteinpflasters geräuschvoll.
Die Platzfläche ist für Transporte kurzzeitig befahrbar (Lastgrenzen, Genehmigung).

Alter Markt, ehemaliger Marktplatz vor dem Landjägertor.
Der Name der Straße bezieht sich auf einen ehemaligen Marktplatz vor dem Landjägertor. Diese Lage ergab sich aus der mittelalterlichen Festlegung, daß Händler, Krämer und Komödianten nicht in die Stadt hinein durften. Sie bauten deshalb ihre Stände und Buden vor den Stadttoren auf. Später lagen auf dem Gelände vorwiegend Köpenicker Bürgergärten. Seit der Verlegung des Schloßplatzmarktes 1878 wurden auf dem Alten Markt wieder regelmäßig Wochenmärkte abgehalten.

Straßennamen:
Straße Alter Markt (Name überliefert seit dem 17. Jahrhundert): Die Straße besteht aus zwei Teilen – einer bildet ein Verbindungsstück zwischen Lüdersstraße (Nord) und Landjägerstraße (Süd). Der andere läuft in West-Ost-Richtung vom Schüßlerplatz bis zu(m) Katzengraben. Die Wohnhäuser (Nummern 2, 4 und 7) stehen unter Denkmalschutz. Außerdem befindet sich hier die 1876/77 erbaute Volksschule, ein dreigeschossiger Klinkerverblendbau, der bis 1990 als Sprachheilschule genutzt wurde. Im 21. Jahrhundert dient das Gebäude als Stadtteilbibliothek. Es wird mit einem baulich angepassten querstehenden Neubau zu einem Lern- und Ausstellungskomplex (Mittelpunktbibliothek) erweitert. Im historischen Schulgebäude wird die Bibliotheksverwaltung untergebracht.

Links:

Standort Rathaus Johannisthal Marktplatz

Künstlerischer Arbeitsbereich – Beschreibung:
Der ausgeschriebene künstlerische Arbeitsbereich betrifft ausschließlich die südliche Platzhälfte des vorhandenen Marktplatzes.
Die zwischen Sterndamm und Megedestraße befindliche gepflasterte Platzfläche wurde als ein Marktplatz angelegt, was vermutlich in den 1990er Jahren erfolgte. Die Marktfunktion erfolgt nur noch zweiwöchentlich (Dienstag) für den Marktteilnehmer „Willschütz Spreewaldprodukte“ auf der dem Bürgersteig anschließenden Fläche. Damit ist der Marktplatz im Umfeld des Rathauses Johannisthal überwiegend ungenutzt. Über den Marktplatz erfolgt der Zugang zu dem in der Binnenfläche des Blocks befindlichen Spielplatz. Dem Marktplatz ist zum Sterndamm hin eine kleine Sitzgruppe angeschlossen, deren Zugang durch eine mögliche Kunstinstallation nicht eingeschränkt werden sollte.
Die Platzfläche ist für kurzzeitige Transporte befahrbar (Lastgrenzen, Genehmigung).
Die für die frühere Marktnutzung installierten Stromanschlüsse sind außer Funktion.

Der Bodenbelag ist in gleichmäßigem Kleinpflaster ausgeführt. In der Fläche befinden sich leichte Unebenheiten.

Straßennamen:
- Sterndamm, ab um 1914, abgeleitet von einem sternförmigen Platz, der später aufgehoben wurde. Der Sterndamm liegt im Ortsteil zwischen der Stubenrauchstraße und der Ortsteilgrenze südlich des Bahnhofes Schöneweide mit den Grundstücken 4–256 (gerade) und 7–257 (ungerade). Er setzt sich unter den Bahnbrücken der Görlitzer Bahn bis zur B 96a (Michael-Brückner-Straße) in Niederschöneweide fort (Grundstücke 1 und 2). Am Sterndamm 102 befindet sich das Museum Treptow. Genutzt wird das denkmalgeschützte historische Rathausgebäude von Johannisthal. Entlang dem Sterndamm sind weitere zahlreiche Baudenkmale zu finden.
- Megedestraße, ab 1930, Johannes Richard zur Megede (1864–1906), Schriftsteller.

Links:

Draußenstadt – BESD-Programm – Treptow-Köpenick 2021

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