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Aktuelle Mitteilungen der Bezirksbeauftragten für Menschen mit Behinderung

Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. zu Gast in der Altstadt Köpenick

Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband e.V. führt am 27. April 2012 seine Jahrestagung der Koordinatorensstelle Tourismus in der Hauptstadt durch. Tourismusfachleute aus allen Bundesländern, die sich mit barrierefreiem und hier im Besonderen Tourismus für sehbehinderte und blinde Menschen in Deutschland beschäftigen, nutzen diese Tagung unter anderem auch dazu, die Altstadt von Köpenick zu besuchen, die mit einem besonderen Highlight aufwarten kann:
Seit eineinhalb Jahren sind im Tourismusbüro sogenannte Multimediaguides ausleihbar, die auf vielfältige Art und Weise die Altstadtinsel beschreiben und zu touristisch interessanten Zielen führen - und zwar mit einer blindengerechten Stadtführung (auch als Audiodeskription bezeichnet) , mit Gebärden im Display für gehörlose Besucher_innen der Altstadt und mit einer rollstuhlgerechten Route.
Der Bezirk und der Tourismusverein haben dieses Projekt gemeinsam mit Studierenden der Humboldt Universität, mit Wirtschaftsunternehmen und mit Fachleuten auf dem Gebiet der Audiodeskription und der Gebärdensprache und mit Mitteln der Deutschen Klassenlotterie ins Leben gerufen.

Wir freuen uns über das große Interesse!

Gabriele Rühling
Beauftragte für Menschen mit Behinderung

Aus einem anderen Blickwinkel

Behinderung im Alltag - kaum ein nichtbehinderter Mensch kann nachempfinden wie es ist, wenn man von totaler Finsternis umgeben ist, wenn man nichts hört oder sich nur eingeschränkt bewegen kann. Das alles wollte Bezirksbürgermeister Oliver Igel in Erfahrung bringen. Denn nur, wenn man sich mit den Betroffenen auf Augenhöhe begibt, kann man ihre Bedürfnisse verstehen und ihre Probleme anpacken.
Viele behinderte Menschen fühlen sich im öffentlichen Leben nicht gleichwertig. Denn die Probleme für Rollstuhlfahrer beginnen nicht erst bei einer Treppe sondern schon bei Kopfsteinpflaster, Bodenwellen sowie Straßenneigungen. Die Problematik in Sachen Baustellen oder Wintereinbruch sind noch einmal ganz eigene Themenfelder. Um die Bedürfnisse der Menschen mit Behinderung besser verstehen zu können, hat sich Bezirksbürgermeister Oliver Igel gemeinsam mit der Bezirksbeauftragten für Menschen mit Behinderung, Frau Rühling, dem Vorsitzenden des Behindertenbeirates, Herrn Dr. Pilz, einem Mitglied des All. Blinden- und Sehbehindertenvereins Berlin, Herrn Paprotka, sowie einer Vertreterin des Fördervereins der Gehörlosen der neuen Bundesländer e.V, Frau Guber und dem gehörlosen Köpenicker Herrn Brückner, auf den Weg durch die Köpenicker Altstadt mit Rollstuhl und Blindenstock gemacht.

"Schon auf den ersten Metern im Rollstuhl sehe ich die Bodenwellen aus einer ganz anderen Perspektive und begreife sie als Barriere, die für mich als gehende Person völlig unbemerkt blieben" äußerte sich Bezirksbürgermeister Igel. Auf seinem weiteren Weg erfuhr Herr Igel, wie man als Mensch mit Behinderung eine Straßenkreuzung überquert, wie schwierig es ist, wenn man sich als Sehbehinderter einer Barriere nähert, wie schwierig es ist, ein öffentliches Verkehrsmittel zu betreten, sofern man überhaupt eine der wenigen bei uns verkehrenden Niederflur-Straßenbahnlinien gefunden hat. Alles ganz alltägliche Dinge, die wir Menschen ohne Handicap gar nicht als Barriere verstehen. Insofern waren die Erfahrungen, die Herr Igel machen durfte für seine weitere politische Arbeit an dieser Stelle sehr wichtig. Zum Abschluss bedankte er sich recht herzlich bei allen Beteiligten und sicherte ihnen in seiner weiteren Tätigkeit als Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick seine volle Unterstützung bei der barrierefreien Gestaltung unseres Bezirkes zu.

Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in der Berliner Schule

Die seit 2009 in Deutschland gültige UN-Behindertenrechtskonvention räumt allen Kindern mit Behinderungen bzw. sonderpädagogischem Förderbedarf das Recht ein, wohnortnah in den normalen Schulen zusammen mit den anderen Kindern des Umfeldes zu lernen und Unterstützung zu erhalten. Wie diese Umsetzung der Behindertenrechtskonvention erfolgen soll, wird in einem Kurs der Volkshochschule Treptow-Köpenick dargestellt, offene Fragen werden diskutiert.

Informationen und Anmeldung

Bedarfsgerechte Schulhelferversorgung schwerstbehinderter Kinder erneut in Gefahr

Der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung Dr. Jürgen Schneider appelliert an die Schulverwaltung, den Spielraum der Jugendämter für Bedarfsspitzen bei der Schulhelferversorgung von schwerstbehinderten Schülern und Schülerinnen aus Mitteln der Eingliederungshilfe (Hilfen zur angemessenen Schulbildung - § 54 SGB XII) wiederherzustellen.
Durch eine formalisierte Mitteilung der Schulaufsichten an die bezirklichen Jugendämter werden im neuen Schuljahr die betroffenen Eltern im Einzelfall ausschließlich auf den Klageweg verwiesen. Der im Zusammenhang mit einer neuen Verwaltungsvorschrift Schulhelfer eingeführte Mitteilungsbogen an die Jugendämter enthält die Information, dass für den Schüler oder die Schülerin, die die grundsätzlichen Voraussetzungen für eine Schulhelfermaßnahme erfüllen, mit der Zuweisung der Gesamtstundenzahl für Schulhelfer einer Schule auch der „erforderliche Bedarf der ergänzenden Pflege und Hilfe“ des einzelnen Schülers bzw. der einzelnen Schülerin während des Schulaufenthalts abgedeckt sei. Damit soll die abschließende Qualität eines Verfahrens dokumentiert werden, welches auch der Anpassung des Bedarfs an die vorhandenen Mittel dient und die unmittelbar Betroffenen, die Eltern und die Schulen nicht in den Entscheidungsprozess einbezieht.
Eine Verwaltungsvorschrift Schulhelfer, die im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel die Stärkung der zentralen Steuerung (über regionale Budgets) betont, orientiert sich nach wie vor nicht ausreichend am individuellen Bedarf und verweist damit im Einzelfall den individuellen Anspruch auf Bedarfsdeckung weiter - und jetzt ausschließlich - auf den Klageweg über die Jugendämter. Die Sicherstellung der Schulhelferversorgung verlangt also gerade von den Eltern schwerstbehinderter Kinder außerordentliche Anstrengungen, die doch durch die UN-Behindertenrechtskonvention erstmals eine Bestätigung des Regelschulanspruchs inkl. angemessener Vorkehrungen und Unterstützungen ihrer Kinder erfahren haben.
Die Verwaltungsvorschrift Schulhelfer kann und darf deshalb auch inhaltlich nicht vom Gesamtkonzept „Inklusive Schule“ losgelöst eingeschätzt werden.
Der verlässliche und bedarfsdeckende Einsatz von Schulhelfern ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Inklusionsperspektive.
Die von allen am Runden Tisch Schulhelfer im letzten Jahr beteiligten Elternvertretungen und auch vom Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung erwartete Fortsetzung des Runden Tisches hätte die Gelegenheit geboten, in Übereinstimmung mit Artikel 4 der UN-Behindertenrechtskonvention, alle Beteiligten mitzunehmen.
Der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung fordert deshalb die Rücknahme des Mitteilungsbogens an die Jugendämter, die Beteiligung der Schulleitungen an allen Entscheidungsprozessen und die Wiederaufnahme des Runden Tisches Schulhelfer.

Beirat und Seniorenvertretung gegen neues Wohnraumgesetz

Der Beirat für Menschen mit Behinderung und die Seniorenvertretung des Bezirkes Treptow-Köpenick haben die Fraktionen im Abgeordnetenhaus von Berlin aufgerufen, ihre Zustimmung zur vorliegenden Fassung des Wohnraumgesetzes zu verweigern und damit die gravierenden dramatischen Auswirkungen auf Menschen in besonderen sozialen Situationen zu verhindern. In dem Schreiben vom 29.06.2011 heißt es:
„Beirat für Menschen mit Behinderung und Seniorenvertretung beziehen sich auf entsprechende Schreiben der Bezirksbürgermeisterin Gabriele Schöttler an Frau Senatorin Junge-Reyer sowie der Bezirksstadträtin Soziales und Gesundheit Ines Feierabend an Frau Senatorin Bluhm, in denen dargelegt wird, dass allein in Treptow-Köpenick mehr als 1.600 Wohneinheiten vom Wegfall der Anschlussfinanzierung betroffen sind, davon 162 altersgerechte Wohnungen (incl. zwei altersgerechten Wohnhäusern) und 60 Wohnungen für Rollstuhlbenutzer/innen.
Auf die Rollstuhlnutzer/innen und Nutzer/innen altersgerechter Wohnungen kommen durch die jetzige Fassung des Wohnraumgesetzes unbezahlbare Mieten zu.
Die Berliner Sozialämter prüfen bereits jetzt schon die Einhaltung der Mietobergrenzen gem. der AV Wohnen.
Die zu erwartenden Grundmieten werden von der AV Wohnen weder im Rahmen SGB II noch SGB XII übernommen.
Dies auch deshalb, weil die Bauherren (im Ostteil der Stadt ab den 90er Jahren) korrekt nach DIN für barrierefreien oder rollstuhlgerechten Wohnraum gebaut haben und die Grundfläche bedarfsgerecht (Bewegungsflächen für Rollstuhl) – meist aber größer als üblich ist.
Schon jetzt sind die Mieten in einigen Fällen nicht mehr angemessen und ein Kostensenkungsverfahren – sprich Umzüge! - wird angestrebt.
Aber gibt es kostengünstige Alternativen?
Zumal es sich um spezifischen, teils individuell ausgestatteten Wohnraum handelt?
Gerade für die in ihrer Mobilität stark eingeschränkte Klientel zeigen sich berlinweit keine Alternativen eines möglichen Umzugs in barrierefreie Wohnungen.
Es stellt sich auch die Frage der Zumutbarkeit einer Fluktuation im Gesamtberliner Rahmen für diese Menschen, die eine hohe lokale und soziale Ortsbindung benötigen und haben.
Es kann und darf in Berlin nicht passieren, dass Eigentümer von Wohneigentum zu Lasten alter und behinderter Menschen gestärkt werden und diese Personengruppe mangels Alternativen letztendlich der Obdachlosigkeit anheim fallen kann.
Wir möchten erreichen, dass Sie sich dieser Tatsache und den abzusehenden verheerenden Auswirkungen bewusst sind.
Beirat und Seniorenvertretung laden seit geraumer Zeit in ihre Sitzungen die Vertreter/innen der demokratischen Parteien der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick ein, die sich ausnahmslos zur UN Behindertenrechtskonvention bekannt haben. Wir haben die Parteien beim Wort genommen und erwarten jetzt auch aus dem Abgeordnetenhaus ein Signal, das Nachteile für die von uns zu vertretenden Menschen abwendet und letztlich die Bestrebungen der UN Konvention nicht konterkariert.

Mit freundlichen Grüßen
gez. Dr. Reiner Pilz gez. Helga Walter
Beiratsvorsitzenden Seniorenvertretung“

Multimediaguide MMG - Ein Leuchtturmprojekt in der Köpenicker Altstadt

Einmalig in Berlin und Deutschland

Die Altstadt von Köpenick – weltbekannt durch den berühmten Schuster Voigt, der sich als Hauptmann von Köpenick Ruf und Namen machte.
Ob der Hauptmann vielleicht schlecht sehen konnte? Ob er vielleicht schwerhörig war? Gehbehindert war er sicher nicht, sonst wäre er nicht über die Haupttreppe dieses Hauses bis ins Bürgermeisterbüro gestiefelt und mit der Stadtkasse wieder hinaus!
Aber unser Bezirk hat viel mehr zu bieten, als die Hauptmannhistorie.
Touristinnen und Touristen erleben die historische Altstadt oft viel intensiver, als wir das tun, die wir tagtäglich hier arbeiten oder wohnen.
Aber auch wir hier Lebende sollten uns Zeit nehmen und die Altstadt, die historischen Gebäude, die großen und kleinen Sehenswürdigkeiten mal genauer betrachten und uns fach- und ortskundig erklären lassen. Dazu gibt es unseren Tourismusverein, der genau dies tut. In Begleitung von Stadtführern können Gruppen die Altstadt erkunden oder sich individuell einen Audioguide ausleihen und auf eigene Faust und im eigenen Tempo losgehen.
Losgehen – und wer das nicht kann? Wer im Rollstuhl auf barrierefreie Wege, Eingänge und Räume angewiesen ist?
Wer das Rathaus nicht sehen kann, sondern tastet, fühlt, sich vorstellt?
Wer die gesprochenen Worte gar nicht oder nur in Bruchstücken versteht?
Genau hier setzt ein Projekt an, das die Altstadt als barrierefreien Bereich präsentiert.
Die Idee entwickelten der Tourismusvereins Treptow-Köpenick und die Bezirksbeauftragten für Menschen mit Behinderungen gemeinsam.
Das Geographische Institut der Humboldt Universität Berlin führte die wissenschaftliche Vorbereitung und die Feldarbeit durch und weitere Partner wie der Hörfilm e.V. und die ausführende Firma GPT Audio GmbH zeichnen für die Realisierung eines sog. Multimediaguides verantwortlich. Finanziell ermöglicht wurde das Projekt von der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

Ein Multimediguide – kurz MMG – ist ein Smartphone, das sich durch einfache Bedienbarkeit auszeichnet und eine rollstuhlgeeignete Stadtführung anbietet, ganz spezielle Beschreibungen für blinde Stadtspaziergänger ansagt, an Hörgeräte adaptierbar ist und gehörlosen Menschen auf dem Display die entsprechenden Gebärden zeigt.
Auszuleihen sind 10 MMG-Geräte im Tourismusbüro am Schlossplatz Köpenick.
audio-guide-tour(Externer Link)

Also – los geht’s!
Viel Spaß in der Köpenicker Altstadt.

Großer Coup mit kleinen Handicaps

Die Theatergruppe RADDADA im Verein Spatzennest e.V. führte am Samstag, dem 29. Januar 2011 um 19 Uhr die Inszenierung „Großer Coup mit kleinen Handicaps“ auf.
Bei wem da Erinnerungen auftauchen – richtig: Die Olsenbande ist wiedergekehrt und das zum größten Vergnügen der Darstellerinnen und Darsteller sowie des anwesenden Publikums in der Spielstätte Bürgerhaus Altglienicke.
Da schritt mit stolz geschwellter Brust und obligatorischer Zigarre im Mundwinkel Egon über die Bühne, dargestellt von Hans-Jürgen Lehr, der den Egon verkörperte, wie Egon nur verkörpert werden kann, treu begleitet durch Benny und Kjeld (Torsten Hornich und Ingo Wall) und ordentlich stimmgewaltig in Schach gehalten von Yvonne (Regina Stavenhagen). Die Gegenspieler Kommissar Jensen (Nico Weigert) sowie sein Assistent Holm (Harald Schmidt) mühten sich redlich, Egon und seiner Bande das unredliche Handwerk zu legen. Auch Dynamitharry (René Freitag), ein Knastbruder von beachtlicher Statur und Ausstrahlung überzeugte auf das Vortrefflichste.
Die Musik war klasse arrangiert und untermalte die Dramatik des Stückes. Das Orchester (Franka Gerull, Judith Mähler, Jacqueline Kreißl, Andreas Fiedler, Nicoclai Strebel und René Freitag) bestehend aus Percussion, Klarinette und Akkordeon sowie einem schwingenden „Wedelstab“, der das Motorengeräusch des Gangsterautos perfekt imitierte gab sein Bestes und sorgte für entsprechende Stimmung auch in den kurzen Umbaupausen.

Eine Stunde lang gab es ein lustiges und kurzweiliges Schauspiel, dargeboten von gehandicapten Personen - von gehandicapten Personen? – die durch ihre Spielfreude, durch ihr Improvisationstalent und ihre Ursprünglichkeit das Publikum in ihren Bann zogen.

Dank der finanziellen Unterstützung durch die Bezirksverordnetenversammlung konnten Spielleiter Hans-Albrecht Weber und die für die Ausstattung Verantwortliche Judith Mähler eine Inszenierung und ein Bühnenbild schaffen, die es verdienen, an vielen weiteren Spielstätten dargeboten zu werden.

Gemeinsam mit dem Theater RADDADA vom Spatzennest e.V. wünsche ich mir mehr Publikum, das nicht nur aus „Insidern“, wie Angehörigen und Betreuern besteht, sondern aus Menschen, die Spaß an einer Theateraufführung engagierter Laien-Schauspielerinnen und -Schauspieler haben.
Mächtig gewaltig!

In diesem Sinne: toi toi toi für weitere Auftritte.
Für mich war der Samstagabend ein gelungener Theaterabend!

Gabriele Rühling
Bezirksbeauftragte für Menschen mit Behinderung

Alte Kaufhalle mit neuem Leben - Klub 103,5

Ab Mitte Oktober 2010 ist es wieder mobil zugegangen in der Wendenschloßstraße 103-105. Was ehedem mal ein Aldi-Laden war, dann ein Getränkemarkt und nun lange leer stand, wurde neu und ganz besonders belebt.
Die Beschäftigsagentur Berlin-Brandenburg e.V.(Externer Link) hat dort eine inklusive Begegnungsstätte eröffnet. Es haben 25 Personen eine Beschäftigung gefunden.
Für Jung und Alt, für behindert und nichtbehindert, von früh bis abends, zum klönen und lernen, zum feiern, spielen und reden. Und für vieles mehr.
Nun liegt es auf der Hand, dass eine ehemalige Kaufhalle nicht sonderlich gemütlich ist, dass keine behindertengerechten Einbauten vorhanden sind, keine Trennwände, keine Möbel, nicht genügend Tageslicht…
All das kostete viel Geld, was nicht vorhanden war, obgleich der Vermieter – die DEGEWO(Externer Link) – das Vorhaben großzügig unterstützt hat.
So hat sich ein ortsansässiger Behindertenverein an den RBB gewandt und gefragt, ob eventuell Hilfe im Rahmen der ZIBB-Reportage 96 Stunden gewährt werden könne. Und es hat Hilfe gegeben!
Mehr Informationen dazu gibt es direkt beim RBB im Internet auf der Seite 96stunden(Externer Link) und beim Inforadio auf der Frequenz 93,1 und auch auf der Internetseite inforadio(Externer Link).
Ab dem 11. Oktober 2010 ist die Livesendung 96-Stunden vor Ort gelaufen und es wurden ganz viele freiwillige Helfer und Helferinnen und Unternehmen aufgerufen, am Umbau der Ladenfläche zu einer ansprechenden barrierefreien Begegnungsstätte mitzuwirken.

Hier die Liste der vielen HELFER(Externer Link) die zum Gelingen des Projektes beitrugen.
Sehen Sie selbst: www.klub103-5.de(Externer Link)
Telefonnummer 030-65075450

Ihre
Gabriele Rühling

Die neue UN Konvention

Mehr Informationen darüber finden Sie in der Broschüre des Bundesbehindertenbeauftragten:

Broschüre UN Konvention(Externer Link)

Verliehene Signets in Treptow-Köpenick

Einen Überblick über die verliehenen Signets in Treptow-Köpenick erhalten Sie beim Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung.

Signet Berlin-barrierefrei wird an Café Bistro Evelin überreicht

Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,
lassen Sie sich einladen an die Müggelspree in Köpenick.
Am Fuße der Allendebrücke befindet sich das Café Bistro Evelin. Bei Ausflüglern und Einheimischen zu Fuß, zu Rad und per Rollstuhl gut bekannt und sehr beliebt.
Der Inhaber Herr Goed hat mit viel Aufwand und Liebe das familiäre Restaurant neu und in diesem Zuge auch barrierefrei gestaltet.
Er repräsentiert zudem die DEHOGA (den deutschen Hotel- und Gaststättenverband) Köpenick. Wir - das sind die bezirkliche Beauftragte und der Beirat für Menschen mit Behinderung - wollen diese Bemühung öffentlich machen und würdigen und Herrn Goed das Signet Berlin-barrierefrei am 26. August 2009 im Café Evelin in der Salvador-Allende-Str. 80 in 12559 Berlin ab 9.00 Uhr überreichen.
Zugleich soll diese Signetvergabe ein Zeichen an alle Gastronomen aus dem Bezirk setzen, sich selber um barrierefreie Bedingungen zu bemühen bzw. diese - wenn schon vorhanden, auch öffentlich zu machen.
Weitere Informationen auch unter www.berlin-barrierefrei.de(Externer Link)

Gastronomie Auftakt

Aufruf an die Treptow-Köpenicker Gastronomie Gestalten Sie Ihren Betrieb auch einladend für Gäste mit Handicap.
Schaffen Sie Voraussetzungen für das Signet „Berlin-barrierefrei“ an Ihrer Gaststätte! laden »

(Gastronomie Auftakt, 31859 KB)

Kontakt

Bezirksbeauftragte für Menschen mit Behinderung
Hans-Schmidt-Str. 18
12489 Berlin

Stadtplan

Tel.: (030) 90297-6119
Fax: (030) 90297-6196


Fahrstuhl WC nach DIN 18024 Behindertenparkplatz

Postanschrift:
PF: 910240
12414 Berlin

Fahrverbindungen

Bus-Haltestellen:
Walther-Nernst-Str.:
162, 164, N60
Hans-Schmidt-Str.:
163

Tram-Haltestellen:
Walther-Nernst-Str.:
60, 61


Sprechzeiten

Di, Fr 9.00-12.00 Uhr
Do 14.00-16.00 Uhr