Auf dem ehemaligen Gebiet des Flugfeldes besteht ein 70 Hektar großer Natur- und Landschaftspark. Liegewiesen, Spielplätze und Spazierwege werden die neue "grüne Mitte" zwischen Johannisthal und dem Wissenschafts-, Wirtschafts- und Medienstandort Adlershof bilden.
Von der Gesamtfläche des neuen Parks bleiben 26 Hektar nicht der Öffentlichkeit zugänglich. Jahrzehntelang ungenutzt, hat sich hier mittlerweile ein Magerrasen-Biotop gebildet, in dem zum Beispiel die vom Aussterben bedrohte Feldlerche, der "Vogel des Jahres" von 1998, nistet. Mit ihrer sauerstoffreichen Luft bietet die Königsheide den Bewohnern und Gästen Johannisthals nicht nur Erholung. Vögel und Wind haben vom naheliegenden Arboretum und der angrenzenden Baumschule Samen herübergetragen, so dass der Interessierte ungewöhnliche Gehölze sehen kann.
Ein interessanter Bau ist das 1906 entstandene frühere Rathaus von Johannisthal im Sterndamm 102. Es beherbergt seit 1991 das Heimatmuseum des damaligen Bezirks und heutigen Bezirksteils Treptow und ist zu einem Ortsteilzentrum ausgebaut worden.
Ein Ärgernis stellt noch das Nadelöhr Bahnunterführung des Sterndamms dar. Die Bahn wird ihre Überführung erneuern, und durch die Entfernung der Brückenstützen und eine Änderung der Straßenbahnführung wird eine wesentliche Verbesserung der Verkehrsführung erreicht werden.
Am Platz zwischen Sterndamm und Groß-Berliner Damm hat Johannisthal ein neues Nahversorgungszentrum erhalten. Der Groß-Berliner Damm ist bis zur Rudower Chaussee in Adlershof durchgehend verlängert worden, erschließt damit den östlichen Teil des ehemaligen Flugfelds für Forschung und Gewerbe und stellt einen direkten Zugang zur Wissenschafts- und Wirtschaftsstadt Adlershof her.




Stadtplan


Bus-Haltestellen:
Tram-Haltestellen:
