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Weitere Gespräche zur haushaltsnahen Glasmüllentsorgung

Pressemitteilung vom 28.12.2018

Bereits Ende 2013 wurde in Treptow-Köpenick damit begonnen, die bisher bei Restmülltonnen aufgestellten Altglastonnen an den Wohnhäusern abzuziehen. Seither war es in Treptow-Köpenick, Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf kaum noch möglich, unmittelbar in der Wohnumgebung Altglas zu entsorgen. Die Bevölkerung war auf spezielle Glascontainer angewiesen, die zu weiteren Wegen führten. „Viele Bürgerinnen und Bürger waren zurecht über diese Verschlechterung verärgert. Wiederholt habe ich mich deshalb mit Senat und Abgeordnetenhaus in Verbindung gesetzt und dafür eingesetzt, dass eine Rückkehr zum alten Modell erfolgt. Trotz Beschlüssen des Berliner Abgeordnetenhauses gab es bisher noch keine Verbesserungen. Ich habe nun mit der Berliner Stadtreinigung gesprochen und den aktuellen Stand zum Thema Glasmüllentsorgung erhalten“, sagte Bezirksbürgermeister Oliver Igel.

Demnach werden jetzt in ganz Berlin bis Ende 2019 weitere 34000 Glasmülltonnen eingezogen, jedoch nicht mehr in Treptow-Köpenick, da der Bezirk bereits viele Standorte verloren hat. Als Ausgleich werden neue Standorte für Glascontainer gesucht und Gespräche mit Supermärkten geführt, inwieweit dort künftig auf dem Gelände Altglas entsorgt werden kann. „Der weitere Abzug von Glasmülltonnen wird für Ärger in der Bevölkerung sorgen. Die Idee, eine Entsorgung bei Supermärkten zu organisieren, begrüße ich aber“, sagte Bezirksbürgermeister Oliver Igel. „Ich freue mich darüber hinaus über die Information, dass perspektivisch auch möglich sein wird, an ausgewählten Wohnstandorten wieder zu einer haushaltsnahen Glasmüllentsorgung zurückzukehren. Für weggefallene haushaltsnahe Tonnen könnten an anderer Stelle – und damit auch wieder in Treptow-Köpenick Tonnen an bewährte Standorte zurückkehren. Gespräche würden hierfür mit den Wohnungsgesellschaften geführt sowie auch mit Bauherren bei Wohnungsneubauten. Ich hoffe, dass diese Gespräche erfolgreich laufen“, so Igel.