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Bezirksbürgermeister und stellvertretender Bezirksbürgermeister fordern gemeinsam eine deutliche Aufwertung der Sozial- und Erziehungsberufe durch eine bessere Bezahlung

Pressemitteilung vom 19.12.2018

Bezirksbürgermeister Oliver Igel fordert zur Bewältigung der kritischen Berliner Kita-Situation und zur Sicherung der Arbeitsfähigkeit der Regionalen Sozialpädagogischen Dienste (RSD) der Jugendämter eine deutliche Verbesserung der Bezahlung von Kita-Erzieher/-innen und Sozialarbeiter/-innen der RSDs. „Trotz der enorm gestiegenen Anforderungen sind die Sozial- und Erziehungsberufe in den vergangenen Jahren bei der Bezahlung vernachlässigt worden. Im Rahmen der zu Beginn des Jahres 2019 stattfindenden Verhandlungen des Tarifvertrages der Länder (TVL) müssen hier dringend spürbare Verbesserungen insbesondere bei der Eingruppierung der Beschäftigten erreicht werden“, sagte Bezirksbürgermeister Igel.

Der Bezirksbürgermeister und der stellvertretende Bezirksbürgermeister, Gernot Klemm, begrüßen die derzeit offensichtlich geplante Angleichung des TV-L an den TV-ÖD und die Verbesserung der Bezahlung für die Sozialarbeiter/-innen und Erzieher/-innen insgesamt, halten jedoch darüber hinaus eine Besserstellung der Mitarbeiter/-innen der RSDs und von Kita-Erzieher/-innen für zwingend erforderlich. Die in den letzten Tarifverhandlungen durchgesetzten Zulagen für beide Berufsgruppen reichen erkennbar nicht aus, um hier der Personalnot entgegenzuwirken und dauerhaft Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen. Notwendig ist eine höhere Eingruppierung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der RSDs und von Kita-Erzieher/-innen unter Beibehaltung der bisherigen Zulagen.

Herr Klemm dazu: „Um das zu erreichen, ist es erforderlich, dass dies nicht allein von der Arbeitgeberseite, sondern auch von der Arbeitnehmerseite, namentlich die Gewerkschaften ver.di und GEW, in den Tarifverhandlungen gefordert werden muss.“