Erinnerung an Leutnant Hans Hermann von Katte

Pressemitteilung vom 19.06.2017
Bildvergrößerung: Gedenktafel zur Erinnerung an Leutnant Hans Hermann von Katte
Gedenktafel zur Erinnerung an Leutnant Hans Hermann von Katte Bild: Cornelia Flader

Mit großer Freude teilt das Amt für Weiterbildung und Kultur mit, dass Frau Dr. Prinzessin von Sachsen-Katte beabsichtigt, dem Museum Köpenick eine Gedenktafel zu schenken, die an Hans Hermann von Katte erinnert. Das Museum ist für die Bezirksgeschichte der über 800- jährigen Stadtgeschichte von Köpenick zuständig.

„Zu einem späteren Zeitpunkt erwägen wir, die Tafel in der Nähe des Schlosses Köpenick, das zu den Staatlichen Museen Berlins gehört, aufzustellen“, berichtet die zuständige Bezirksstdträtin, Cornelia Flader.

Das Schloss Köpenick ist der historische Ort, an dem das Kriegsgericht tagte und das Urteil über den jungen Leutnant, Hans Hermann von Katte, fällte. Dieses Urteil wurde vom Vater Friedrichs II., König Friedrich Wilhelm I., zu einem Todesurteil verschärft, das am 06.11.1730 vollstreckt wurde.

Frau Dr. Prinzessin von Sachsen-Katte möchte mit ihrer Spende Hans Hermann von Katte würdigen.

Die Bezirksstadträtin für Weiterbildung und Kultur lud am 16.06.2017 zu einem ersten Treffen mit dem stellvertretendem Leiter des Kunstgewerbemuseums Köpenick, Herrn Lambacher, der Amtsleiterin, Frau Indetzki, der Vertreterin der Unteren Denkmalbehörde, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Museums Köpenick und dem Ehegatten der Prinzessin, Herrn von Katte ein. Herr von Katte brachte die Tafel mit und übergab sie bis zur offiziellen Schenkung dem Museum zur Verwahrung, bis die Formalitäten und Abstimmungen innerhalb des Bezirkes zur Zufriedenheit aller abgeschlossen werden können.

Darüber hinaus wurde zwischen Kunstgewerbemuseum und Amt für Weiterbildung und Kultur vereinbart, stärker als bisher, zusammenzuarbeiten. Gemeinsame Ausstellungen und die museumspädagogische Arbeit mit den Schulen des Bezirks sind in Planung.

Bezirksstadträtin Cornelia Flader freut sich und bedankt sich bei der Familie von Katte für die geplante, großzügige Schenkung der Tafel an den Bezirk.