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Ausbruch der „Geflügelpest“ im Bezirk Treptow-Köpenick

Pressemitteilung vom 29.11.2016

Bei einer, im Bezirk Treptow-Köpenick, gefundenen toten Möwe wurde am 28.11.2016 das Geflügelpestvirus vom Subtyp H5N8 nachgewiesen. Der Fundort ist Müggelschlößchenweg 70 in 12559 Berlin. Um den Fundort ist ein Sperrbezirk mit einem Radius von mindestens drei Kilometern gebildet worden. Bedingt durch die mittlerweile acht bestätigten Fälle von Geflügelpestvirus vom Subtyp H5N8 im Land Berlin ist am 25.11.2016 das ganze Land Berlin als Beobachtungsgebiet ausgewiesen worden.

Für den Sperrbezirk gelten für 21 Tage folgende Schutzmaßregeln:
  • Geflügel ist in Ställen oder unter einer Schutzvorrichtung zu halten! Es wird auf die Allgemeinverfügung des Bezirksamtes Treptow-Köpenick vom 15.11.2016 verwiesen.
  • Gegebenenfalls sind klinische oder virologische Untersuchungen des betroffenen Geflügels zu dulden!
  • Gehaltene Vögel oder Bruteier dürfen aus dem Bestand nicht verbracht werden!
  • Frisches Fleisch und tierische Nebenprodukte von gehaltenen Vögeln dürfen aus dem Sperrbezirk nicht verbracht werden!
  • Die Tierhalter/ -innen haben Biosicherheitsmaßnahmen (Desinfektionsmatten, Schutzkleidung, Schuhwechsel) durchzuführen!
  • Hunde und Katzen im Sperrbezirk dürfen nicht frei umherlaufen!
Für das Beobachtungsgebiet gilt folgendes:
  • Gehaltene Vögel dürfen aus dem Beobachtungsgebiet nicht verbracht werden!

Es wird nochmals darauf verwiesen, dass Geflügelhalter/ -innen im Bezirk Treptow-Köpenick (Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten und Gänse sowie Tauben) verpflichtet sind, ihren Tierbestand beim Fachbereich Veterinär- und Lebensmittelaufsicht des Ordnungsamtes Treptow-Köpenick unter Angabe der Tierzahlen und des Standortes der Geflügelhaltung anzumelden. Wer dies unterlässt, handelt ordnungswidrig!

E-Mail: vetleb@ba-tk.berlin.de
Telefon: (030) 90297 4811
Post: Ordnungsamt Treptow-Köpenick, Fachbereich Veterinär und Lebensmittelaufsicht, Postfach 910240, 12414 Berlin.

Ergänzend wird die Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz vom 25.11.2016 hingewiesen: http://www.berlin.de/sen/justv/presse/pressemitteilungen/2016/pressemitteilung.535849.php (Link zur Pressemitteilung)