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Zwischen allen Stühlen

Pressemitteilung vom 29.11.2016

Anlässlich ihrer Teilnahme an der Ausstellungseröffnung „Zwischen allen Stühlen – Die Geschichte der italienischen Militärinternierten 1943 – 1945“ im Dokumentationszentrum NS Zwangsarbeit in Niederschöneweide hieß Bürgermeister Oliver Igel am 27. und 28. November 2016 eine Delegation aus der Partnerstadt Albinea herzlich willkommen. Bürgermeister Nico Giberti war gemeinsam mit seiner Stellvertreterin Mirella Rossi und der Vorsitzenden des Partnerschaftskomitees Stefania Manenti nach Treptow-Köpenick gekommen, um die Ausstellung zu besuchen und gemeinsam die Ausgestaltung der Feierlichkeiten zum 20. Jubiläum des Bestehens der Partnerschaft zwischen Albinea und Treptow-Köpenick im kommenden Jahr zu besprechen. Sie wurden neben Bürgermeister Oliver Igel und BVV-Vorsteher Peter Groos von Mitgliedern des Partnerschaftsvereins Partner Treptow-Köpenick begrüßt. Neben dem Kennenlernen des Bezirkes hatte die Delegation die Chance auf eine Führung durch den Deutschen Bundestag durch MdB Matthias Schmidt und einen Empfang in der italienischen Botschaft. Im Gespräch zum Städtepartnerschaftsjubiläum tauschten sich die Beteiligten über Wünsche, zeitliche Abläufe und geplante Aktivitäten aus. Dabei wurden sehr viele Ideen und Projekte intensiv besprochen, die nun auf ihre Umsetzung warten. Interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Treptow-Köpenick sind herzlich eingeladen, sich in die Realisierung der Pläne einzubringen.
Bewegender Höhepunkt war dann am 28. November die Eröffnung der Dauerausstellung über die italienischen Militärinternierten im Dokumentationszentrum. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier und sein italienischer Amtskollege Paolo Gentiloni waren extra nach Schöneweide gekommen, um gemeinsam mit ehemaligen italienischen Militärinternierten und deren Angehörigen die Aufarbeitung dieses dunklen Kapitels deutsch-italienischer Geschichte zu würdigen. In beiden Reden wurde auch noch einmal auf die besondere Verantwortung der heutigen Generation im Zusammenhang mit der Krise der Europäischen Union hingewiesen. Doch besonders bewegend war es, als Michele Montagano mit klarer Stimme aus seiner Zeit als ehemaliger Militärinternierter in Deutschland erzählte und wie er ohne Hass auf die Menschen mit diesen schrecklichen Erfahrungen umgeht.
Für unsere italienischen Freunde war ihr erster Besuch in der Partnerstadt ein ganz besonderes Ereignis und wir freuen uns darauf, im kommenden Jahr gemeinsam das 20-jährige Bestehen dieser Partnerschaft zu zelebrieren.

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