Der Germanenplatz – ein Ort für das Auge und die leisen Töne

Pressemitteilung vom 21.11.2016

Das dreistufige Bürgerbeteiligungsverfahren um den Germanenplatz fand am 10.11.2016 seinen Abschluss mit der Erarbeitung einer gemeinsamen Strategie für die künftige Gestaltung des Germanenplatzes.

Von 18 bis 20 Uhr konnten ca. 20 Anwohner und Interessierte sowie Vertreter der Verwaltung im Beisein des Stadtrates für Bauen, Stadtentwicklung und öffentliche Ordnung ihre Anregungen und Ideen an den nun konkretisierten Vorstellungen messen. Bemerkenswert war auch hier, wie im gesamten Prozess, die ausgesprochen sachliche und entspannte Atmosphäre während der Diskussion. Im Ergebnis konnte eine Strategie für die Gestaltung des Platzes festgehalten werden, die auf weitgehende Zustimmung traf.

Dabei sollte nach Meinung der Anwesenden unbedingt die Ruhe und Intimität der Anlage gewahrt bleiben, was vor allen Dingen auf die Eingangssituation der Anlage bezogen wird. Daneben ging es darum, dem Platz durch Neugestaltung der Hochbeete wieder ein „schmuckes“ Äußeres zu verleihen, sowie Aufenthaltsbereiche für die ruhige Erholung aber auch Bereiche für sanfte Aktionen zu schaffen, um auch Familien oder jüngere Menschen anzuziehen. So sollte eine Inbesitznahme der Anlage durch die Anwohner und andere anliegende Nutzergruppen gelingen. Der Erhalt der herrlichen Fliederbüsche und Heckenstrukturen, die, so hört man, auch einer Nachtigall ein Zuhause geben, war ein bereits im Voraus von allen akzeptiertes ungeschriebenes Gesetz.

Inzwischen konnte durch das Straßen- und Grünflächenamt mit der Installation von zwei Papierkörben auf dem Germanenplatz bereits ein gutes Signal für die Neugestaltung gegeben werden. Weitere werden folgen, wie eine intensivere Pflege der Grünflächen und die konstruktive Unterstützung bei der Bewältigung des Müllproblems um die Altglascontainer.

Die Gruppe F, das vom Bezirksamt beauftragte Planungsbüro, hatte drei machbare Gestaltungsvarianten herausgearbeitet und präzisiert. Bis zum Ende des Jahres wird der Vorzugsentwurf durch die Gruppe F qualifiziert aufs Papier gebracht und das Beteiligungsverfahren dokumentiert. Dies wird zusammengefasst und in der gewohnten Form des Flyers wieder in der Umgebung und unter den Beteiligten kommuniziert. Mit der ebenfalls Ende 2016 zu erstellenden überschlägigen Kostenschätzung kann dann auch aktiv nach finanziellen Mitteln für die baldige Umsetzung des Freiraumkonzeptes gesucht werden.

Ansprechpartnerin:
Abteilung Bauen und Stadtentwicklung und öffentliche Ordnung, Stadtentwicklungsamt, FB Stadtplanung, Fr. Roterberg-Alemu, Tel. (030) 90297 2354, E-Mail: Antje.Roterberg-Alemu@ba-tk.berlin.de