We See Heaven Upside Down - Was wir sehen hängt davon ab, wo wir stehen

We See Heaven Upside Down
Bild: Jeff Cravotta
Pressemitteilung vom 08.07.2016

9. -17. Juli 2016 – NOVILLA Kunst am Spreeknie Arts Festival 2016, Berlin, Deutschland

“Unsere Vision ist es durch Kunst- und Kreativformen wie Zeichnung, Malerei, Musik, Fotografie, Skulptur, Dichtung, Performance, Installation, Film u.a. einen Körper von expressiven Arbeiten zu schaffen, der einen Dialog über Identität, Vertreibung, Weg und Hoffnung stimuliert. Ziel ist die Konstruktion eines geistigen, körperlichen und emotionalen Navigationserlebnisses.”

Migration 2: MyLoan Dinh (USA/Vietnam) | Lee Baumgarten (USA) | Rula Ali (Syria) | John Balaban (USA) | Bye Beneco (Sout Africa) | Liz Crossley (South Africa) | Denise Dröge (Germany) | Saeed Foroghi (Iran) | Johannes Gerard (Germany) | Maya Gomez (Spain) | Grünen feat. Ernst-Ludwig “Luten” Petrowsky (Germany) | Jacqueline Heer (Switzerland / USA) | Jazzkeller69 e.V. (Germany) | Hannes Hoelzl (Italy) | MMR – (Germany / USA) | Moseke&Pelda (Germany) | Ismael Miquidade (Mozambique) | Susanne Roewer (Germany) | Till Schmidt-Rimpler (Germany) | Shira Z. Carmel And Her Brasserie (Israel) | Chuck Sullivan (USA) | umlaut Bigband (France) | Dellair Youssef (Syria) |

We See Heaven Upside Down ist ein Dialog in Reaktion auf die aktuellen und wiederkehrenden Herausforderungen der Migration und Verdrängung in Bezug auf die einzigartige menschliche Erfahrung. Basierend auf einer Idee der Malerin MyLoan Dinh – selbst ein Flüchtling des Vietnam Krieges – und einem gemeinsamen Konzept mit dem Künstler Lee Baumgarten, entwickelt sich eine internationale Zusammenarbeit um Gespräche & Verständnis zu fördern und eine unterstützende Verbindungslinie zwischen Verdrängung, Individuen und ihrem Weg zu ziehen.

Was wir sehen, hängt davon ab, wo wir stehen. Das Projekt umfasst Perspektiven und Hintergründe von lokalen Bürgern, Einwanderern und Flüchtlingen und hat mehrere Ziele:

  • Die Verschiebung unserer Perspektive um uns anderen näher zu bringen und deren Umstände und Lebenserfahrungen besser zu verstehen.
  • Den Abbau von durch Ängsten, Missverständnisse, Klischees und Vorurteilen entstandenen Barrieren.
  • Die Möglichkeit für Menschen, die die emotionale Orientierungslosigkeit und das Trauma der Flucht erlebt haben, ihre kreativen Fähigkeiten / Kraft konstruktiv einzusetzen und ihre individuellen Geschichten mit der Gemeinschaft zu teilen.

Programm

  • Samstag, 9. Juli 2016, 18 – 23 Uhr: Eröffnung
    20 Uhr: the usual – Tanz und Musik Performance
  • Sonntag, 10. Juli 2016, 12 – 20 Uhr
    19 Uhr: Bridge Walk – Zeichen und Wunder
  • Montag, 11. Juli 2016 – 13. Juli 2016, 16 – 20 Uhr
  • Donnerstag, 14. Juli 2016, 16 – 22 Uhr
    20 Uhr: Grünen featuring “Luten” Petrowsky – Konzert
  • Freitag, 15. Juli 2016, 16 – 22 Uhr
  • Samstag, 16. Juli 2016, 12 – 23 Uhr
    13, 15 und 17 Uhr: mind-movement MMR – performance
    21 Uhr: Shira Z.Carmel And Her Brasserie – Konzert
  • Sonntag, 17. Juli 2016, 12 – 20 Uhr
    17 Uhr: Bye Beneco – Konzert
    18 Uhr: umlaut Bigband – Abschlusskonzert

Alle Informationen finden Sie unter http://www.movingpoets.org/concrete5/index.php/programs/heavenusd.

Gefördert über die Partnerschaft für Demokratie Schöneweide.