Glienicker Weg wird vorzeitig freigegeben

Pressemitteilung vom 29.11.2012

Mit der Baufertigstellung des Glienicker Weges steht dem Verkehr eine der wichtigsten Verkehrsverbindungen des Bezirkes mit überörtlicher Bedeutung wieder zur Verfügung.
Am 30.11.2012 wird nach gut dreijähriger Bauzeit das Bauvorhaben Neubau des Glienicker Weges zwischen Glienicker Straße und Adlergestell abgeschlossen sein. Die ursprünglich veranschlagte Gesamtbauzeit bis zum Mai 2013 konnte damit durch eine Optimierung der insgesamt 5 Bauabschnitte um rund 6 Monate verkürzt werden.
Die Finanzierung des Gesamtbauvorhabens des Glienicker Weges erfolgte aus Mitteln der sogenannten Gemeinschaftsaufgabe “Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW)” in Höhe von rd. 22 Mio. EURO. Im Zuge der Realisierung dieses Bauvorhabens wurde die Bahnbrücke Glienicker Straße/Glienicker Weg neu gebaut und dem geänderten Querschnitt des Glienicker Weges mit je zwei getrennten Richtungsfahrbahnen (je 6,50 m breite Fahrbahnen, 1,60 m breite Radwege und 2,50 m breite Gehwege) angepasst.
Im Vorfeld der Straßenbauarbeiten wurden nahezu alle Versorgungstrassen (u. a. der BWB, GASAG (NBB), Vattenfall, Telekom u. v. a.) im unterirdischen Raum neu hergestellt bzw. umgebaut. Gleichfalls erfolgte der Neubau von zwei Lichtsignalanlagen (eine in Höhe Nipkowstraße/ Glienicker Weg, die zweite vor Netto/Zufahrt Berlin Chemie AG).
Rund 200 Bäume wurden neu gepflanzt.
Für das Unternehmen Berlin Chemie AG wurde auf dessen Kosten eine private Erschließungsstraße gegenüber Nipkowstraße durch das Tiefbauamt mit realisiert, welche nun die neue Haupterschließung für den Wirtschaftsverkehr und zu den Beschäftigtenparkplätzen ist.
Zusätzlich wurde in dieser Gesamtbauzeit noch der Stauraumbereich des Glienicker Weges vor dem Adlergestell grundhaft mit instandgesetzt.
Gleichfalls erfolgte an vier aufeinander folgenden Wochenenden eine grundhafte Instandsetzung des Kreuzungsbereich Adlergestell/Glienicker Weg/Köpenicker Straße, um auch auf diesem die Verkehrssicherheit wieder herzustellen.
Damit sind damit auch Gebiete nordöstlich der Spree durchgehend vierstreifig an die A 113 angebunden.