Verbesserungen für die Erpe geplant

Pressemitteilung vom 25.11.2010

Die offene Wiesenlandschaft des Erpetals ist eines der wenigen erhaltenen Fließtäler in Berlin. Einleitungen des Klärwerkes Münchehofe belasten jedoch das Gewässer und lassen die Erpe immer wieder schäumen. Dieses Problem und die fehlende biologische Vielfalt im Gewässer stehen im Fokus der Überlegungen zur Verbesserung des Zustandes der Erpe bzw. des Neuenhagener Mühlenfließes, wie das Fließ auf Brandenburger Seite heißt. Gemeinsam mit dem Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Brandenburg arbeitet die Berliner Senatsumweltverwaltung an einem Konzept zur ökologischen Umgestaltung des Gewässers. Hintergrund ist die im Jahr 2000 von den EU-Mitgliedsstaaten verabschiedete Wasserrahmenrichtlinie, nach der möglichst alle Gewässer bis 2015 in einem guten ökologischen Zustand sein sollen.
Auf dem zweiten Informationsforum wird über Hintergründe, Ziele und erste Ideen für eine positive Weiterentwicklung des Fließes diskutiert. Das Spektrum reicht von der durchgängigen Passierbarkeit aller Querbauwerke über Pflanzungen bis hin zu einer geänderten Gewässerunterhaltung. Erste Maßnahmen sollen schon ab 2011 beginnen.
Zeit: 30. November 2010, 18:00 Uhr
Ort: Filmtheater Union Bölschestr. 69 in 12587 Berlin
Weitere Informationen und das Programm unter
http://www.berlin.de/sen/umwelt/wasser/eg-wrrl/de/inberlin/erpe.shtml
http://wasserblick.net/servlet/is/Entry.108967.Tree
Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz
Brückenstr. 6 in 10179 Berlin
Tel. (030) 9025 2153, E-mail:pressestelle@senguv.berlin.de